Das Google Pixel 11a soll laut einem frischen Leak den aktuellen Tensor-G6-Chip, ein neues MediaTek-Modem und eine überarbeitete Frontkamera bekommen. Damit würde Google beim Budget-Pixel gleich zwei der größten Kritikpunkte des Vorgängers ausräumen. Marktstart ist voraussichtlich erst im März 2027 – bis dahin gilt: alles noch inoffiziell.
Das Wichtigste in Kürze
- Das Google Pixel 11a (Codename „Formosan“) soll mit dem aktuellen Tensor G6 statt eines Spar-Chips kommen.
- Dazu gibt es 8 GB RAM und einen Wechsel beim Modem: MediaTek M90 statt der oft kritisierten Samsung-Hardware.
- Das 6,3-Zoll-AMOLED bietet 120 Hz und bis zu 3.350 Nits Spitzenhelligkeit.
- Der Akku schrumpft leicht auf 4.870 mAh, dafür kommen eine neue Frontkamera und schnellere Gesichtserkennung.
- Alle Angaben stammen aus einem Leak und sind noch nicht von Google bestätigt.
Neuer Prozessor: Tensor G6 statt Spar-Chip
Beim Pixel 10a hatte Google gespart und noch den älteren Tensor G4 verbaut – das Gerät ähnelte technisch stark dem Pixel 9a und sorgte für Unmut. Beim Nachfolger soll das anders laufen. Laut dem Leaker Mystic Leaks steckt im Pixel 11a der aktuelle Tensor G6 (Codename „Malibu“), flankiert von 8 GB Arbeitsspeicher und dem Sicherheitschip Titan M3. Für ein Mittelklasse-Gerät wäre das ein ordentlicher Sprung, weil die A-Serie damit wieder auf Augenhöhe mit den Flaggschiffen desselben Jahrgangs läge.
Mindestens genauso spannend ist der zweite große Wechsel: das Modem. Google verabschiedet sich offenbar von den häufig bemängelten Samsung-Bauteilen und setzt auf ein MediaTek M90. Das Modem soll in der gesamten Pixel-11-Reihe zum Einsatz kommen und für stabilere Funkverbindungen sorgen – ein Thema, das Pixel-Nutzer seit Jahren beschäftigt.
Display, Akku und neue Frontkamera
Vorne sitzt laut Leak ein 6,3 Zoll großes AMOLED-Display mit einer Auflösung von 1.080 × 2.424 Pixeln, 120 Hz und bis zu 3.350 Nits Spitzenhelligkeit. Beim Akku deutet sich dagegen ein kleiner Rückschritt an: 4.870 mAh stehen im Datenblatt, das Pixel 10a bot noch rund 5.000 mAh. Auf dem Papier ist das ein Minus, in der Praxis könnte die höhere Effizienz des Tensor G6 den Unterschied aber wieder ausgleichen.
Für Selfie-Fans gibt es ebenfalls Neues: Eine bisher unbekannte Frontkamera mit dem Codenamen „Dokkaebi“ soll verbaut werden. Parallel optimiert Google die Gesichtserkennung für die ganze Pixel-11-Serie – das Entsperren per Gesicht soll schneller reagieren und bei schlechtem Licht zuverlässiger klappen. Wer sein Handy irgendwann auf ein neues Modell umzieht, profitiert von solchen Komfort-Verbesserungen im Alltag spürbar.
Die geleakten Specs im Überblick
| Merkmal | Google Pixel 11a (Leak) |
|---|---|
| Prozessor | Tensor G6 (Codename „Malibu“) |
| Arbeitsspeicher | 8 GB |
| Display | 6,3 Zoll AMOLED, 1.080 × 2.424, 120 Hz, bis 3.350 Nits |
| Modem | MediaTek M90 (statt Samsung) |
| Akku | 4.870 mAh |
| Frontkamera | neuer Sensor (Codename „Dokkaebi“) |
| Sicherheit | Titan M3 |
| Farben | vier Varianten |
| Marktstart | voraussichtlich März 2027 |
Farben und Ausblick
Käufer sollen zwischen vier Farbvarianten wählen können. WinFuture nennt Schwarz, Grün, Violett und Silber, andere Leaks sprechen von Obsidian und Olive plus zwei neuen Tönen namens Frost und Fog. Welche Namen Google am Ende verwendet, ist also noch offen. Als Randnotiz tauchte bereits der Codename „Marmoset“ für das noch weiter entfernte Pixel 12a auf – Google plant offensichtlich langfristig.
Häufige Fragen zum Google Pixel 11a
Wann kommt das Google Pixel 11a?
Laut Leak ist ein Marktstart im März 2027 geplant. Ein offizielles Datum von Google gibt es noch nicht.
Welchen Prozessor hat das Pixel 11a?
Den Gerüchten zufolge kommt der aktuelle Tensor G6 zum Einsatz – ein deutliches Upgrade gegenüber dem Tensor G4 im Pixel 10a.
Was kostet das Pixel 11a?
Zum Preis gibt es bislang keine Informationen. Ob die stärkere Hardware den Preis der Mittelklasse-Serie anhebt, bleibt abzuwarten.
Fazit: Endlich wieder ein echtes A-Modell?
Wenn der Leak stimmt, macht Google beim Pixel 11a genau das richtig, was beim 10a gefehlt hat: aktueller Chip statt Resteverwertung und ein Modem, das keine Kopfschmerzen bereitet. Der leicht kleinere Akku ist der einzige Wermutstropfen, dürfte durch die Effizienz des Tensor G6 in der Praxis aber kaum ins Gewicht fallen. Bis zum Marktstart Anfang 2027 kann sich freilich noch einiges ändern – und ohne offizielle Bestätigung bleibt es beim spannenden Gerüchte-Paket. Für alle, die ein bezahlbares Pixel ohne die üblichen Sparzwänge suchen, klingt das Ganze aber vielversprechend.