Apple-Roadmap geleakt: 11 neue Macs von MacBook Neo bis MacBook Ultra

Philipp Briel
Philipp Briel · 3 Min. Lesezeit
MacBook Neo
Bild: Apple

Apple stellt seine gesamte Mac-Reihe um: Ein Bericht von Bloomberg zeichnet erstmals eine detaillierte Apple Mac Roadmap mit mindestens elf neuen Modellen bis 2028. Los geht es schon im Herbst 2026 mit einem 14-Zoll-MacBook-Pro und einem neuen iMac, beide mit dem Chip Apple M6. Das größte Novum kommt aber erst danach: ein MacBook Ultra mit OLED-Touchscreen und ein überraschend günstiges MacBook Neo.

Gerüchte über Apples Mac-Pläne gibt es schon länger, doch der neue Bloomberg-Report von Mark Gurman ordnet sie erstmals zeitlich ein. Mehrere US-Medien wie 9to5Mac und MacRumors bestätigen die Kernpunkte inzwischen. Wir haben die wichtigsten Details für euch zusammengefasst.

Herbst 2026: MacBook Pro und iMac mit Apple M6

Den Anfang machen ein 14-Zoll-MacBook-Pro (ca. 1.890 Euro auf Amazon) und ein neuer iMac. Am Design ändert Apple laut Bericht kaum etwas, dafür wandert der Apple M6 in beide Geräte. Für den iMac wäre es das erste größere Update seit zwei Jahren.

Ende 2026: MacBook Ultra mit OLED-Touchscreen

Spannend wird es zum Jahreswechsel. Dann soll das MacBook Ultra in 14 und 16 Zoll erscheinen – Apples neues Spitzenmodell mit einem besonders farbtreuen Tandem-OLED-Touchscreen und einem dünneren Gehäuse. Als Panel-Lieferant gilt Samsung, das erst kürzlich ein passendes Tandem-OLED mit 1.600 Nits vorgestellt hat. Der Haken: Angetrieben wird das Ultra noch vom bekannten M5 Pro und M5 Max, denn Apple soll den M6 Pro und M6 Max gestrichen haben.

2027 und später: MacBook Neo, M7 und OLED-iMac

Anfang 2027 bekommt das MacBook Air das Upgrade auf den M6. Im selben Jahr folgt ein günstigeres 14-Zoll-MacBook-Pro mit Apple M7, das das Design des MacBook Ultra erbt. Auch das erfolgreiche MacBook Neo wird aufgewertet: Es soll den ARM-Chip Apple A19 Pro und 12 GB RAM erhalten. Ende 2027 oder Anfang 2028 wandern dann M7 Pro und M7 Max ins MacBook Ultra. Ein MacBook Air und ein iMac mit OLED-Display sind ebenfalls in Arbeit, kommen aber frühestens 2028.

Ob Mac mini (M6) und Mac Studio (M5 Max und M5 Ultra) noch 2026 oder erst 2027 starten, hängt laut Bloomberg vor allem an einem Faktor: Apple muss sich in der aktuellen Speicherknappheit ausreichend Arbeitsspeicher sichern.

Apple Mac Roadmap 2026–2028 im Überblick

Zeitraum Modelle
Herbst 2026 14″ MacBook Pro (M6), iMac (M6)
Ende 2026 / Anfang 2027 14″ & 16″ MacBook Ultra (OLED, M5 Pro/M5 Max), 13″ & 15″ MacBook Air (M6), Mac mini (M6/M5 Pro), Mac Studio (M5 Max/M5 Ultra)
2027 14″ MacBook Pro (M7, Ultra-Design), MacBook Neo (A19 Pro, 12 GB RAM)
Ende 2027 / Anfang 2028 14″ & 16″ MacBook Ultra (M7 Pro/M7 Max)
2028 und später MacBook Air (OLED), iMac (OLED)

Fazit

Die geleakte Apple Mac Roadmap wirkt wie der größte Mac-Umbau seit Jahren. Wer aktuell mit einem Kauf liebäugelt, sollte den Herbst 2026 abwarten – das M6-MacBook-Pro und der neue iMac stehen unmittelbar bevor. Auf das MacBook Ultra mit OLED müssen Interessierte dagegen bis zum Jahreswechsel oder länger warten. Wie bei allen Leaks gilt: Termine und Ausstattung können sich noch ändern, denn offiziell bestätigt hat Apple bislang nichts. Passend dazu läuft übrigens bereits die Beta von macOS 27 Golden Gate.

Quellen: Bloomberg