Die HOVERAir VERSA ist eine Pocket-Kamera mit 3-Achsen-Gimbal, die sich über aufsteckbare Propeller in Sekunden in eine selbstfliegende Kamera verwandelt. Ein einziges Gerät deckt damit Handaufnahmen, Follow-Shots und Luftperspektiven ab. Hersteller Zero Zero Robotics hat die VERSA am 29. Juli 2026 zunächst als Teaser vorgestellt. Genaue technische Daten, Preis und Verfügbarkeit bleiben vorerst offen.
Handkamera und Drohne in einem Gehäuse
Der eigentliche Kniff steckt im modularen Aufbau. In der Hand arbeitet die VERSA als klassischer Gimbal-Camcorder für stabile Selfies, POV-Clips und Alltagsaufnahmen. Wer eine höhere Perspektive braucht, klickt die „Flight Wings“ genannten Propellermodule an, schaltet ein und lässt das Gerät abheben. Einen Controller oder Pilotenwissen setzt HOVERAir dabei nicht voraus – die Kamera startet aus der Hand und landet auch wieder dort. Die Propeller sitzen wie bei den bisherigen Modellen in einem geschlossenen Käfig, was den Einsatz in der Nähe von Menschen entschärft.
KI-Tracking, 3D Worlds und Bilder für schwaches Licht
In der Luft übernimmt eine KI-Tracking-Engine die Verfolgung, dazu gibt es laut Hersteller mehr als zehn automatische Flugmodi. Neu ist eine KI-gestützte Bildkomposition, die die Umgebung analysiert und eine passende Kameraposition vorschlägt. Ein Bildprozessor soll außerdem für hohen Dynamikumfang und saubere Aufnahmen bei wenig Licht sorgen. Das auffälligste Feature nennt HOVERAir „3D Worlds“: Die Kamera fliegt ein präzises 360-Grad-Muster ab und rekonstruiert die Szene anschließend dreidimensional, sodass sich das Motiv später aus jedem Blickwinkel betrachten lässt.
Vom Passport bis zur VERSA
Zero Zero Robotics hat die Kategorie der selbstfliegenden Kamera 2016 mit der Hover Camera Passport praktisch erfunden. 2023 folgte die nur 125 Gramm leichte HOVERAir X1, 2024 kamen X1 Pro und Promax mit bis zu 8K-Aufnahme und Follow-Tempo von 42 km/h. 2025 brachte die AQUA die erste wasserfeste Variante mit IP67 und Start direkt vom Wasser. Die VERSA ist der nächste Schritt und verschmilzt Handstabilisierung und autonomen Flug erstmals in einem Produkt.
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Preis und Verfügbarkeit noch offen
Harte Zahlen nennt HOVERAir bislang nicht. Weder Sensorgröße, Akkulaufzeit noch Gewicht oder Startpreis sind bestätigt, ebenso wenig ein Marktstart. Das Unternehmen kündigt lediglich an, weitere Details „bald“ nachzureichen. Interessant wird vor allem, wie sich die VERSA gegen etablierte Pocket-Gimbals wie die DJI Osmo Pocket einordnet. Sobald HOVERAir konkrete Spezifikationen und einen Preis veröffentlicht, liefern wir die Details nach.
Mehr Informationen gibt es auf der offiziellen VERSA-Produktseite.