Anker verschmilzt seine drei Marken Anker, eufy und soundcore ab sofort zu einer einzigen Dachmarke: Anker. Auf der IFA 2026 in Berlin (4. bis 8. September) zeigt das Unternehmen deshalb nicht nur einen neuen, einheitlichen Markenauftritt, sondern auch mehr als ein Dutzend neuer Produkte, von einer aktiv gekühlten Powerbank über das erste eigene Hörgerät bis zu einem Mähroboter für Flächen von bis zu 15.000 Quadratmetern. Wir haben uns durch die komplette Ankündigung gearbeitet und fassen zusammen, was wirklich neu ist, was es kostet und wann es kommt.
Kurz zusammengefasst
- Anker, eufy und soundcore werden zu einer einzigen Marke: Anker.
- Neue Ladelösungen: eine Powerbank mit aktiver Lüfterkühlung, eine Ladestation fürs Nachtkästchen, ein Notebook-Charger mit Akkuschonung und ein USB-C-Hub mit zehn Anschlüssen.
- Anker startet mit einem eigenen Thus-KI-Chip in den Markt für Hörgeräte.
- Vier neue Kopfhörer-Modelle, ein radarbasiertes Schlaflabor und zwei neue Mähroboter, darunter einer für bis zu 15.000 Quadratmeter.
- Ein lokaler KI-Hub namens MindBase fürs vernetzte Zuhause, zwei neue Saug- und Wischroboter sowie ein Textildrucker für Kreative.
Eine Marke für alles: Warum Anker, eufy und soundcore verschmelzen
Noch auf der IFA 2025 hatte Anker seine Produktwelt in drei Marken sortiert: Anker fürs Laden, eufy fürs Smart Home und soundcore für Audio und Video. Ein Jahr später geht der Schritt weiter. Alle drei gehen jetzt in einer einzigen Marke auf, die schlicht Anker heißt. Firmengründer und CEO Steven Yang begründet das mit der zunehmenden Verzahnung der Technologien: „Unterschiedliche Kategorienmarken ergaben Sinn, als die Produktbereiche noch getrennt voneinander waren. Das sind sie heute nicht mehr. Eine Marke, ein Versprechen: Ultimate Innovation, ab sofort vereint über alles hinweg, was wir herstellen.“
Für Kundinnen und Kunden ändert sich im Alltag zunächst wenig. Anker betont ausdrücklich, dass Garantien und der Kundenservice unverändert bleiben. Der Wechsel läuft schrittweise: Neue Produkte tragen von Anfang an nur noch den Namen Anker, ältere Geräte behalten ihre bisherige Kennzeichnung, bis sie aus dem Sortiment laufen. Sichtbarstes Zeichen der neuen Strategie ist der erste Anker Store in Deutschland, der während der IFA in Berlin eröffnet.
Laden wird schneller, kühler und smarter
Wer regelmäßig unterwegs lädt, kennt das Problem: Sobald eine Powerbank warm wird, drosselt sie die Leistung. Genau da setzt Anker mit seiner neuen Generation an Ladeprodukten an. Wie durchdacht Anker seine Ladelösungen inzwischen baut, zeigt auch unser Test des Anker Solix PowerDock.
Anker MagGo Power Bank 2 Pro: die erste magnetische Powerbank mit Lüfter
Die Anker MagGo Power Bank 2 Pro ist laut Hersteller die weltweit erste magnetische Powerbank mit aktiver Lüfterkühlung. Sie lädt Smartphones kabellos nach Qi-2.2-Standard mit bis zu 25 Watt und hält die Gerätetemperatur dabei bei maximal 36 Grad Celsius, während vergleichbare Modelle ohne Kühlung bei sinkender Leistung deutlich wärmer werden. Ein Smart Display zeigt Ladeleistung und Temperatur in Echtzeit an. Über den USB-C-Anschluss gibt die Powerbank bis zu 45 Watt an andere Geräte ab, und mit derselben Eingangsleistung ist sie selbst in 52 Minuten zu 80 Prozent geladen.
Die Power Bank 2 Pro kommt Ende September für 109,99 Euro in den Handel, bei Anker und Amazon. Bis zum 16. September gibt es sie im Vorverkauf mit dem Code 2026MAGGO für 87,99 Euro.
Anker MagStand Charging Station: Ordnung auf dem Nachttisch
Die Anker MagStand Charging Station bündelt kabelloses Laden mit bis zu 25 Watt (Qi 2.2), ein ausziehbares 60-Watt-Kabel und einen zusätzlichen USB-C-Anschluss mit 30 Watt in einer Ladestation für Nachttisch oder Schreibtisch. Zwei Modi sollen den Akku langfristig schonen: Der Fast Mode lädt mit maximaler Geschwindigkeit, der Care Mode hält das Smartphone über Nacht bei rund 37 Grad Celsius und reduziert damit die thermische Belastung. Das integrierte Smart Display zeigt neben Ladeleistung und Restdauer auch Wetter, Uhrzeit oder eigene Fotos.
Der Vorverkauf hat bereits begonnen, ausgeliefert wird ab Mitte Oktober zum Preis von 99,99 Euro.
Anker Laptop Charger Pro: Ladegerät mit Gedächtnis fürs Notebook
Beim Anker Laptop Charger Pro geht es nicht nur um Tempo, sondern vor allem um die Akku-Langlebigkeit des angeschlossenen Notebooks. Der USB-C-Anschluss liefert bis zu 100 Watt und lädt von null auf 50 Prozent in 30 Minuten, ohne dass die Leistung dabei abfällt. Besonders daran: Das Ladegerät erkennt laut Anker das angeschlossene Notebook-Modell automatisch und passt die Ladekurve entsprechend an. Aktuelle Macs werden vollständig erkannt, die meisten Windows-Notebooks profitieren nach Installation einer Desktop-App ebenfalls davon.
Ein Tipp auf das Smart Display aktiviert den Care Mode, der den Ladestand auf einen einstellbaren Wert (standardmäßig 80 Prozent) begrenzt. Laut Anker verlängert das die Lebensdauer des Notebook-Akkus um mehr als 40 Prozent. Mit 6,2 x 5,5 x 3,4 Zentimetern und klappbarem Stecker bleibt das Gerät reisetauglich klein. Vorbestellbar ist der Charger ab dem 17. September für 59,99 Euro, die Auslieferung startet Mitte Oktober.
Anker USB-C Hub: zehn Anschlüsse und eine Extrawurst für Gamer
Der neue Anker USB-C Hub erweitert den Arbeitsplatz um zehn Anschlüsse und unterstützt dank HDMI 2.1 und DisplayPort 1.4 eine Bildübertragung mit bis zu 4K bei 144 Hertz an einem Monitor oder 4K bei 120 Hertz an zwei Monitoren gleichzeitig. Ein Smart Display zeigt den Status der Anschlüsse und die Dauer der aktiven Bildschirmübertragung. Ab dem 14. September ist der Hub für 99,99 Euro erhältlich, eine Woche später folgt eine Special Edition in Zusammenarbeit mit dem Spiel Valorant für 109,99 Euro.
Anker steigt in den Markt für Hörgeräte ein
Neben dem Laden nennt Anker Gesundheit als zweiten strategischen Schwerpunkt und wagt dafür einen Schritt, den man vom Powerbank-Hersteller nicht unbedingt erwartet: den Einstieg in den Markt für Hörhilfen. Die ersten Hörgeräte sollen mit dem hauseigenen Thus-KI-Chip arbeiten und von etablierten Anker-Technologien wie Geräuschunterdrückung, langer Akkulaufzeit und Schnellladen profitieren. Konkrete Preise, ein Erscheinungstermin oder technische Details zu den Hörgeräten selbst nennt Anker noch nicht, weitere Informationen sollen in Kürze folgen.
Neue Kopfhörer: AeroClip 2, Space 2 Pro, Liberty Buds 2 und die Sleep Earbuds 4
Der Thus-Chip taucht auf der IFA 2026 nicht nur bei den Hörgeräten auf, sondern zieht gleich in vier neue Kopfhörer-Modelle ein.
Anker soundcore AeroClip 2: offene Ohrhörer mit Flüstermodus
Die Anker soundcore AeroClip 2 setzen auf ein offenes Tragekonzept, isolieren bei Telefonaten aber trotzdem die Stimme von Umgebungsgeräuschen. Im sogenannten Whisper Mode reicht selbst leises Sprechen, damit die Gegenstelle klar verständlich bleibt, praktisch für Telefonate im Büro oder in der Bahn. Für die Passform hat soundcore nach eigenen Angaben mehr als 2.000 Ohrprofile ausgewertet, das ergonomische Design soll für 99 Prozent aller Ohren geeignet sein. Ein 12-Millimeter-Treiber und der LDAC-Codec sollen trotz offener Bauweise für ein detailreiches Klangbild sorgen. Die Akkulaufzeit liegt bei bis zu acht Stunden Musikwiedergabe, mit Ladecase sind es bis zu 32 Stunden; zehn Minuten Schnellladen liefern vier weitere Stunden. Kabelloses Laden und Bluetooth 6.0 runden die Ausstattung ab.
Die AeroClip 2 kosten ab dem 22. September 179,99 Euro. Im Januar 2027 folgt eine Pro-Version, die Audioaufnahmen per Fingertipp startet, bis zu acht Stunden davon lokal speichert und auf Nachfrage automatische Zusammenfassungen erstellt.
Anker soundcore Space 2 Pro: Ruhe fürs Großraumbüro
Bei den Anker soundcore Space 2 Pro kombiniert soundcore den Thus-Chip erstmals mit einer umfangreichen Mikrofonarchitektur in einem Over-Ear-Kopfhörer: Sechs Mikrofone isolieren die Stimme bei Telefonaten, insgesamt acht Mikrofone analysieren die Umgebung mit bis zu 384 Kilohertz und passen die aktive Geräuschunterdrückung fortlaufend an. Eine 35-Millimeter-Rigid-Flex-Membran zusammen mit HearID 5.0, das auf einem persönlichen Hörtest basiert, soll die Wiedergabe an das individuelle Hörvermögen anpassen.
Mit aktivem ANC hält der Akku bis zu 30 Stunden, ohne ANC bis zu 60 Stunden; fünf Minuten Laden reichen für acht weitere Stunden. Bluetooth 6.1 sorgt für die Verbindung. Erhältlich sind die Space 2 Pro ab dem 22. September für 199,99 Euro.
Anker soundcore Liberty Buds 2: der Thus-Chip erreicht die Mittelklasse
Nach den Liberty 5 Pro und 5 Pro Max wandert der Thus-Chip mit den Anker soundcore Liberty Buds 2 in die Audio-Mittelklasse. Acht Sensoren sollen die eigene Stimme bei Telefonaten zuverlässig übertragen, für die Musikwiedergabe kommen 9,2-Millimeter-Treiber zum Einsatz. Die Liberty Buds 2 starten ebenfalls am 22. September, einen Preis nennt Anker noch nicht.
Anker soundcore Sleep Earbuds 4: leiser schlafen, ohne den Feueralarm zu verpassen
Die Anker soundcore Sleep Earbuds 4 sind speziell für die Nacht konzipiert. Die verbesserte Geräuschunterdrückung reduziert in den schlafrelevanten Frequenzen zwischen 200 und 800 Hertz drei bis fünf Dezibel stärker als beim Vorgänger, Verkehrslärm, Klimaanlagen oder Stimmen aus dem Nebenzimmer sollen dadurch deutlich leiser wirken. Für die Passform hat soundcore eine Datenbank mit über 10.000 Ohrformen ausgewertet. Ein KI-System erkennt zudem Schnarchgeräusche und überdeckt sie mit individuell angepassten Klängen.

Interessant gelöst ist die Sicherheit: Das Ladecase erkennt Geräusche wie einen Feueralarm und aktiviert dann automatisch den Transparenzmodus der Kopfhörer, sodass wichtige Signale trotz Geräuschunterdrückung nicht untergehen. Im Standardmodus hält der Akku bis zu zehn Stunden. Vor dem Einschlafen laufen Bluetooth und ANC, während des Schlafs spielen die Kopfhörer lokal gespeicherte Inhalte ab. Im Lieferumfang stecken fünf Paar Silikonaufsätze und drei Paar Ohrflügel. Die Sleep Earbuds 4 kommen im Oktober für 249,99 Euro, eine Pro-Version mit Display folgt im nächsten Jahr.
Anker SleepLab Pro: ein Schlaflabor ohne Ring oder Armband
Mit dem Anker SleepLab Pro bringt Anker Anfang 2027 ein Gerät, das den Schlaf komplett berührungslos erfasst. Ein automatisch ausfahrendes 60-Gigahertz-Radarsystem misst Schlafphasen, Atmung, Herzfrequenz und Bewegungen, ganz ohne Smartwatch, Ring oder Sensor am Körper. Am nächsten Morgen liefert die Anker App einen Schlafbericht.
Auf Basis dieser Daten erzeugt das Gerät passende Klang- und Lichttherapien, statt immer dieselbe Geräuschkulisse abzuspielen. Anker nennt die zugrunde liegende Technologie „Personalized Acoustic Beats“: Sie kombiniert Schlafklänge mit sehr feinen Lautstärkeschwankungen, die laut Hersteller etwa fünfmal stärker wirken als klassische binaurale Beats. Umlaufendes RGB-Licht und warmweiße LEDs sorgen für die passende Atmosphäre, zwei Lautsprecher mit je 7,5 Watt für den Klang, eigene Inhalte lassen sich per Bluetooth zuspielen. Wer weiterhin eine Smartwatch zum Schlaftracking nutzt, kann stattdessen zum günstigeren Anker SleepLab greifen, das dieselben Licht- und Klangfunktionen ohne Radarsystem bietet.
Zwei neue Mähroboter: S2 Max und E15 Gen2
Anker eufy Mähroboter S2 Max: 15.000 Quadratmeter ohne Begrenzungskabel
Der Anker eufy Mähroboter S2 Max ist der erste komplett im eigenen Haus entwickelte Mähroboter von Anker und soll zeigen, wohin die Rasenpflege sich entwickelt. Er arbeitet vollständig autonom, ganz ohne Begrenzungskabel oder RTK-Antenne, und mäht dank eines automatisch ausfahrbaren Mäharms bis an den Rand.
Ein Allradantrieb bewältigt Steigungen von bis zu 38 Grad, und laut Anker kann der S2 Max Flächen von bis zu 15.000 Quadratmetern kartieren und mähen. Ein normales Einfamilienhausgrundstück liegt meist bei ein paar hundert Quadratmetern, insofern zielt das Gerät eindeutig auf große Grundstücke und Gewerbeflächen. Der Marktstart ist für das Frühjahr 2027 geplant, weitere Details sollen vorher noch folgen.
Anker eufy Mähroboter E15 Gen2: mehr Fläche, mehr Augen im Garten
Wer nicht bis 2027 warten will, bekommt mit dem Anker eufy Mähroboter E15 Gen2 schon jetzt ein Modell ohne Begrenzungsdraht, RTK-Antenne oder aufwendige manuelle Kartierung. Die weiterentwickelte TrueVision-Technologie kartiert den Garten während der ersten Fahrt in Echtzeit und erkennt dabei mehr als 500 unterschiedliche Hindernistypen. Mit einer Akkuladung mäht der E15 Gen2 bis zu 1.000 Quadratmeter, ein Viertel mehr als die erste Generation, dank stärkerem Motor, robusteren Messern und überarbeiteter Software.
Spannend ist die Anbindung ans eufy-Ökosystem: Kompatible eufy-Sicherheitskameras erkennen Personen, Tiere oder andere Bewegungen im Garten und können den Mähroboter darüber informieren, damit er pausiert. Einen ersten Eindruck, wie gut eufys Kameratechnik solche Bewegungen erkennt, gibt unser Test der eufy SoloCam S220. Der E15 Gen2 kommt Ende September für 1.399 Euro in den Handel.
Anker MindBase: ein lokaler KI-Hub, der die Daten zu Hause behält
Mit Anker MindBase stellt Anker einen KI-Hub für das eigene Zuhause vor, der explizit auf lokale Verarbeitung setzt: Entscheidungen fallen direkt vor Ort, persönliche Daten bleiben in den eigenen vier Wänden gespeichert. Die Plattform besteht aus drei Bausteinen. EasyOmni Link vernetzt Anker-Geräte und Matter-kompatible Produkte anderer Hersteller, der TrueSmart Agent übernimmt mithilfe spezialisierter KI-Agenten Aufgaben im Haushalt, und dazu kommt bis zu 48 Terabyte erweiterbarer lokaler Speicherplatz.
Das erste Produkt auf dieser Plattform ist das Anker MindBase Security Kit. Es besteht aus der eufy TrackLight Cam S1, die eine automatisch mitverfolgende 4K-Kamera mit einer Leuchte kombiniert, sowie der eufy Video Türklingel S4 mit 180-Grad-Panoramablick auf den Eingangsbereich. Ein Smart Security Shield erkennt über Dual-Radar-Technologie Bewegungen unbekannter Personen und identifiziert bekannte Familienmitglieder aus bis zu 30 Metern Entfernung. MindBase soll außerdem viele bestehende eufy-Sicherheitsgeräte einbinden: Aufnahmen der HomeBase S380, die wir uns bereits im Test genauer angesehen haben, lassen sich laut Anker unkompliziert auf den neuen Hub übertragen. Preis und genauer Marktstart des Security Kits stehen noch nicht fest.
Saugen und Wischen: eufy C30 Edge und Hydrojet E35
Auch bei den Saug- und Wischrobotern legt Anker im Mittel- und Oberklassesegment nach.
Anker eufy Saug- und Wischroboter C30 Edge
Der C30 Edge bringt 35.000 Pascal Saugleistung mit, die AeroTurbo-2.0-Technologie soll die Saugkraft über einen langen Zeitraum konstant halten und gleichzeitig den Wartungsaufwand für Staubbehälter und Filter reduzieren. Beim Wischen kommen zwei rotierende Pads mit 10 Newton Anpressdruck zum Einsatz, die bis zu 76 Millimeter ausfahren, um an Möbeln und Fußleisten entlangzureinigen.
Eine einseitig befestigte Rollenbürste soll verhindern, dass sich Haare darin verfangen, die Seitenbürste ändert bei Bedarf automatisch ihre Drehrichtung, um festhängende Haare zu lösen. Der C30 Edge kommt Ende September für 699 Euro in den Handel. Worauf es beim Kauf eines Saugroboters grundsätzlich ankommt, erklären wir in unserem Ratgeber mit Kauftipps für Saugroboter.
Anker eufy Saug- und Wischroboter Hydrojet E35
Der Hydrojet E35 setzt ebenfalls auf 35.000 Pascal Saugleistung, nutzt dafür aber die AeroTurbo-Multi-Cyclone-Technologie, die Staub und Luft effizienter trennt und Filter länger sauber halten soll. Für die Nassreinigung sorgt das HydroJet-Wischsystem: Eine kontinuierlich rotierende Walze wird während der gesamten Reinigung permanent mit frischem Wasser versorgt und gleichzeitig von aufgenommenem Schmutz befreit.
Ausfahrbare Wischrolle und Seitenbürste erreichen auch Kanten und Ecken, Hindernisse und Türschwellen bis 30 Millimeter Höhe überwindet der Roboter selbstständig. Nach der Reinigung übernimmt die All-in-One-Station: Sie wäscht die Wischrolle mit heißem Wasser, leert den Staubbehälter automatisch und füllt Reinigungsmittel selbstständig nach. Der Hydrojet E35 ist ab Ende September für 999 Euro erhältlich.
Anker eufyMake Fabric Printer: vom Entwurf zum eigenen T-Shirt
Für Kreative bringt Anker mit dem Anker eufyMake Fabric Printer einen kompakten Textildrucker, der zwischen Direct-to-Garment-Druck (DTG) und Direct-to-Film-Druck (DTF) wechseln kann und damit sowohl fertige Kleidungsstücke als auch andere Materialien bedruckt. Im DTG-Modus entstehen laut Anker Pantone-zertifizierte Farbverläufe bei bis zu 90 Prozent Atmungsaktivität des Stoffs, ohne das typische Plastikgefühl vieler Textildrucke. Der DTF-Modus eignet sich für Baumwolle, Polyester und weitere Materialien und bietet über zehn Spezialeffekte, von Glitzer bis zu dreidimensionalem Puff-Druck.
Ein „Always Ready Self-Cleaning System“ soll den Wartungsaufwand senken, eine integrierte Hitzepresse mit 160 Grad Celsius macht ein zweites Gerät überflüssig. Das CMYK+WW-Sechsfarbsystem arbeitet mit zwei Weißkanälen, große Tintentanks sollen die Kosten auf rund 0,30 Euro pro Druck senken. Mit dem eufyMake E1 hatten wir bereits einen früheren Textildrucker der Marke im Test, an dessen Konzept der neue Fabric Printer sichtbar anknüpft. Der Marktstart ist für das erste Quartal 2027 geplant, ein Preis steht noch nicht fest.
Preise und Verfügbarkeit im Überblick
| Produkt | Preis | Verfügbar ab |
|---|---|---|
| Anker MagGo Power Bank 2 Pro | 109,99 € (Vorbestellung bis 16.9.: 87,99 €) | Ende September 2026 |
| Anker MagStand Charging Station | 99,99 € | Mitte Oktober 2026 |
| Anker Laptop Charger Pro | 59,99 € | Mitte Oktober 2026 (Vorbestellung ab 17.9.) |
| Anker USB-C Hub | 99,99 € / Valorant Edition 109,99 € | 14. bzw. 22. September 2026 |
| Anker soundcore AeroClip 2 | 179,99 € | 22. September 2026 |
| Anker soundcore Space 2 Pro | 199,99 € | 22. September 2026 |
| Anker soundcore Liberty Buds 2 | noch offen | 22. September 2026 |
| Anker soundcore Sleep Earbuds 4 | 249,99 € | Oktober 2026 |
| Anker eufy Mähroboter E15 Gen2 | 1.399 € | Ende September 2026 |
| Anker eufy Mähroboter S2 Max | noch offen | Frühjahr 2027 |
| Anker eufy C30 Edge | 699 € | Ende September 2026 |
| Anker eufy Hydrojet E35 | 999 € | Ende September 2026 |
| Anker SleepLab Pro | noch offen | Anfang 2027 |
| Anker eufyMake Fabric Printer | noch offen | Q1 2027 |
Fazit: Anker auf der IFA 2026 setzt auf eine Marke und deutlich mehr Tempo
Anker nutzt die IFA 2026, um zwei Dinge gleichzeitig zu zeigen: eine aufgeräumte Markenstruktur und ein ziemlich vollgepacktes Produktportfolio. Der Umstieg von drei Marken auf eine einzige ist dabei eher ein organisatorischer Schritt, der für Kundinnen und Kunden erst mal keinen großen Unterschied macht. Interessanter ist, wie breit sich Anker inzwischen aufgestellt hat: Ladetechnik bleibt das Fundament, aber mit Hörgeräten, einem radarbasierten Schlaflabor und einem Mähroboter für 15.000 Quadratmeter reicht das Portfolio inzwischen weit über Powerbanks hinaus. Ob der gemeinsame Thus-Chip tatsächlich hält, was er in Kopfhörern, Hörgeräten und dem MindBase-Hub verspricht, werden erste Tests der einzelnen Geräte zeigen müssen.
Quellen: Pressemitteilung von Anker