Der Homey Pro (2026) startet weltweit und setzt beim Hardware-Upgrade ganz bewusst auf einen zentralen Flaschenhals vieler Smart-Home-Setups: den Arbeitsspeicher. Das neue Modell verdoppelt den RAM von 2 GB auf 4 GB, bleibt aber beim bekannten Preis von 399 Euro und nutzt weiterhin die bewährte Funk- und Prozessorplattform der Vorgängergeneration. Damit zielt Athom auf wachsende Installationen mit vielen Apps, komplexen Flows und einer hohen Gerätezahl – ohne Bestandsnutzer funktional abzuhängen, denn Homey Pro (2026) und Homey Pro (Early 2023) werden als gleiche Generation mit identischem Software-Support bis mindestens Juni 2031 geführt.
- 4 GB RAM statt 2 GB für mehr als 100 Homey Apps, je nach Komplexität.
- Preis bleibt bei 399 Euro, sofort über homey.app bestellbar, breitere Händlerverfügbarkeit soll folgen.
- Lokaler Betrieb mit Unterstützung für Matter, Thread, Zigbee, Z-Wave, Bluetooth LE, 433 MHz, Infrarot und WLAN.
- Offizieller Support für Homey Pro (2026) und Homey Pro (Early 2023) bis mindestens Juni 2031 mit gleichwertigen Updates.
Mehr RAM für größere Smart Homes
Kern der 2026er-Aktualisierung ist die Verdopplung des Arbeitsspeichers auf 4 GB, während der Preis des Hubs bei 399 Euro unverändert bleibt. RAM dient als Arbeitsgedächtnis für Homey Apps, Flows, Live-Daten und Geräteprozesse und entscheidet damit direkt darüber, wie viele Integrationen und Automatisierungen parallel stabil laufen können. Athom gibt an, dass Homey Pro (2026) „weit über 100“ Apps unterstützen kann – die konkrete Zahl hängt von der Komplexität der jeweiligen Erweiterungen ab, was für große Installationen mit vielen Marken und Diensten deutlich mehr Luft nach oben schafft.

Technisch bleibt die Plattform ansonsten unverändert: Im Inneren arbeitet weiterhin ein 1,5‑GHz‑Quad-Core-ARMv8-Prozessor, kombiniert mit 8 GB Flash-Speicher, der bereits beim Homey Pro (Early 2023) für eine flüssige Ausführung der Homey-OS-Oberfläche und der Automatisierungsläufe ausgelegt war. Für viele Setups war nicht die CPU, sondern der verfügbare RAM der begrenzende Faktor – gerade, wenn Apps über die Jahre neue Funktionen und komplexere Integrationen erhalten. Athom positioniert das Upgrade daher bewusst als Kapazitäts-Boost für bestehende Architektur statt als kompletten Generationswechsel, was auch Nutzer älterer Pro-Modelle die Entscheidung erleichtert: Wer an die App-Grenzen stößt, erhält eine klarere Argumentation für den Umstieg, ohne Nachteile bei der Software-Pflege befürchten zu müssen.
Funkstandards, Apps und Datenschutz
Beim Funk-Stack übernimmt Homey Pro (2026) alle Schnittstellen der 2023er-Version und bietet Unterstützung für Matter und Thread sowie Zigbee, Z-Wave, Bluetooth LE, 433‑MHz‑Funk, Infrarot und WLAN. Damit dient der Hub weiterhin als zentrale Brücke für Geräte aus über 1.000 Marken, die sich über die Homey-App-Plattform anbinden lassen – inklusive zahlreicher offizieller Partner-Integrationen und einer großen Community an Erweiterungen. Über Flows und Advanced Flows können Automatisierungen von einfachen Wenn-Dann-Regeln bis hin zu komplexen Szenarien mit mehreren Bedingungen und Aktionen umgesetzt werden, während Homey Dashboards und Homey Energy Visualisierungen etwa für Verbrauchs- und Lastspitzenanalyse bereitstellen.

Ein wichtiger Aspekt bleibt der lokale Fokus: Homey Pro verarbeitet Automatisierungen und Gerätekommunikation primär direkt auf dem Hub, was Latenzen reduziert und unabhängig von Cloud-Diensten macht. Online-Funktionen wie der Fernzugriff, die Homey App Store-Anbindung und einige Komfortdienste stehen weiterhin ohne Zusatzabonnement bereit, sodass das Preismodell auch langfristig kalkulierbar bleibt. Athom und damit indirekt LG als Mutterkonzern versprechen offiziellen Support für Homey Pro (2026) und Homey Pro (Early 2023) mindestens bis Juni 2031, wobei beide Modelle als eine gemeinsame Generation geführt und mit denselben Funktionen, Verbesserungen und Sicherheitsupdates versorgt werden sollen.
Hardware, Zubehör und Ökosystem
Der Homey Pro (2026) nutzt ein kompaktes Gehäuse mit USB‑C‑Stromversorgung und setzt intern auf eine Kombination aus 1,5‑GHz‑Quad-Core‑ARMv8‑CPU, 4 GB LPDDR4-RAM und 8 GB eMMC-Flash-Speicher. Die Konfiguration ähnelt damit modernen Embedded-Plattformen im Raspberry‑Pi‑Umfeld, ist aber speziell auf Dauerbetrieb als Smart-Home-Zentrale und die Multi-Radio-Ausstattung abgestimmt. Eine kabelgebundene Netzwerkanbindung ist weiterhin nur über den separat erhältlichen Homey Pro Ethernet Adapter möglich, während das WLAN standardmäßig die Verbindung ins Heimnetz übernimmt.
Zur Erweiterung der Funkabdeckung lässt sich der Homey Bridge im sogenannten Satellite Mode in das System integrieren, um die Reichweite von Zigbee, Z-Wave, Infrarot und 433‑MHz‑Funk in größeren Wohnungen oder Häusern zu verbessern. Athom nutzt für Homey Pro (2026) laut eigenen Angaben dieselbe Hardwareplattform und Produktionslinie wie beim Vorgänger, was sowohl in Hinblick auf die Lieferfähigkeit als auch auf die Stabilität des Software-Stacks Vorteile bringen soll. Der Hub ist zum Start direkt über homey.app für 399 Euro verfügbar, während eine breitere Distribution über den Handel laut Hersteller zeitnah folgen soll; erste Händlerlisten für die Pro-Modelle in dieser Preisspanne sind bereits sichtbar, was das Preisniveau plausibel untermauert.
Fazit: Mehr Luft für anspruchsvolle Setups
Mit dem Homey Pro (2026) adressiert Athom gezielt die Skalierungsgrenzen moderner Smart Homes und liefert ein Update, das ohne Mehrpreis die Anzahl der möglichen Apps und die Reserven für wachsende Installationen deutlich erhöht. Die Kombination aus 4 GB RAM, unverändertem 1,5‑GHz‑Quad-Core‑SoC, breitem Funk-Stack und lokalem Fokus macht den Hub besonders interessant für Nutzer, die auf viele Integrationen, anspruchsvolle Flows und langfristige Update-Sicherheit Wert legen. Da Homey Pro (2026) ab sofort für 399 Euro über homey.app erhältlich ist und der Vorgänger bis mindestens 2031 parallel mit denselben Funktionen unterstützt wird, wirkt sowohl der technische Zuschnitt als auch die Positionierung im bestehenden Ökosystem plausibel und konsequent.