Mit dem neuesten Spring Update hebt Insta360 seine Flow 2 und Flow 2 Pro (unser Test) Gimbals auf ein neues Level. Besonders Android-Nutzer profitieren von lange erwarteten Funktionen, während auch iPhone-User zusätzliche Features erhalten. Ziel des Updates ist es, die mobile Content-Produktion einfacher, flexibler und professioneller zu gestalten – ganz ohne zusätzliches Equipment. Der Fokus liegt klar auf smarter Automatisierung, besserer Kameraunterstützung und schnelleren Workflows für kreative Anwendungen.
- Native Multi-Lens-Unterstützung für Android und iOS ermöglicht Zugriff auf Ultraweitwinkel- und Teleobjektive
- 360 Panorama 2.0 erstellt sphärische Aufnahmen bis zu 50 % schneller
- Dual View Mode erlaubt gleichzeitige Aufnahme mit mehreren Kameras
- Apple Watch Control bringt Fernsteuerung direkt ans Handgelenk
Verbesserte Kameraunterstützung und neue kreative Möglichkeiten
Das Herzstück des Updates ist die deutlich verbesserte Kamera-Integration. Erstmals erhalten viele Android-Flaggschiffe nativen Zugriff auf alle verfügbaren Objektive innerhalb der Insta360-App. Dazu gehören Ultraweitwinkel-, Standard- und Telelinsen, die nun ohne Einschränkungen genutzt werden können. Besonders Geräte von Samsung, Google Pixel, OPPO oder vivo profitieren davon.
Diese Erweiterung sorgt dafür, dass Aufnahmen in voller nativer Qualität erstellt werden können – ohne Kompromisse bei Auflösung oder Dynamikumfang. In Kombination mit der Gimbal-Stabilisierung entstehen so professionelle Videos, die sich für unterschiedlichste Szenarien eignen: von Konzerten über Sportevents bis hin zu Vlogs.
Auch die neue Version der 360-Grad-Fotografie bringt spürbare Verbesserungen. Mit „360 Panorama 2.0“ lassen sich vollständige sphärische Bilder in rund 20 Sekunden erzeugen – etwa 50 Prozent schneller als zuvor. Diese Panoramen können interaktiv geteilt oder nachträglich neu gerahmt werden. Besonders praktisch: Inhalte lassen sich direkt für Social Media optimieren, inklusive kreativer Effekte wie „Tiny Planet“.
Darüber hinaus erweitert Insta360 die kreativen Möglichkeiten mit neuen Aufnahmemodi. Der Dual View Mode ermöglicht parallele Aufnahmen mit Front- und Rückkamera oder zwei rückseitigen Linsen. So entstehen in einem einzigen Take mehrere Perspektiven – ideal für Reaction-Videos, Interviews oder dynamische Storytelling-Formate.
KI-Tracking, Remote-Funktionen und Apple Watch Integration
Neben den Kamera-Verbesserungen setzt Insta360 verstärkt auf intelligente Automatisierung. Der integrierte AI Tracker funktioniert nun plattformübergreifend auf allen Android-Geräten und in verschiedensten Apps. Das bedeutet: Motive werden zuverlässig verfolgt – egal ob bei Videoanrufen, Livestreams oder klassischen Aufnahmen.
Eine weitere praktische Neuerung ist die erweiterte Fernsteuerung. Nutzer können den Flow 2 Pro jetzt über ein zweites Smartphone bedienen. Das eröffnet neue Möglichkeiten für Solo-Creator, etwa bei komplexeren Kamerafahrten oder festen Setups. Einstellungen wie Winkel, Tracking oder Aufnahme lassen sich flexibel anpassen, ohne den Dreh unterbrechen zu müssen.
Für iPhone-Nutzer bringt das Update eine besonders komfortable Funktion: die Steuerung über die Apple Watch. Damit können Aufnahmen gestartet, Modi gewechselt oder Zoom-Anpassungen vorgenommen werden – direkt vom Handgelenk aus. Das erleichtert präzises Arbeiten und macht externe Hilfe überflüssig.
Ergänzt wird das Ganze durch Features wie Multi-Person Tracking, bei dem mehrere Personen gleichzeitig im Fokus bleiben, sowie Active Zoom Tracking mit bis zu 15-fachem Zoom. Letzteres ermöglicht stabile Aufnahmen selbst bei weit entfernten, sich schnell bewegenden Motiven – ein Alleinstellungsmerkmal im Gimbal-Bereich.
Fazit
Mit dem Spring Update liefert Insta360 ein durchdachtes Upgrade für die Flow 2 Serie, das sowohl Android- als auch iOS-Nutzer deutlich voranbringt. Besonders die native Objektivunterstützung und die verbesserten KI-Funktionen machen die Gimbals zu einem noch vielseitigeren Tool für Content Creator. Das Update ist ab sofort kostenlos über die Insta360-App verfügbar. Die Flow 2 Modelle selbst sind weiterhin im Handel erhältlich, preislich je nach Version im mittleren Segment angesiedelt.
