Mit FritzOS 8.20 startet ein weiteres großes Firmware-Update für ausgewählte FritzBox-Modelle und verlässt damit offiziell die Testphase. Nach mehreren Laborversionen steht die finale Version nun für die aktuellen Top-Modelle am DSL- und Glasfaseranschluss bereit. Das Update konzentriert sich vor allem auf mehr Transparenz im Heimnetz, eine stabilere Mesh-Umgebung sowie neue Funktionen in den Bereichen Smart Home, Sicherheit und Energieeffizienz. Damit wird FritzOS 8.20 zu einem der umfangreichsten Updates der letzten Zeit.
- Neuer Online-Monitor mit grafischer Darstellung der größten Datenverbraucher
- Optimierte Mesh-Technologie für stabilere Verbindungen und besseren Datendurchsatz
- Erweiterte Smart-Home-Automatisierungen und verbesserte Kindersicherung
- Fritz!Failsafe sorgt für automatisches Backup-Internet bei Verbindungsabbrüchen
FritzOS 8.20 verbessert Übersicht und Stabilität im Heimnetz
Ein zentrales Element von FritzOS 8.20 ist der vollständig überarbeitete Online-Monitor. Statt reiner Zahlenwerte liefert die neue Ansicht eine übersichtliche, grafische Darstellung der Internetnutzung einzelner Geräte. Auf einen Blick wird sichtbar, welche Komponenten im Heimnetz aktuell besonders viel Bandbreite beanspruchen. Das erleichtert die Ursachenforschung bei langsamen Verbindungen deutlich, etwa wenn parallele Downloads, Cloud-Backups oder Streaming-Dienste die Leitung auslasten.
FRITZ!OS 8.20 ist jetzt auch für die FRITZ!Box 7690 verfügbar.
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Auch unter der Oberfläche hat Fritz nachgeschärft. Die Mesh-Funktion wurde weiter optimiert, sodass Fritz!Repeater selbstständig und dynamisch den besten Verbindungsweg zur FritzBox wählen. Ziel ist ein höherer Datendurchsatz bei gleichzeitig besserer Stabilität, insbesondere in größeren Wohnungen oder Häusern mit mehreren Access Points. Ergänzt wird dies durch Verbesserungen bei Fritz!NAS: Ordner lassen sich nun per Link freigeben, ohne zusätzliche Benutzerkonten anlegen zu müssen. Das vereinfacht den Austausch von Dateien im lokalen Netzwerk und macht externe Cloud-Dienste in vielen Fällen überflüssig.
Smart Home, Sicherheit und Energieeffizienz im Fokus
Neben Netzwerkfunktionen legt FritzOS 8.20 einen deutlichen Schwerpunkt auf Smart Home und Ausfallsicherheit. Automatisierungen lassen sich jetzt feiner konfigurieren und komplexer gestalten. Das Zusammenspiel von Heizkörperreglern, Steckdosen, Lichtern und Sensoren kann präziser auf Tageszeiten, Ereignisse oder Messwerte reagieren. Gleichzeitig wurde die Benutzerführung in der Kindersicherung überarbeitet: Zugangsprofile und zugeordnete Geräte sind klarer strukturiert, was die Verwaltung von Online-Zeiten und Freigaben erleichtert.
Ein besonders praxisnahes Feature ist Fritz!Failsafe. Fällt der primäre Internetanschluss aus, wechselt die FritzBox automatisch auf eine zuvor definierte Ersatzverbindung, etwa über einen Mobilfunk-Stick. Gerade im Homeoffice oder bei cloudbasierten Arbeitsumgebungen erhöht dies die Ausfallsicherheit spürbar. Ergänzend dazu bietet FritzOS 8.20 neue Optionen zur Energieeinsparung. Energy Efficient Ethernet lässt sich nun getrennt für WAN- und LAN-Ports konfigurieren, sodass ungenutzte Anschlüsse weniger Strom verbrauchen, ohne die Netzwerkleistung insgesamt zu beeinträchtigen.
Fazit
Mit FritzOS 8.20 liefert Fritz ein rundes und praxisnahes Update, das sowohl die Transparenz im Heimnetz als auch Komfort und Sicherheit spürbar verbessert. Besonders der neue Online-Monitor, die optimierte Mesh-Steuerung und Fritz!Failsafe heben den Alltagseinsatz auf ein neues Niveau. Das finale Update wird derzeit für die FritzBox 7690 und 5690 ausgerollt und lässt sich kostenlos über die Router-Oberfläche installieren. Weitere Modelle dürften in den kommenden Wochen folgen.
Quelle: FRITZ!