Mit der neuen GM-H5600-Serie erweitert Casio seine sportorientierte G-Squad-Reihe um zwei hochwertige Fitnessuhren mit Metallgehäuse. Die Modelle kombinieren das ikonische, quadratische G-Shock-Design mit moderner Gesundheitsüberwachung, darunter Herzfrequenz- und Blutsauerstoffmessung. Ergänzt wird das Paket durch eine integrierte Solar-Ladefunktion für den Basisbetrieb. Der Marktstart erfolgt zunächst in Japan – weitere Regionen dürften zeitnah folgen.
- Herzfrequenz- und SpO₂-Messung mit optischem Sensor
- Solar-Ladefunktion für Zeitanzeige im Uhrenmodus
- Metalllünette mit nur 63 Gramm Gewicht
- Bis zu 35 Stunden kontinuierliches Tracking
G-Squad Fitnessuhren aus Metall: Design trifft auf Sensorik
Mit der GM-H5600-1 (Silber) und GM-H5600-9 (Gold) bringt Casio erstmals eine G-Squad-Fitnessuhr im klassischen Metall-Look auf den Markt. Optisch orientiert sich die Serie an der legendären 5600er-Baureihe, setzt jedoch auf eine markante Edelstahllünette mit gefrästen Details und sichtbaren Schraubakzenten. Trotz Metallkonstruktion bleibt das Gewicht mit 63 Gramm überraschend niedrig, was im Alltag und beim Training für hohen Tragekomfort sorgt.

Technisch basiert die Serie auf einer Weiterentwicklung der DW-H5600 und integriert ein invertiertes MIP-LCD-Display mit hoher Ablesbarkeit. Unter dem kohlefaserverstärkten Gehäuseboden arbeitet ein optischer Sensor zur kontinuierlichen Herzfrequenzmessung sowie zur Bestimmung des Blutsauerstoffgehalts. Ein Drei-Achsen-Beschleunigungssensor erfasst Schritte, Lauf- und Multisport-Aktivitäten präzise.
Für die Trainingsanalyse setzt Casio auf die bewährte Polar Library. Dadurch stehen detaillierte Auswertungen wie Cardio-Belastungsstatus, VO2max-Schätzungen und geführte Atemübungen zur Verfügung. Ergänzt wird das Angebot durch ein erweitertes Schlaftracking mit Schlaf-Score, sechsstufigem Erholungsstatus und „Sleep Charge“-Funktion. Die Synchronisation erfolgt via Bluetooth über die „Casio Watches“-App, in der Gesundheitsdaten übersichtlich ausgewertet werden können.

Die Ausstattung erscheint technisch schlüssig und bewegt sich auf dem Niveau moderner Fitnessuhren. Die Integration der Polar-Algorithmen erhöht die Plausibilität der Trainingsmetriken, da diese Bibliothek bereits in zahlreichen Wearables etabliert ist.
Solar-Ladefunktion und Akkulaufzeit im Praxiskontext
Ein zentrales Feature der neuen Casio G-Squad Fitnessuhren aus Metall ist die integrierte Solar-Ladefunktion. Allerdings dient diese ausschließlich der Unterstützung des Basis-Uhrenmodus, also der reinen Zeitanzeige. Energieintensive Sensorfunktionen wie Herzfrequenzmessung oder Bluetooth werden nicht über Solar gespeist. Dieser Ansatz ist technisch nachvollziehbar, da optische Sensoren und kontinuierliches Tracking deutlich höhere Energieanforderungen stellen als klassische Digitalanzeigen.
Casio gibt eine Laufzeit von bis zu 35 Stunden bei kontinuierlichem Aktivitäts-Tracking an. Im reinen Uhrenmodus ohne Herzfrequenzmessung soll die Laufzeit auf bis zu einen Monat steigen. Damit bleibt die GM-H5600 hinter der sprichwörtlichen „Marathon-Ausdauer“ klassischer G-Shock-Modelle zurück, was angesichts der erweiterten Sensorik jedoch realistisch erscheint.
Preislich positioniert sich die Serie im gehobenen Segment: In Japan liegt die unverbindliche Preisempfehlung bei 51.700 Yen, umgerechnet rund 282 Euro. Angesichts der Metallkonstruktion, der Sensorik und der Markenpositionierung wirkt dieser Preis marktgerecht. Eine internationale Verfügbarkeit in Europa und den USA gilt als wahrscheinlich, konkrete Termine stehen jedoch noch aus.
Fazit
Mit der GM-H5600-Serie verbindet Casio robustes Metall-Design mit moderner Fitness-Technologie. Herzfrequenzmessung, SpO₂-Tracking und Polar-Analysefunktionen machen die Modelle zu ernstzunehmenden Fitnessuhren, während die Solar-Ladefunktion zumindest den Basisbetrieb absichert. Der Preis von rund 282 Euro erscheint im Kontext der Ausstattung plausibel. Der Marktstart erfolgt Ende März in Japan, ein globaler Rollout dürfte zeitnah folgen.