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Cougar FV150 Mini: Glastower mit RGB und USB‑C für kleines Budget

Cougar bringt mit dem FV150 Mini einen kompakten Tower, der typische Budget-Gehäuse an mehreren Stellen sichtbar übertrifft. Für rund 50 Euro bietet das Micro-ATX-Case ein großzügiges Platzangebot für große Luftkühler und lange Grafikkarten, dazu drei vorinstallierte Lüfter, Staubfilter sowie ein ungewöhnlich gut ausgestattetes I/O-Panel mit USB‑C. Auffällig ist außerdem die erhältliche, rosafarbene Variante, die sich klar von der Masse schwarzer Standardgehäuse absetzt.​

  • Preisbereich um 50 Euro, wahlweise in Schwarz, Weiß oder Rosa erhältlich.​
  • Drei vorinstallierte 120-mm-Lüfter, Radiator-Support bis 360 mm und Staubfilter an Boden und Deckel.​
  • Micro-ATX-/Mini-ITX-Support mit Platz für CPU-Kühler bis 170 mm und Grafikkarten bis 400 mm.​
  • I/O-Panel mit USB‑C (USB 3.2 Gen 2), zweimal USB 3.0 und HD-Audio – in der Preisklasse nicht selbstverständlich.​

Design, Varianten und Anschlüsse

Optisch setzt der Cougar FV150 Mini auf das beliebte Glaskasten-Design mit großflächigem Seitenteil aus Hartglas und RGB-Beleuchtung, zielt aber preislich klar in den Budget-Bereich. Spannend ist die Farbpalette: Neben klassischen Varianten in Schwarz und Weiß bietet Cougar auch eine rosafarbene Version an, die sich besonders an Nutzer richtet, die ein auffälligeres Setup mit farbiger Peripherie und RGB-Beleuchtung bevorzugen. Trotz des niedrigen Preispunkts verzichtet der Hersteller auf größere Experimente beim Aufbau und konzentriert sich auf eine saubere, funktionale Umsetzung des Standardlayouts.​

Cougar FV150 Mini
Bild: Cougar

Beim Front-I/O geht Cougar für diese Klasse überraschend in die Vollen. Am Panel sitzen neben einem HD-Audio-Anschluss gleich zwei USB‑3.0-Ports (USB 3.2 Gen 1) sowie ein USB‑C-Anschluss, der als USB 3.2 Gen 2 ausgeführt ist. Gerade Budget-Cases sparen diesen modernen Typ-C-Port häufig ein, wodurch der FV150 Mini hier einen klaren Mehrwert bietet – insbesondere für neuere Mainboards und Peripheriegeräte, die verstärkt auf USB‑C setzen. Staubfilter am Boden und im Deckel schützen das Innere zusätzlich vor Verschmutzung, was die Wartung vereinfacht und die Lebensdauer der Komponenten erhöht. Mit Abmessungen von 436 × 285 × 365 mm (ca. 45,35 Liter) bleibt das Gehäuse dabei kompakt genug für kleinere Schreibtische oder Low-Budget-Gaming-Ecken, ohne beim Innenraum sichtbar zu kompromittieren.​

Innenraum, Kühlung und Hardware-Kompatibilität

Der Innenraum fällt für ein Micro-ATX-/Mini-ITX-Gehäuse großzügig aus und orientiert sich klar an Gaming- und Performance-Builds im Einstiegs- und Mittelklasse-Segment. CPU-Kühler dürfen bis zu 170 mm hoch sein, was de facto den Einsatz fast aller gängigen Tower-Kühler ermöglicht; Einschränkungen gibt es nur bei besonders massiven High-End-Modellen. Für Grafikkarten sind bis zu 400 mm Länge freigegeben – im aktuellen Consumer-Bereich jenseits extremer Spezialmodelle mehr als ausreichend. Das Netzteil sitzt hinter dem Mainboard-Tray und darf bis zu 200 mm lang sein, womit auch leistungsstarke ATX-Netzteile mit hoher Wattzahl problemlos Platz finden.​

Cougar FV150 Mini
Bild: Cougar

Beim Datenspeicher zeigt sich, dass es sich um ein kompaktes Mini-Tower-Konzept handelt: Das FV150 Mini bietet insgesamt zwei interne Laufwerksplätze – einen universellen Schacht für entweder ein 3,5″- oder 2,5″-Laufwerk und einen dedizierten 2,5″-Slot, der von unten durch den Boden verschraubt wird. Für viele Gaming- oder Office-Builds mit einer schnellen NVMe-SSD auf dem Mainboard und maximal einer zusätzlichen SATA-SSD oder HDD ist das ausreichend, wer jedoch mehrere Massenspeicher einbauen möchte, stößt hier schneller an Grenzen. Mit vier Erweiterungsslots bleibt außerdem Spielraum für dedizierte Grafikkarten und Zusatzkarten. Insgesamt ergibt sich ein stimmiges Layout, das klar auf typische Mittelklasse-Konfigurationen ausgerichtet ist und in dieser Preisklasse eine solide Basis bietet.​

Lüfterbestückung und Radiator-Support

Ab Werk stattet Cougar das FV150 Mini mit drei 120-mm-Lüftern aus, die mit bis zu 1.200 U/min arbeiten. Zwei davon sind mit invertierten Rotorblättern versehen, was in Kombination mit der Gehäuseausrichtung für einen definierten Luftstrom sorgen soll und gleichzeitig die Optik hinter Glas interessanter macht. Die Produktseite deutet darauf hin, dass Beleuchtung und Drehzahl werkseitig fest konfiguriert sind, die Lüfter verfügen jedoch über 4-Pin-Anschlüsse, was generell für PWM-Support spricht – im Zweifel wird hier der Board- oder Controller-Support über die genaue Regelbarkeit entscheiden.​

Wer mehr Kühlleistung benötigt oder stärker auf Wasserkühlung setzt, bekommt üppige Erweiterungsoptionen. Im Deckel lassen sich optional zwei 140-mm- oder drei 120-mm-Lüfter verbauen, am Boden ebenfalls bis zu zwei 140-mm- oder drei 120-mm-Lüfter. An der rechten Seitenwand sind bereits zwei 120-mm-Lüfter verbaut, die auch durch 140-mm-Modelle ersetzt werden können. Für AiO- oder Custom-Wasserkühlungen erlaubt das Gehäuse den Einbau eines 360-mm-Radiators im Deckel oder eines 280-mm-Radiators am Seitenteil. Damit eignet sich der FV150 Mini durchaus als Basis für kompakte, aber leistungsstarke Builds mit hoher Abwärme, etwa in Kombination mit stärkeren GPUs oder übertakteten CPUs, ohne das Budget übermäßig zu strapazieren.​

Preis

Der Cougar FV150 Mini positioniert sich als Budget-Gehäuse mit Ausstattungsmerkmalen, die eher aus höheren Preisklassen bekannt sind. Drei vorinstallierte 120-mm-Lüfter, Staubfilter, ein moderner USB‑C-Anschluss im I/O-Panel und ein großzügiger Innenraum mit Platz für große CPU-Kühler und lange Grafikkarten machen das Case insbesondere für preisbewusste Gaming- und Allround-PCs interessant. Die reduzierte Laufwerkskapazität und der Fokus auf Optik und Airflow passen gut zu aktuellen Setups, die primär NVMe- und SSD-Speicher nutzen.​

Preislich startet der FV150 Mini um die 50-Euro-Marke: Die schwarze Version ist aktuell für etwa 49 Euro gelistet, das rosafarbene Modell liegt mit rund 52 Euro leicht darüber. Angesichts der Ausstattung und der Designoptionen wirkt der Preis insgesamt plausibel und konkurrenzfähig. Wer ein kompaktes, auffälliges und zugleich funktionales Gehäuse für einen preiswerten Gaming- oder Alltagsrechner sucht, findet im Cougar FV150 Mini eine vergleichsweise attraktive Option.

Quelle: Cougar

Philipp Briel

Ich bin leidenschaftlicher Gamer seit meiner frühen Kindheit und habe neben dem PC nahezu jede Spielekonsole bereits besessen. Auch Technik begeistert mich, vor allem brenne ich für Peripherie, PCs, Notebooks und Gadgets.

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