Noch bevor Apple das iPhone Ultra offiziell vorgestellt hat, poliert Caviar schon mal die Rückseite: Der russische Luxus-Veredler bietet mit der Liquid-Metal-Edition eine auf 17 Exemplare limitierte Sonderversion des faltbaren iPhone Ultra an, mit Sterling-Silber-Gehäuse und Preisen zwischen 16.910 und 17.550 Euro. Vorbestellen kann man schon jetzt, ausgeliefert wird aber erst nach dem regulären Apple-Launch.
TL;DR: Das Wichtigste zur Liquid-Metal-Edition
- Caviar veredelt das kommende iPhone Ultra mit einer Rückseite aus Sterling-Silber (mind. 92,5 % Silbergehalt)
- Auffälliges 3D-Wellenmuster, hochglanzpoliert für starke Lichtreflexion
- Nur 17 Stück weltweit, Preis je nach Speicherausstattung 16.910 bis 17.550 Euro
- Kein kabelloses Laden, kein MagSafe-Zubehör möglich
- Vorbestellung bei Caviar bereits möglich, Auslieferung erst nach dem offiziellen iPhone-Ultra-Launch im September
Was ist die Liquid-Metal-Edition genau?
Anders als bei den ersten vier Caviar-Editionen des iPhone Ultra, die auf Gold, Carbon und Krokodilleder setzten, steht bei der Liquid-Metal-Edition massives Sterling-Silber im Mittelpunkt. Die Rückseite trägt ein aufwendig gefrästes 3D-Wellenmuster, das durch die glänzend polierte Oberfläche das Licht auffällig bricht. Genau dieser Effekt, der an flüssiges Metall erinnert, gibt der Edition ihren Namen.
Der Haken an der Optik: Weil Silber Funksignale und Magnetfelder stört, lässt sich das Gerät laut Caviar weder kabellos laden noch mit MagSafe-Zubehör nutzen. Wer sich für die Edition entscheidet, braucht also weiterhin ein Kabel oder einen Lightning-/USB-C-Adapter zum Laden.
Preis und Verfügbarkeit
Caviar produziert die Liquid-Metal-Edition in einer Auflage von nur 17 Stück. Je nach gewählter Speicherkapazität des iPhone Ultra kostet die veredelte Version zwischen 16.910 und 17.550 Euro, ein Vielfaches des Preises, den Apple für das reguläre Modell aufrufen dürfte. Vorbestellungen nimmt Caviar bereits über den eigenen Online-Shop entgegen, ausgeliefert wird aber frühestens, nachdem Apple das iPhone Ultra offiziell vorgestellt hat.
Technische Daten: Was steckt im iPhone Ultra?
Caviar veredelt für die Liquid-Metal-Edition ein Gerät, das es offiziell noch gar nicht gibt. Die kolportierten Spezifikationen decken sich weitgehend mit dem, was Leaker und Insider zuletzt berichtet haben.
| Spezifikation | Erwarteter Wert |
|---|---|
| Bauform | Faltbar, ähnlich Samsung Galaxy Z Fold 8 |
| Displays | Zwei AMOLED-Panels mit 120 Hz |
| Chip | Apple A20 Pro |
| Hauptkamera | 48 MP + 48 MP Ultraweitwinkel (kein Teleobjektiv) |
| Akku | ca. 5.800 mAh |
| Entsperrung | Touch ID statt Face ID |
| Erwarteter Einführungspreis (Apple, Standardmodell) | ab ca. 2.000 US-Dollar / rund 2.400 Euro |
Auffällig: Sowohl beim Kamerasystem als auch bei der Displaygröße bewegt sich das iPhone Ultra damit näher an Samsungs Falt-Flaggschiff als an den bisherigen iPhone-Pro-Modellen. Selbst der Verzicht auf ein Teleobjektiv und die sonst übliche Face-ID-Entsperrung passt in dieses Bild.
Nicht Caviars erste iPhone-Ultra-Kollektion
Die Liquid-Metal-Edition ist nicht der erste Vorstoß von Caviar in Sachen iPhone Ultra: Bereits im Juli hatte der Hersteller vier andere Limited Editions mit Gold-Beschichtung, einem Carbon-Rückenpanel und Krokodilleder-Varianten vorgestellt, limitiert auf jeweils 19 Exemplare. Caviar ist für solche Vorab-Veredelungen bekannt: Auch beim iPhone 17 Pro Max steckte der Hersteller ein reguläres Apple-Gerät in ein goldenes Überraschungsei, und erst kürzlich veredelte die Firma mit der Odyssey-Edition auch Metas Ray-Ban-Smartglasses mit Gold und Alligatorleder. Das Geschäftsmodell dahinter ist immer gleich: Caviar reagiert auf Leaks und Gerüchte, bevor der Hersteller das Original-Produkt überhaupt gezeigt hat, und verkauft parallel dazu bereits Vorbestellungen für die eigene Luxusversion.
Wann kommt das reguläre iPhone Ultra?
Apple hat das faltbare iPhone Ultra bislang nicht offiziell bestätigt, laut übereinstimmenden Berichten soll die Vorstellung aber in der zweiten Septemberwoche 2026 stattfinden, möglicherweise rund um den 9. September. Bloomberg-Journalist Mark Gurman geht laut Fortune von einem Einführungspreis von mehr als 2.000 US-Dollar aus, hierzulande dürften damit rund 2.400 Euro fällig werden. Zum Vergleich: Samsungs Galaxy Z Fold 8 startet aktuell bei 1.999 Euro.
Fazit
Dass Caviar das iPhone Ultra veredelt, obwohl Apple das Gerät noch nicht einmal angekündigt hat, zeigt vor allem eins: Wie sicher sich die Gerüchteküche inzwischen bei Design und Spezifikationen des faltbaren iPhones ist. Für die meisten Interessenten dürfte die Liquid-Metal-Edition mit ihren mehr als 16.000 Euro reine Liebhaberei bleiben. Spannend wird es trotzdem im September, wenn Apple zeigt, wie viel vom Gerücht am Ende tatsächlich stimmt.