Wer sich noch ein iPhone 17 kaufen wollte, sollte sich sputen: Apple hat die Preise für gleich vier Modelle angehoben, obwohl diese teils schon fast ein Jahr alt sind. Betroffen sind das iPhone 16, das iPhone 17, das iPhone 17e und das iPhone Air, die Aufschläge liegen bei bis zu 150 Euro pro Gerät.
TL;DR: Apple hat am 9. September 2026 zeitgleich mit der Vorstellung von iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max und iPhone Duo die Preise seiner bisherigen iPhone-Modelle erhöht. iPhone 16, iPhone 17 und iPhone 17e kosten jetzt 150 Euro mehr, das iPhone Air je nach Speichervariante 100 bis 350 Euro mehr. Als Grund nennt Apple-CEO Tim Cook explodierende Preise für Speicherchips, ausgelöst durch den KI-Boom.
Diese Preise gelten jetzt für iPhone 16, 17, 17e und Air
Die Erhöhung betrifft ausschließlich die älteren, weiterverkauften Modelle und nicht die brandneue iPhone-18-Reihe. Im offiziellen Apple Store gelten seit dem 9. September 2026 folgende Preise:
| Modell | Speicher | Alter Preis | Neuer Preis | Aufschlag |
|---|---|---|---|---|
| iPhone 16 | 128 GB | 849 € | 999 € | +150 € |
| iPhone 17e | 256 GB | 699 € | 849 € | +150 € |
| iPhone 17e | 512 GB | 949 € | 1.099 € | +150 € |
| iPhone 17 | 256 GB | 949 € | 1.099 € | +150 € |
| iPhone 17 | 512 GB | 1.199 € | 1.349 € | +150 € |
| iPhone Air | 256 GB | 1.199 € | 1.299 € | +100 € |
| iPhone Air | 512 GB | 1.449 € | 1.549 € | +100 € |
| iPhone Air | 1 TB | 1.699 € | 2.049 € | +350 € |
Am härtesten trifft es demnach Käufer der großen 1-TB-Version des iPhone Air, die satte 350 Euro mehr zahlen müssen als noch vor der Ankündigung. Bei den regulären Speichervarianten pendelt sich der Aufschlag bei 100 bis 150 Euro ein.
Warum wird ausgerechnet alte iPhone-Hardware teurer?
Ungewöhnlich ist vor allem, dass Apple hier nicht an der neuen, sondern an der bereits etablierten Modellpalette dreht. Als Grund nannte Apple-CEO Tim Cook gegenüber dem Wall Street Journal massiv gestiegene Kosten für Speicher- und Flash-Chips. Er verglich die aktuelle Lage mit einem „hundertjährigen Hochwasser“, ausgelöst durch den enormen Bedarf an Arbeitsspeicher und Storage-Chips für KI-Rechenzentren und sogenannte Neoclouds. Wörtlich sagte Cook, er habe „in über 40 Jahren noch nichts Vergleichbares“ erlebt.
Die Speicherknappheit trifft nicht nur Apple: Auch andere Hersteller von Smartphones, Notebooks und Grafikkarten kämpfen aktuell mit steigenden Preisen für NAND-Flash- und DRAM-Chips, weil Cloud-Anbieter und KI-Konzerne die weltweiten Fertigungskapazitäten für Speicherbausteine praktisch leerkaufen.
Zeitgleich mit dem Start von iPhone 18 Pro und iPhone Duo
Die Preiserhöhung kam nicht isoliert, sondern fiel exakt auf den Tag, an dem Apple seine neue Topmodell-Reihe iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max vorstellte. Dazu kam mit dem iPhone Duo (ab 2.299 Euro) ein völlig neues Foldable in Apples Lineup. Wer sich also gerade erst mit den Größenunterschieden und Antennen-Details des iPhone 17 Air beschäftigt hat, muss jetzt für genau dieses Modell tiefer in die Tasche greifen.
In den USA blieben die Zahlen dabei deutlich moderater: Dort steigen alle vier betroffenen Modelle einheitlich um 100 US-Dollar. In Europa und Deutschland fällt der Sprung mit teils 150 Euro entsprechend höher aus, ein Effekt, den viele Käufer schon von früheren Apple-Preisrunden kennen.
Was bedeutet das für Käufer?
Wer noch eines der betroffenen Modelle kaufen wollte, zahlt ab sofort mehr. Rabatte über den Fachhandel dürften sich laut ersten Berichten aber erst mit einiger Verzögerung an die neuen UVPs angleichen. Kurzfristig lohnt sich also ein Preisvergleich bei Händlern, die ihre Bestände noch zu alten Konditionen abverkaufen.
Wer ohnehin auf ein neues Gerät wartet, sollte im Hinterkopf behalten, dass die Speicherknappheit laut Cook kein kurzfristiges Problem ist. Sollte sich der Trend fortsetzen, sind weitere Preisanpassungen nicht auszuschließen, auch bei zukünftigen Modellen wie einem möglichen iPhone 20 Pro Max.
Fazit
Die iPhone-17-Preise steigen erstmals seit dem Marktstart spürbar an, und mit ihnen die Preise für iPhone 16, 17e und Air. Grund ist keine neue Ausstattung, sondern der weltweite Engpass bei Speicherchips, den der KI-Boom befeuert. Wer eines der betroffenen Modelle kaufen will, sollte aktuelle Angebote im Handel vergleichen, bevor sich auch dort die höheren Preise durchsetzen.
Quellen:, MacRumors,
