
Aqara hat mit dem Presence Multi-Sensor FP300 ein vielseitiges Smart-Home-Gerät vorgestellt, das die Erkennung von Personen und Umgebungsbedingungen auf ein neues Level heben soll. Der kompakte Sensor kombiniert gleich mehrere Technologien zur präzisen Anwesenheits- und Umwelterfassung – und das erstmals batteriebetrieben mit einer Laufzeit von bis zu zwei Jahren.
- 5-in-1-Multisensor mit mmWave-, PIR-, Licht-, Temperatur- und Feuchtigkeitserfassung
- Matter-fähig dank Thread- und Zigbee-Unterstützung
- Batterielaufzeit von bis zu 3 Jahren (Zigbee-Modus)
- KI-gestützte Bewegungserkennung mit Filterung von Fehlalarmen
Präzise Präsenz- und Umgebungsüberwachung im kompakten Format
Der Aqara FP300 integriert gleich mehrere Sensorarten in einem kaum handtellergroßen Gehäuse. Die Kombination aus Millimeterwellen- (mmWave) und Infrarottechnologie (PIR) ermöglicht eine detailgenaue Bewegungserkennung auch bei minimaler Aktivität – etwa, wenn eine Person ruhig sitzt oder schläft. Mit einem Erfassungsbereich von bis zu 6 Metern und einem Sichtwinkel von 120 Grad erkennt der Sensor Anwesenheit präzise und reduziert dabei Fehlmeldungen deutlich.
Unterstützt wird das durch KI-basierte Lernalgorithmen, die Bewegungsmuster automatisch anpassen. Damit lernt das System etwa zwischen Menschen, Haustieren oder Staubsaugerrobotern zu unterscheiden. Über die Zeit wird der Sensor so immer zuverlässiger und an die jeweilige Umgebung angepasst. Ergänzend dienen eingebaute Licht-, Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren zur genauen Umgebungsanalyse. So kann der FP300 etwa Heizung, Beleuchtung oder Luftbefeuchter automatisch steuern und so Energieeffizienz und Komfort steigern.
Flexible Integration mit Matter-Support
Der Aqara FP300 ist sowohl mit Thread als auch mit Zigbee kompatibel und damit zukunftssicher nach dem Matter-Standard ausgelegt. Er lässt sich nahtlos in gängige Smart-Home-Plattformen wie Apple Home, Google Home, Amazon Alexa, SmartThings, Home Assistant oder Homey integrieren. Damit ist er nicht an ein bestimmtes Ökosystem gebunden und bietet hohe Flexibilität bei der Einrichtung.
Die Stromversorgung erfolgt über zwei CR2450-Knopfzellen, die im Thread-Modus bis zu zwei Jahre und im Zigbee-Modus bis zu drei Jahre halten sollen. Der Sensor kann dank seiner kabellosen Bauweise frei platziert werden – ob an der Wand, an der Decke oder mittels magnetischer Halterung in sonst ungenutzten Bereichen. Dadurch eignet er sich etwa zur Installation in Arbeitszimmern, Fluren oder Badezimmern, um Licht- und Klimasteuerung intelligent zu automatisieren.
Auch erweiterte Konfigurationsmöglichkeiten stehen bereit: Über die Aqara-Home-App lassen sich Empfindlichkeit, Sensorzeitfenster oder Detektionsreichweite individuell anpassen. Auf Wunsch kann der Nutzer bestimmte Sensorfunktionen deaktivieren oder die Laufzeit des Geräts optimieren, um Energie zu sparen.
Kompaktes Design, große Wirkung
Mit Abmessungen von 42 × 42 × 50 mm bleibt der FP300 unauffällig, bietet aber eine enorme Funktionsdichte. Das Gerät arbeitet in einem Temperaturbereich zwischen 0 und 40 Grad Celsius und bei bis zu 95 Prozent Luftfeuchtigkeit ohne Kondensation. Die kabellose Kommunikation erfolgt über Thread, Zigbee oder Bluetooth – letzteres dient hauptsächlich zur Einrichtung.
Durch diese Kombination adressiert Aqara gleich mehrere Anwendungsbereiche: Präzise Präsenzdetektion für Sicherheitsanwendungen, automatisches Lichtmanagement in Wohnräumen oder bedarfsbasierte Heizungssteuerung für mehr Energieeffizienz. Der FP300 ist damit sowohl für Einsteiger ins Smart Home als auch für fortgeschrittene Automationsnutzer interessant.
Preis und Verfügbarkeit
Der Aqara FP300 ist ab sofort zu einem Preis von 49,99 Euro im Handel erhältlich. Der FP300 zeigt, wie stark sich intelligente Sensorik im Smart-Home-Bereich weiterentwickelt: präziser, vernetzter und deutlich einfacher in der Anwendung – ganz ohne Kabel und mit langem Atem.
