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Apple Keynote: Updates von Apple Watch und iPad (Air) vorgestellt

Dieses Jahr machte Apple es bei seiner September-Keynote kurz und knackig. Anstelle eines neuen iPhones wurden die Apple Watch Series 6 und SE sowie das iPad der 8. Generation und das neueste iPad Air vorgestellt. Wir stellen Euch die Ankündigungen einmal kurz vor.

Vorstellung des iPhone 12 verschoben

Wie es für Apple üblich ist, fand auch dieses Jahr die alljährliche Keynote im September statt. Doch da dieses Jahr so einiges anders läuft, lief auch diese Keynote etwas anders ab. Das beginnt bereits bei der Art und Weise der Keynote. So veranstaltete Apple kein großes Live-Event, sondern setzte auf ein aufgezeichnetes Video, welches in der Hauptzentrale in Cupertino, Kalifornien gedreht wurde. Doch das Corona-Virus hat auch einen weiteren Einfluss auf das Event. Der September ist in der Regel der Vorstellung des neuesten iPhones vorbehalten. Doch es wurde bereits gemeinhin gemutmaßt, dass bei der gestrigen Apple Keynote kein iPhone zu sehen sein wird. Grund dafür sind die Verzögerungen bei der Produktion des Flaggschiffs. Dieses werden wir wohl erst im Oktober zu Gesicht bekommen können. Apple legte seinen Fokus deshalb auf zwei andere sehr beliebte Produkte. So stellte der Konzern zwei neue Apple Watches sowie zwei neue Generationen des iPads  vor.

Apple Watch Series 6

Auf den ersten Blick hat sich im Vergleich zur Series 5 nicht viel geändert. Doch das Innenleben der Series 6 hat einige Überraschungen parat.

Den Anfang macht die neueste Generation von Apples Smartwatch. Diese hat sich auf den ersten Blick im Vergleich zur fünften Generation nicht wirklich verändert. Einzig die breitere Farbpalette macht einen optischen Unterschied aus. So kommen zu den angestammten Farben nun auch Rot und Blau hinzu. Doch auch im Innenleben hat das Technik-Team einiges verändert. In der neuen Smartwatch werkelt der hauseigene S6-Prozessor. Dieser ermöglicht einen neuen Health-Sensor. Spannend daran ist, dass nun erstmals eine Apple Watch in der Lage ist, den Sauerstoffgehalt im Blut den Trägers zu messen. Für eine Messung benötigt der Sensor rund 15 Sekunden.

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Apple spendiert seiner Series 6 des Weiteren neue, ganz individuelle Zifferblätter. Insbesondere spezielle Berufsgruppen wie Ärzte oder Fotografen können sich ihr ganz persönliches „Watch Face“ einrichten. Für Familien hat Apple das neue Family Setup betont. Dabei standen Kinder als Träger der Uhr im Fokus. Mittels iPhone kann man die Smartwatches dann bequem steuern. Insbesondere kann man Zeiten zum Lernen oder Entspannen festlegen sowie die Dauer der Nutzung regulieren. Apple möchte die Apple Watch Series 6 für einen Preis von 420 Euro auf den Markt bringen.

https://www.youtube.com/watch?v=WKydF_3gxfw

Apple Watch SE

Wie es bereits beim iPhone SE der Fall war, bringt Apple mit der Apple Watch SE eine leicht abgespeckte Version der Series 6 auf den Markt. Hierbei handelt es sich um eine stärkere Version der Apple Watch Series 5. Im Inneren werkelt nach wie vor der S5-Prozessor des Vorgängers. Doch Apple hat neueste Sensoren in der Einsteiger-Smartwatch verbaut. Mit der kommenden Uhr kann man ebenfalls die neuen Features wie das Family Setup nutzen. Für die Apple Watch SE ruft Apple einen Preis von 290 Euro auf.

Die Apple Watch SE ist eine leicht aufgebohrte Version der Series 5.

Apple Watch als Kinderuhr

Das Unternehmen arbeitet daran, die Apple Watch nicht länger als exklusive Smartwatch zu verkaufen. Vielmehr soll sich die Apple Watch zukünftig auch als Kinderuhr eignen. Um den Weg dafür zu ebnen, hat der Hersteller eine spezielle Familienkonfiguration vorgestellt. Diese eignet sich, um die Uhr maßgeschneidert an die Bedürfnisse von Kindern oder auch Senioren anzupassen. Mithilfe des Konfigurators kann man aber nicht nur Funktionen einschränken. Darüber hinaus kann man eine Ortung der Uhr ermöglichen, sowie die Möglichkeit des Absetzens eines Notrufs aktivieren. Damit ist die Apple Watch eine gute Alternative zum ersten eigenen Smartphone.

Apple Fitness+

Das Unternehmen hat außerdem einen waschechten Fitness-Dienst für Apple-User angekündigt. Wie der Name Fitness Plus bereits vermuten lässt richtet sich Apple dabei Freizeitsportler und die, die es werden wollen. Der Dienst umfasst insgesamt zehn Sportarten. Hierzu gehören beliebte Aktivitäten wie Fahrradfahren, Laufen, Tanzen und Yoga. Hier kann man auf eine Reihe von Trainingsvideos zugreifen, die sowohl das iPhone/iPad als auch die Apple Watch mit einbeziehen.

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Apple spricht von Trainingseinheiten, die zu jeder Gelegenheit und jedem Zeitmanagement passen sollen. So dauern diese zwischen 5 und 45 Minuten. Neben unterschiedlichen Zeiten gibt es auch unterschiedliche Niveaus. Damit soll wirklich für jeden etwas dabei sein. In Kombination zu Apple Music kann man beim Training auch die eigene Musik hören. Der Dienst geht vorerst nur in den USA an den Start. Dort soll er 10 US-Dollar im Monat kosten. Ein baldiger Release ist aber auch hierzulande mehr als wahrscheinlich.

Alle Apple-Dienste im Gesamtpaket: Apple One

So langsam verliert man den Überblick über die ganzen Dienste des kalifornischen Unternehmens. Zu iCloud, Apple Music, Apple Arcade, Apple TV+ und Apple News gesellt sich nun auch Apple Fitness+ hinzu. Der Schritt zu einem gebündelten Paket war also nur eine Frage der Zeit. Apple hat bei der gestrigen Keynote selbigen vorgestellt: Apple One. Hier erhält man Zugriff auf alle Dienste. Das Unternehmen bietet seinen Kunden die Möglichkeit zu wählen, welche Dienst man haben möchte. In einer Beispielrechnung listete Apple ein Abo bestehend aus Apple Music, Apple TV, Apple Arcade und iCloud Drive auf. Diese Kombination würde mit 15 Euro pro Monat zu Buche schlagen.

Apple iPad Air

Das neue iPad Air bietet nicht nur USB-C, sondern kommt auch in fünf verschiedenen Farben daher.

Auf den ersten Blick kommt das neue iPad Air wie ein iPad Pro daher. Vor allem die schmalen Bildschirmränder erinnern an das Flagschiff-Tablet von Apple. Mit seinem 10,9 Zoll großen Liquid Retina Display ist es auch nur minimal kleiner als das iPad Pro mit seinen 11 Zoll. Eine Auflösung von 2360 x 1640 Pixeln garantiert ein gestochen scharfes Bild. Obwohl das neue iPad Air keinen klassischen Homebutton mehr besitzt, setzt Apple hier nicht auf Face ID. Das Unternehmen versteckt den Fingerabdrucksensor kurzerhand im Standby-Button an der Oberseite des Geräts. Bislang gab es Touch ID bei Apple Geräten nur per Home Button.

Touch ID verbirgt sich nun im Standby-Button.

Doch das ist nicht die einzige Neuerung. Mit dem A14-Prozessor werkelt im neuen iPad Air ein überaus leistungsstarker Prozessor. Dieser ist der erste aus dem Hause Apple, welcher im 5 Nanometer Verfahren gefertigt wurde. Wir gehen stark davon aus, dass selbiger auch im kommenden iPhone 12 zum Einsatz kommen wird. Darüber hinaus bietet das iPad Air den üblichen Support des Apple Pencils, welcher auch magnetisch an der Oberseite angebracht werden kann. Dadurch lässt er sich nicht nur pairen, sondern auch aufladen. Außerdem lässt sich das magnetische Magic Keyboard des iPad Pro auch mit dem neuen Air verwenden. Das Leichtgewicht unter Apples iPad kann man zu einem Preis ab 635 Euro kaufen.

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Apple iPad 8

Das iPad feiert seinen 10. Geburtstag. Mittlerweile bringt Apple seine 8. Generation des Tablets auf den Markt. Bei seinem iPad der Einstiegsklasse setzt der Hersteller auf einen verbesserten Prozessor. Während in der 7. Generation noch der A10 zum Einsatz kam, verbaut Apple nun den A12 Bionic Chipsatz. Dieser soll für eine doppelt so starke Grafikleistung sorgen. Das war es dann aber auch schon mit den großen Neuerungen.

Beim Einstiegs-iPad befindet sich nach wie ein Homebutton und, damit einhergehend, relativ dicke Bildschirmränder. Es ist das klassische iPad-Design, das viele Nutzer als perfekt erachten. Entsprechend günstig fällt auch der Preis im Vergleich zu den anderen iPads aus. Ab 370 Euro kann man das iPad der 8. Generation kaufen.

iOS 14 und iPadOS 14

Auch in Sachen Betriebssystem hatte Apple gute Neuigkeiten zu verkünden. Ursprünglich sollte iOS 14 und iPadOS 14 sicherlich zeitgleich mit dem Release der neuen iPhone Generation veröffentlicht werden. Doch Apple wollte wohl nicht solange warten. Ab 16. September soll das stark überarbeitete Betriebssystem zum Download bereitstehen. Es bietet Features wie praktische Widgets sowie eine überarbeitete Ordnerstruktur. iPadOS 14 wird am selben Tag ausgerollt.

Jens Scharfenberg

Gaming und Technik waren stets meine Leidenschaft. Dies hat sich bis heute nicht geändert. Als passionierter "Konsolero" und kleiner "Technik-Geek" begleiten mich diese Themen tagtäglich.

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