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Computex 2024: Asus überrascht mit E-Ink-Notebook

Sogenannte E-Ink-Displays kennt man eigentlich vornehmlich von E-Readern. Doch im Rahmen der Computer 2024 hat Asus ein Notebook vorgestellt, das ebenfalls auf einen Bildschirm mit der energiesparenden Panel-Technik setzt. Allerdings kommt dieser nicht als Haupt-, sondern aus Zweitbildschirm im Deckel zum Einsatz.

Asus Project Dali mit spannendem Zweitbildschirm

Im Rahmen der Computex 2024 hat die Technikwelt wieder einen Blick auf kommende Produkte der Hersteller werfen dürfen. So präsentierte Cooler Master beispielsweise einen 57 Zoll großen Mini-LED-Bildschirm. Deutlich ungewöhnlicher ist ein Notebook, das Asus vorgestellt hat. Das sogenannte Project Dali ist ein Notebook, das über einen zweiten Bildschirm mit E-Ink-Display verfügt.

Dieses befindet sich im Deckel und misst 12 Zoll. Den Inhalt des Bildschirms soll der Nutzer nach Lust und Laune anpassen können. Im Fokus steht dabei, das mit 1.600 x 1.200 Pixel auflösende Display für Notebook-Deko nutzen zu können. Wer sein Laptop schon einmal mit Aufklebern verschönt hat und sich nach Entfernen über hässliche Klebereste geärgert hat, dürfte sich darüber freuen.

Bilder kann man selbst entwickeln

Asus Project Dali soll eine exklusive Software erhalten. Mithilfe der Software sollst du eigene Bilder und Designs entwickeln können. Dabei sind nur statische Bilder möglich. Das farbige E-Ink-Display benötigt für einen Bildwechsel nämlich mindestens zehn Sekunden. Richtig cool: Man soll Inhalte zeichnen können und ebenfalls auf dem Zweitdisplay darstellen. Umso mehr Sinn ergibt die Namensgebung Project Dali.

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Ob das Feature sinnvoll ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Fest steht allerdings, dass das E-Ink-Display kein Stromfresser ist. Obwohl die Bilder, Designs oder Zeichnungen dauerhaft angezeigt werden, kostet es nämlich keinen Strom. Schließlich muss dieses nicht beleuchtet werden, um zu funktionieren. Doch einen Nachteil gegenüber klassischer Sticker gibt es dann doch.

Typische Probleme von E-Ink-Displays wie schwache Kontraste und gräuliche Farben können nämlich nicht ganz mit klassischen Aufklebern mithalten. Ein spannendes Feature ist es aber dennoch. Insbesondere bei kompakten Business-Notebooks von Asus kann ich mir das Zweitdisplay sehr gut vorstellen. Allerdings steht ein Release noch in den Sternen. Derzeit handelt es sich lediglich um ein Konzept.

Jens Scharfenberg

Gaming und Technik waren stets meine Leidenschaft. Dies hat sich bis heute nicht geändert. Als passionierter "Konsolero" und kleiner "Technik-Geek" begleiten mich diese Themen tagtäglich.

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