Die Cherry XTRFY M42V2 ist eine neue ultraleichte Gaming-Maus, die Cherry über seine eSport-Marke XTRFY zur Gamescom 2026 vorgestellt hat. Sie wiegt 45 Gramm, kostet 39,99 Euro und ist ab sofort erhältlich. Der Clou: Zwei austauschbare Rückenschalen sollen die Maus werkzeugfrei an Palm-, Claw- oder Fingertip-Griff anpassen, ganz ohne zusätzliche Software.
Kurz zusammengefasst
- 45 Gramm Gewicht, symmetrische Form auf Basis der bekannten XTRFY M42
- Zwei werkzeugfrei tauschbare Rückenschalen für Palm-, Claw- und Fingertip-Griff
- Pixart-3327-Sensor mit 400 bis 6.200 CPI, Polling-Rate bis 1.000 Hz
- Einstellungen direkt an der Maus, keine Software nötig
- Preis: 39,99 Euro UVP, ab sofort verfügbar
Zwei Rückenschalen für unterschiedliche Griffstile
Statt einer starren Form liefert Cherry die M42V2 mit zwei Rückenschalen im Karton, die sich ohne Werkzeug tauschen lassen. Wer im Palm-Grip spielt, greift zur höheren Schale, Claw- und Fingertip-Spieler nehmen die flachere Variante. Die Grundform stammt von der M42, einer der bekanntesten Mäuse im XTRFY-Portfolio, ist bei der V2 aber komplett geschlossen und mit einer matten UV-Beschichtung überzogen. Für den Gleitkomfort sorgen Mausfüße aus UHMW-PE, das üblicherweise etwas widerstandsfähiger ist als das sonst verbaute PTFE.
Cherry ist bei seiner XTRFY-Reihe zuletzt vor allem mit Tastaturen aufgefallen, etwa mit der Cherry XTRFY K63W Pro Compact, die als erste Gaming-Tastatur auf Ultra-Wideband-Funk setzt. Wie gut die Marke aktuell Wert und Verarbeitung zusammenbringt, zeigt unser Test der K63W Pro Compact.
Technische Daten der Cherry XTRFY M42V2
| Spezifikation | Wert |
|---|---|
| Gewicht | 45 g (ohne Kabel) |
| Sensor | Pixart-3327 |
| CPI-Bereich | 400–6.200 CPI |
| Polling-Rate | 125 / 250 / 500 / 1.000 Hz |
| Erfassungsgeschwindigkeit | bis 220 IPS, max. 30 G Beschleunigung |
| Switches | Huano Transparent Blue Shell Pink Dot, bis 80 Mio. Klicks |
| Kabel | 1,8 m CHERRY XTRFY EZcord |
| Anschluss | USB-A, Plug-and-Play |
| Preis (UVP) | 39,99 Euro |
Konfiguration direkt an der Maus, keine Software nötig
CPI, Polling-Rate, Lift-off-Distanz und Debounce-Zeit lassen sich bei der M42V2 direkt am Gerät einstellen, über einen Schalter und einen Knopf an der Unterseite. Wer schon einmal eine Gaming-Maus samt Treiber, Cloud-Profilen und Update-Zwang eingerichtet hat, wird diesen Minimalismus zu schätzen wissen. Der Sensor selbst ist kein Exot: Der Pixart-3327 gehört zur soliden Mittelklasse und taucht auch in anderen Budget-Mäusen auf, etwa in der Lioncast LM25, die wir uns ebenfalls angesehen haben.
Kabelgebunden zu bleiben hat für eine Maus dieser Gewichtsklasse einen einfachen Grund: Ein Akku würde die 45 Gramm sofort sprengen. Wer stattdessen auf eine kabellose Lösung mit Akku setzt, kennt die Kompromisse aus Mäusen wie der Logitech G305, bei der Batterie oder Akku spürbar aufs Gewicht schlagen.
Was ein CS-Weltmeister zur M42V2 sagt
Cherry lässt in der Ankündigung auch Emil Christensen zu Wort kommen, besser bekannt unter seinem Spielernamen HeatoN und achtfacher Counter-Strike-Weltmeister. Sein Urteil fällt kurz aus: „Form, Gewicht und Klickgefühl stimmen“, so Christensen, gerade für eine Maus in dieser Preisklasse.
Preis, Verfügbarkeit und Einordnung
Die Cherry XTRFY M42V2 kostet 39,99 Euro und ist ab sofort im Handel verfügbar. Zum Marktstart liegt noch kein Angebot bei Amazon vor, das dürfte sich in den kommenden Wochen ändern. Damit positioniert sich die Maus im selben Preissegment wie andere frisch vorgestellte Einsteiger-Modelle, etwa die MSI Clutch GM30, die ebenfalls auf ein symmetrisches Gehäuse für beide Hände setzt. Wer generell nach einer Maus sucht, die unabhängig von der Führhand gut funktioniert, findet in unserem Ratgeber zu den besten Gaming-Mäusen für Linkshänder weitere Empfehlungen, die symmetrische Formen wie die der M42V2 einschließen.
Fazit
Mit der Cherry XTRFY M42V2 bringt Cherry eine unkomplizierte, leichte Gaming-Maus in den Handel, die bei Sensor und Schaltern auf bewährte Technik setzt und ihre Anpassbarkeit über die tauschbaren Griffschalen statt über Software-Schnickschnack löst. Ob die Maus im Alltag halten kann, was die erste Ankündigung verspricht, wird sich in ausführlicheren Tests zeigen. Für 39,99 Euro klingt das Paket aus Gewicht, Sensor und Konfigurationsmöglichkeiten jedenfalls nach einem fairen Angebot für alle, die eine günstige, ultraleichte Maus ohne Kabelgewicht-Kompromisse suchen.
