Google Pixel 11: Erste Renderbilder zeigen dünnere Ränder und neues Kamera-Design

Simon Lüthje
Simon Lüthje · 3 Min. Lesezeit
Bild: @OnLeaks / Android Headlines

Das Google Pixel 11 ist erstmals auf Renderbildern aufgetaucht. Die auf CAD-Daten basierenden Bilder stammen vom bekannten Leaker @OnLeaks und wurden über Android Headlines veröffentlicht. Googles nächstes Mittelklasse-Flaggschiff bringt zwei sichtbare Design-Änderungen mit, die das Gerät spürbar moderner wirken lassen als seinen Vorgänger.

Google Pixel 11: Dünnere Ränder und komplett schwarzes Kameramodul

Die auffälligste Neuerung betrifft die Bildschirmränder: Diese fallen beim Pixel 11 deutlich schmaler aus als beim Google Pixel 10. Das sorgt für eine modernere Optik und lässt das 6,3-Zoll-LTPO-AMOLED-Display stärker in den Vordergrund treten – und das bei praktisch identischen Gehäuseabmessungen.

Die zweite Änderung betrifft das Kameramodul auf der Rückseite: Statt wie beim Pixel 10 den Bereich rund um den LED-Blitz in der Gehäusefarbe zu halten, setzt Google beim Pixel 11 auf eine durchgehend schwarze Oberfläche für die gesamte Kamera-Leiste. Das verleiht dem Modul einen größeren, wertigeren Look. Google bleibt dabei beim bewährten horizontalen Kamerabalken mit drei Linsen.

Kaum Änderungen bei den Abmessungen

Abseits der optischen Auffrischung bleibt fast alles beim Alten. Die Maße des Pixel 11 betragen 152,8 × 72 × 8,5 mm – das Gerät wird damit lediglich 0,1 mm dünner als das Pixel 10. Der USB-C-Anschluss sitzt wie gewohnt an der Unterseite, flankiert von Mikrofon- und Lautsprecheröffnungen. Lautstärkewippe und Sperrknopf befinden sich weiterhin auf der rechten Seite. Auch der flache Metallrahmen bleibt erhalten.

Bild: @OnLeaks / Android Headlines

Tensor G6 auf 2-nm-Basis als Herzstück

Unter der Haube dürfte der Tensor G6 mit dem Codenamen „Malibu“ für einen deutlichen Leistungssprung sorgen. Der neue Chip wird Berichten zufolge erstmals auf TSMCs 2-nm-Prozess gefertigt – ein echter Generationswechsel gegenüber dem 3-nm-Tensor-G5 im Pixel 10. Gerüchte deuten auf eine 7-Kern-CPU mit einem ARM Cortex-X930-Prime-Kern bei bis zu 4,11 GHz hin. Beim Modem soll Google von Samsung auf ein MediaTek M90 umsteigen. Der Arbeitsspeicher bleibt voraussichtlich bei 12 GB, und auch der Einstiegsspeicher von 128 GB könnte bestehen bleiben – obwohl Konkurrenten wie Apple und Samsung mit der Galaxy-S26-Serie bereits auf 256 GB setzen.

Erwartete Spezifikationen im Überblick

Eigenschaft Google Pixel 11 (geleakt)
Display 6,3 Zoll LTPO-AMOLED, 120 Hz
Prozessor Google Tensor G6 (TSMC 2 nm)
Arbeitsspeicher 12 GB LPDDR5X
Speicher Ab 128 GB (UFS 4.0/4.1)
Kameras (Rückseite) Drei Linsen (Details noch unbekannt)
Sicherheit Titan M3 Sicherheitschip, mögl. 3D-Gesichtserkennung
Modem MediaTek M90 (statt Samsung)
Abmessungen 152,8 × 72 × 8,5 mm
Betriebssystem Android 17
Erwarteter Launch August 2026

Sichere 3D-Gesichtserkennung als mögliches Highlight

Neben den optischen Änderungen könnte das Pixel 11 auch eine handfeste neue Funktion erhalten: Laut früheren Leaks plant Google eine sichere 3D-Gesichtserkennung im Stil von Apples Face ID. Das Besondere: Die Technologie soll ohne eine breite pillenförmige Aussparung im Display auskommen. Zusammen mit dem neuen Titan M3 Sicherheitschip (Codename „Google Epic“) könnte das Pixel 11 damit eines der sichersten Android-Smartphones auf dem Markt werden.

Marktstart und Preiserwartung

Wenn Google seinem bisherigen Zeitplan treu bleibt, dürfte das Pixel 11 zusammen mit dem Pixel 11 Pro, Pixel 11 Pro XL und Pixel 11 Pro Fold im August 2026 vorgestellt werden. Der Vorgänger startete in den USA bei 799 US-Dollar. Ob Google den Preis hält, ist angesichts steigender Komponentenkosten und der aktuellen Speicherkrise noch offen. Fans dürfen aber hoffen, dass Google zumindest bei der Basiskonfiguration nicht allzu kräftig zulegt – der Konkurrenzdruck durch Samsungs Galaxy-Reihe und Apple ist hoch.