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DJI Romo: DJI betritt den Markt für Reinigungsroboter

Die Drohnen‑ und Kameramanufaktur DJI steigt mit dem Romo ins Segment der Saug‑ und Wischroboter ein – so der offizielle Launch‑Termin am 6. August 2025 in China. Technik‑Fans dürfen gespannt sein auf ein Modell mit Basisstation, Kamera‑Navigation und praktischem Zubehör.

Das Wichtigste in Kürze

  • Launch im August – Teaser für China vorgestellt, globaler Vertrieb noch offen
  • Basisstation inklusive – automatische Entleerung, Reinigung und Wasser‑Nachfüllung
  • Kamera statt LiDAR – zwei Frontkameras ersetzen den LiDAR‑Turm
  • Zubehörpaket – Seitenbürsten und Mop‑Modul bereits bestätigt

DJI Romo: Drohnenexperte bald mit Saugroboter

Bislang bekannt für Drohnen und Action‑Kameras, wagt DJI mit dem Romo den Schritt in ein neues Marktsegment. Diese Expansion folgt dem gestiegenen Interesse an Smart‑Home‑Technologien. Der Romo soll mit ausgeklügelter Kamera‑Navigation punkten, ohne den meist teureren LiDAR‑Turm – ein mutiger Schritt, der potenziell Vorteile in Agilität und Design bringt, aber ob die Kartierungs‑ und Hindernis­erkennung ebenso präzise bleibt, bleibt abzuwarten. Optisch erinnern die ersten Bilder des Roboters dabei an den Roborock Qrevo CurvX (€ 1.049,00 *).

Basisstation mit Rundum-Service

Verwunderlich: Bei der Navigation kommt nicht die mittlerweile als Standard geltende LiDAR-Technologie zum Einsatz. Der Verzicht auf LiDAR wird durch zwei Frontkameras kompensiert, was zu einem flacheren Profil führt und die Mobilität optimiert. Allerdings könnte der Verzicht auf LiDAR auch zu Problemen führen. Insbesondere bei schlechten Lichtverhältnissen sind rein optische Sensoren nämlich nicht sehr zuverlässig.

DJI verspricht damit effiziente Hindernis­erkennung auf visuellem Weg. Wie bei namhaften Herstellern a la Roborock oder Dreame üblich, übernimmt die Docking‑Station Entleerung, Reinigung und Wasser‑Nachfüllung – automatisch und komfortabel. Ein integriertes Mop‑Modul ist offenbar ebenfalls vorgesehen.

Fazit

DJI könnte mit dem DJI Romo eine spannende Premiere in der Hinterhand haben. Technisch beeindruckend könnten die Kamera‑Navigation sowie die funktionsreiche Basisstation sein. Sollte der Roboter auch hierzulande in den Handel kommen, dürfte der Preis im Premium‑Segment angesiedelt sein, vergleichbar mit High‑End‑Modellen um die 1.000 €. Endgültige Daten zu Preis und Verfügbarkeit außerhalb Chinas werden beim Launch am 6. August bekanntgegeben.

Jens Scharfenberg

Gaming und Technik waren stets meine Leidenschaft. Dies hat sich bis heute nicht geändert. Als passionierter "Konsolero" und kleiner "Technik-Geek" begleiten mich diese Themen tagtäglich.

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