Mozilla hat am 20. Juli 2026 Firefox 153 veröffentlicht. Das Update bringt eine Funktion, die bisher meist kostenpflichtiger Profi-Software vorbehalten war: Du kannst mehrere PDFs jetzt direkt im Browser zusammenfügen, ganz ohne Zusatzprogramm. Dazu ziehst du die Dokumente per Drag & Drop in die PDF-Seitenleiste. Hinzu kommen HDR-Videos unter Windows, experimentelle JPEG-XL-Unterstützung und das Teilen offener Seiten per QR-Code.
Das Wichtigste in Kürze
- Firefox 153 erschien am 20. Juli 2026.
- Neu: PDFs per Drag & Drop im Browser zusammenfügen, komplett lokal.
- Dazu HDR-Video-Wiedergabe unter Windows, experimentelles JPEG XL und QR-Code-Sharing.
- Native Tab-Container ersetzen die Multi-Account-Containers-Erweiterung.
PDFs in Firefox zusammenfügen: So geht’s
Der aufgebohrte PDF-Editor ist das Highlight von Firefox 153. Du öffnest ein PDF im Browser, klappst die Seitenleiste auf und ziehst weitere PDF-Dateien hinein. Firefox hängt sie an das geöffnete Dokument an. Auch einzelne Bilder lassen sich als neue Seiten einfügen. Markierter Text wird jetzt kontrastreicher dargestellt und passt sich an die Farbeinstellungen deines Betriebssystems an.
Praktisch ist das vor allem deshalb, weil „PDF zusammenfügen“ bislang entweder ein Online-Tool mit Datei-Upload oder ein Desktop-Programm verlangte. In Firefox bleibt alles lokal auf deinem Rechner, ohne Server-Upload und ohne Anmeldung. Wer Firefox ohnehin gern mit Erweiterungen aufrüstet, findet in unserer Übersicht der besten Video-Downloader für Firefox weitere nützliche Add-ons.
HDR, JPEG XL und QR-Codes: die weiteren Neuerungen
Neben PDF hat Mozilla an mehreren Stellen nachgelegt. Die wichtigsten Funktionen im Überblick:
| Funktion | Details |
|---|---|
| PDF zusammenfügen | Mehrere PDFs per Drag & Drop in der Seitenleiste kombinieren, Bilder als Seiten einfügen |
| HDR-Video | Wiedergabe unter Windows (HDR-Modus in den Anzeige-Einstellungen von Windows nötig) |
| JPEG XL | Experimentelle Unterstützung, aktivierbar über die Firefox Labs in den Einstellungen |
| QR-Code-Sharing | Offene Seite per Rechtsklick auf den Tab als QR-Code teilen |
| Tab-Container | Native, farbcodierte Container statt der bisherigen Multi-Account-Containers-Erweiterung |
| Lokaler Netzwerkzugriff | Websites müssen jetzt um Erlaubnis fragen, bevor sie auf Geräte im Heimnetz zugreifen |
Interessant sind besonders die nativen Tab-Container: Du trennst damit Konten für Arbeit, Banking oder Shopping in farbig markierte Tabs, ohne dafür ein separates Add-on zu installieren. Und weil der lokale Netzwerkzugriff jetzt standardmäßig eingeschränkt ist, bekommen Websites nicht mehr ungefragt Kontakt zu Geräten in deinem Heimnetzwerk.
Firefox 153 herunterladen und installieren
Das Update wird automatisch verteilt. Anstoßen kannst du es aber sofort: Über das Menü unter Hilfe > Über Firefox prüft der Browser auf Aktualisierungen und installiert Version 153. Alternativ lädst du die aktuelle Version direkt bei Mozilla herunter. Die vollständige Liste der Änderungen steht in den offiziellen Release Notes. Mozilla stellt den Veröffentlichungsrhythmus übrigens auf einen zweiwöchentlichen Takt um, neue Funktionen kommen also künftig schneller. Nach dem Update lohnt sich ein Blick auf deine Daten, etwa um deine Firefox-Lesezeichen zu exportieren und zu sichern.
Fazit: Firefox 153 macht den Browser unabhängiger
Firefox 153 löst den Browser ein Stück weit von externer Software. Das PDF-Zusammenfügen dürfte im Alltag am meisten bringen, weil es einen häufigen Handgriff ohne Upload und ohne Abo erledigt. HDR-Video und JPEG XL sind eher etwas für Technikbegeisterte, und der zweiwöchige Update-Takt zeigt, wohin Mozilla den Browser steuern will. Für die meisten Nutzer lohnt sich das Update.
