Elgato Key Light Air MK.2: Helleres Creator-Licht mit USB-C und MagSafe

Philipp Briel
Philipp Briel · 3 Min. Lesezeit
Elgato Key Light Air MK.2
Bild: Elgato

Elgato hat mit dem Key Light Air MK.2 den Nachfolger seines beliebtesten Creator-Lichts vorgestellt. Das von Grund auf neu entwickelte 15-Zoll-Panel liefert bis zu 2.100 Lumen weiches Licht, läuft komplett über USB-C und lässt sich per Touch, App oder Stream Deck steuern. Erhältlich ist es ab sofort über elgato.com, die UVP liegt bei 139,99 US-Dollar – umgerechnet rund 150 Euro.

Damit besetzt Elgato eine Nische, die viele Creator-Lichter offen lassen: kräftiger als ein kleines Panel für Videocalls, aber deutlich alltagstauglicher als ein sperriges Studio-Rig. Genau dieser Mittelweg hat schon das erste Key Light Air zum Dauerbrenner gemacht.

Was ist neu beim Key Light Air MK.2?

Der größte Sprung betrifft die Helligkeit: Statt 1.400 Lumen beim Vorgänger sind jetzt bis zu 2.100 Lumen drin. Auch das Panel wächst – von quadratischen 205 × 205 mm auf 319 × 207 mm, was für eine breitere und weichere Ausleuchtung sorgt. Neu sind außerdem Touch-Bedienelemente direkt am Gerät, die durchgehende USB-C-Stromversorgung und ein MagSafe-Ring auf der Rückseite. Beim WLAN funkt das Licht nun auch im 5-GHz-Band; der Vorgänger war auf 2,4 GHz beschränkt.

Elgato Key Light Air MK.2
Bild: Elgato

Licht und Steuerung

Für die Ausleuchtung setzt Elgato auf bewährte OSRAM-LEDs mit Edge-Lit-Technik, die das Licht gleichmäßig über die gesamte Fläche verteilen. Die Farbtemperatur reicht von warmen 2.900 bis kühlen 7.000 K, die Ausgabe ist flimmerfrei und der Farbwiedergabeindex liegt bei über 94 Prozent (Vorgänger: über 92 Prozent).

Gesteuert wird auf drei Wegen: über die Touch-Felder am Licht (Helligkeit, Farbtemperatur und zwei Presets), über die kostenlose Elgato Control Center App für Mac, Windows, iOS und Android – wahlweise per USB-C oder WLAN – oder über das Stream Deck, wobei sich das Stream Deck + dank Drehreglern besonders zur Feinabstimmung eignet. Wer sein komplettes Setup optimieren will, findet in unserem Ratgeber zu den perfekten OBS-Studio-Einstellungen die passende Software-Grundlage.

Stromversorgung und Montage

Am Computer liefert das Licht über ein einzelnes USB-C-Kabel bis zu 400 Lumen – für die meisten Schreibtisch-Setups reicht das. Die vollen 2.100 Lumen gibt es erst mit einem USB-C-PD-Netzteil ab 30 Watt oder einer per MagSafe angesetzten Powerbank, ganz ohne Steckdose. Die mitgelieferte Halterung wird an die Schreibtischkante geklemmt (bis 6 cm dick), bietet einen Kugelkopf sowie Höhenmarkierungen und integriertes Kabelmanagement. Über drei 1/4-Zoll-Gewinde und den MagSafe-Ring lässt sich das Panel auch abseits des Schreibtischs montieren.

Elgato Key Light Air MK.2 – technische Daten

Merkmal Key Light Air (MK.1) Key Light Air MK.2
Panelgröße 205 × 205 mm 319 × 207 mm (15 Zoll)
Helligkeit 1.400 lm bis 2.100 lm
Farbtemperatur 2.900–7.000 K 2.900–7.000 K
Farbwiedergabe (CRI) > 92 % > 94 %
Stromversorgung Netzteil USB-C (PC, PD-Netzteil oder Powerbank)
Steuerung WLAN Touch, WLAN, USB-C, Stream Deck
WLAN 2,4 GHz 2,4 & 5 GHz
MagSafe nein ja
Montage gewichteter Standfuß Schreibtischklemme + Kugelkopf

Preis und Verfügbarkeit

Das Key Light Air MK.2 ist ab dem 23. Juli 2026 auf elgato.com in über 40 Ländern erhältlich; autorisierte Händler folgen laut Elgato in Kürze. Die UVP beträgt 139,99 US-Dollar, eine Variante nur mit der Leuchte kostet 119,99 US-Dollar. Dazu gibt es zwei Webshop-Zubehörteile mit Launch-Angebot: das P30 Power Supply (30-W-USB-C-PD-Netzteil, das die volle Helligkeit freischaltet und beim Kauf zusammen mit dem Licht kostenlos hinzugefügt wird) und das magnetische Focus Grid gegen Streulicht zum halben Preis.

Fazit

Das Elgato Key Light Air MK.2 ist mehr als ein reines Helligkeits-Update: USB-C-Betrieb, Touch-Bedienung, MagSafe und die neue Schreibtischklemme machen es im Alltag flexibler als den Vorgänger. Wer bereits ein Key Light Air besitzt und mit WLAN-Steuerung sowie dem Standfuß zufrieden ist, muss nicht zwingend wechseln – für neue Setups ist die MK.2 aber die klar bessere Wahl.

Quellen: Elgato