Die JBL PartyBox Ultimate 2 ist da: JBL schickt mit 1.500 Watt Leistung, komplett überarbeiteter Akustik und einem eingebauten Touchscreen die bisher stärkste PartyBox ins Rennen. Ab dem 6. Oktober 2026 ist der Lautsprecher für 1.599 Euro bei JBL und im Handel erhältlich. Was die Box von ihrem Vorgänger unterscheidet und ob sich der stolze Preis lohnt, zeigt der Blick auf die Daten.
1.500 Watt und eine komplett neue Akustik-Architektur
Der Sprung zur Vorgängerin fällt deutlich aus: JBL gibt die Leistung mit 1.500 Watt an, das sind laut Hersteller gut 36 Prozent mehr als bei der ersten PartyBox Ultimate. Für die Mehrleistung hat JBL die komplette Akustik überarbeitet. Zwei profiwertige PEN-Hochtöner mit Akustikhörnern, wie man sie sonst eher aus JBL-Professional-Systemen kennt, treffen auf zwei 5-Zoll-Mitteltöner und zwei 10-Zoll-Tieftöner samt Bassreflexöffnungen.
Dazu kommt mit AI Sound Boost eine Software-Komponente, die den Klang laufend analysiert und die Verstärkung in Echtzeit anpasst, damit der Sound auch bei voller Lautstärke nicht übersteuert. Wie gut das in der Praxis funktioniert, lässt sich erst im Test zeigen, auf dem Papier klingt das Konzept zumindest schlüssig.
Touchscreen, Lightshow und Karaoke-Funktion
Neu ist der in den Lautstärkeregler integrierte Touchscreen: Er zeigt an, welcher Song gerade läuft und welche Lichtshow aktiv ist, und erlaubt direkten Zugriff auf Musik- und Lichteinstellungen, ohne dass man sein Smartphone zücken muss. JBL nennt die Ultimate 2 die erste PartyBox mit einem solchen Bildschirm.
Bei der Beleuchtung hat JBL nachgelegt: Die neue PartyBox Lightshow kombiniert mehrschichtige LED-Effekte mit sogenannten Ripple-Effekten und projiziert zusätzlich Muster auf den Boden. Wer selbst singen will, kann mit der KI-gestützten EasySing Vocal Removal aus praktisch jedem Song in Sekunden eine Karaoke-Version machen, dazu liefert JBL eine Auswahl an Partyspielen mit.
Technische Daten im Überblick
| Spezifikation | JBL PartyBox Ultimate 2 |
|---|---|
| Leistung | 1.500 Watt |
| Treiber | 2x PEN-Hochtöner mit Horn, 2x 5-Zoll-Mitteltöner, 2x 10-Zoll-Tieftöner |
| Wasserschutz | IPX4 (spritzwassergeschützt) |
| Konnektivität | Wi-Fi 6, Bluetooth LE Audio, Auracast, AirPlay 2, Google Cast, Spotify Connect, Tidal Connect, Qobuz Connect, Roon Ready |
| Eingänge | XLR-Line-in, USB-C (verlustfreies Audio), optischer Eingang |
| Bedienung | Integrierter Touchscreen im Lautstärkeregler |
| Besonderheiten | AI Sound Boost, EasySing AI Vocal Removal, PartyBox Lightshow mit Bodenprojektion |
| Preis (UVP) | 1.599 Euro / 1.599,95 CHF |
| Verfügbarkeit | ab 6. Oktober 2026 |
Konnektivität und Transport
Bei den Verbindungsoptionen hat JBL praktisch alles eingebaut, was es aktuell gibt: WLAN, Bluetooth LE Audio samt Auracast für die Kopplung mehrerer Lautsprecher, dazu AirPlay 2, Google Cast sowie Spotify-, Tidal- und Qobuz Connect. Wer eigenes Equipment anschließen will, nutzt den XLR-Eingang oder den USB-C-Port für verlustfreies Audio. Für unterwegs gibt es größere, stabilere Räder, die den Transport der schweren Box erleichtern sollen, und ein IPX4-Spritzwasserschutz macht sie auch für den Garten tauglich, ein Vollbad im Pool sollte man ihr trotzdem nicht zumuten.
Preis und Verfügbarkeit
Die JBL PartyBox Ultimate 2 kostet in Deutschland 1.599 Euro (UVP), in der Schweiz werden 1.599,95 Franken fällig. Erhältlich ist sie ab dem 6. Oktober 2026 direkt bei JBL und im ausgewählten Fachhandel. Wer sich für Party-Lautsprecher aus dem günstigeren Regal interessiert, findet in unserem Ratgeber zu den besten Bluetooth-Lautsprechern passende Alternativen, und wer die kleinere Schwester kennenlernen will, kann sich unseren Test der JBL PartyBox Club 120 ansehen.
Fazit
Mit der JBL PartyBox Ultimate 2 positioniert sich JBL erneut als Flaggschiff im Party-Lautsprecher-Segment, diesmal mit spürbar mehr Leistung, einer runderneuerten Akustik und einem Touchscreen, den bisher keine Konkurrenz-Box bietet. Ob die 1.500 Watt und die neue AI-Sound-Boost-Technik den happigen Preis von 1.599 Euro rechtfertigen, muss sich im ausführlichen Test zeigen. Wer ohnehin regelmäßig größere Partys beschallt und bereits JBL-Zubehör wie den JBL Xtreme 5 besitzt, dürfte an der Ultimate 2 über Auracast ohnehin Gefallen finden, da sich mehrere JBL-Lautsprecher so unkompliziert koppeln lassen.
Quelle: JBL Newsroom
