Wer für eine Sonnenbrille auch mal 5.500 Euro übrig hat, kann sich ab sofort die „Odyssey“-Edition der Meta Smart Glasses sichern. Der russische Edel-Hersteller Caviar, bekannt für vergoldete iPhones, hat die Meta Ray-Ban Wayfarer Gen 2 mit 24 Karat Gold, massivem Silber und einem Etui aus echtem Alligator-Leder ausgestattet. Verkauft werden weltweit nur 24 Stück, mehr gibt’s nicht und nachproduziert wird auch nichts.
Kurz zusammengefasst: Caviar veredelt die Meta-Brille äußerlich mit Edelmetall und eigenem Branding, die Technik bleibt Serienstandard. Die Silber-Variante kostet 6.140 Euro, die vergoldete Version 5.500 Euro. Erhältlich ist die Odyssey-Edition ab sofort direkt im Caviar-Onlineshop.
Was Caviar an der Meta-Brille verändert hat
Unter der Edelmetall-Optik steckt eine ganz normale Meta Ray-Ban Wayfarer Gen 2. Caviar ersetzt allerdings den Ray-Ban-Schriftzug durch ein eigenes Logo und graviert die Metallelemente an Bügeln und Rahmen-Oberkante mit einem Rosetten-Muster im griechischen Stil, eine Anspielung auf das namensgebende Epos. Je nach Version verläuft ein durchgehendes Band aus 24-karätigem Gold oder massivem 22-karätigem Silber über die Oberkante der Gläser und die Bügel. Beide Varianten kommen mit einem Ladeetui aus echtem Alligator-Leder, was ehrlich gesagt mehr nach Jagdtrophäe als nach Tech-Accessoire aussieht.
Zwei Versionen, zwei Preise
Die Preisstaffelung wirkt auf den ersten Blick verkehrt: Die massive Silber-Variante kostet mit 6.140 Euro mehr als die vergoldete Ausführung für 5.500 Euro. Das ergibt aber Sinn, sobald man den Materialeinsatz vergleicht, massives Silber braucht deutlich mehr Edelmetall als eine dünne Goldschicht auf dem Rahmen.
| Version | Material | Preis |
|---|---|---|
| Silber | Massives 22-Karat-Silber, Alligator-Leder-Etui | 6.140 € |
| Vergoldet | 24-Karat-Vergoldung, Alligator-Leder-Etui | 5.500 € |
Technik bleibt Serienstandard
An der eigentlichen Funktion der Brille ändert Caviar nichts. Wer die Odyssey-Edition kauft, bekommt exakt die Ray-Ban-Meta-Funktionen der regulären Wayfarer Gen 2 in Gold- oder Silber-Verpackung:
| Feature | Spezifikation |
|---|---|
| Kamera | 12-MP-Fotos, 3K-Video |
| Audio | Offene Lautsprecher in den Bügeln, integrierte Mikrofone |
| KI-Assistent | Meta AI |
| Konnektivität | Bluetooth zum Smartphone |
| Zusatzfunktionen | Musik-, Hörbuch- und Podcast-Wiedergabe |
Zum Vergleich: Wer nur an der KI-Brillen-Technik von Meta interessiert ist und auf Goldverzierung und Alligator-Leder verzichten kann, kommt deutlich günstiger davon. Meta selbst verkauft mit den Meta Glasses ohne Ray-Ban-Logo bereits ab 309 Euro eine Einstiegsvariante der eigenen KI-Brille. Auch im breiteren Feld der Smart Glasses tut sich einiges, etwa bei der Vue-Brille, die Sehhilfe, Headset und Fitnesstracker kombiniert.
Nur 24 Exemplare, kein Nachschub
Caviar produziert die Odyssey-Edition strikt limitiert auf 24 Einheiten, eine pro Gesang der Odyssee. Sind die Brillen verkauft, gibt es nach Angaben des Herstellers keine weitere Auflage. Ob sich das Marketing-Geschwurbel des Herstellers durchsetzt, der Odysseus in seiner Produktbeschreibung zur Blaupause für „Führungspersönlichkeiten, die immer einen Schritt voraus sind“, erklärt, darf man getrost bezweifeln. Käufer zahlen hier in erster Linie für Exklusivität und Material, nicht für zusätzliche Technik.
Fazit
Die Caviar Odyssey Edition zeigt vor allem eins: Meta Smart Glasses sind technisch mittlerweile so ausgereift, dass sich Luxushersteller an ihnen austoben. Wer die Standard-Wayfarer Gen 2 kennt, bekommt hier keine neuen Funktionen, sondern ein Schmuckstück auf Basis bewährter Technik. Für alle anderen bleibt die reguläre Meta Ray-Ban Wayfarer Gen 2 zu einem Bruchteil des Preises die vernünftigere Wahl.
Quellen: Caviar

