IFA 2026: Laifen präsentiert AutoCurl, Glowy-Spiegel und Wave Lite

Philipp Briel
Philipp Briel · 8 Min. Lesezeit

Auf der IFA 2026 in Berlin (Halle 9, Stand 125) zeigt Laifen das bislang umfangreichste Produktportfolio seiner Geschichte. Im Mittelpunkt steht die Erweiterung des Sortiments über die Haarpflege hinaus: der Laifen AutoCurl, ein Lockenstab mit automatischer Haarerkennung per Sensor, der Glowy Vanity Mirror, ein Kosmetikspiegel mit Studio-Beleuchtung, sowie die elektrische Zahnbürste Wave Lite als neuer Einstieg ins Mundpflege-Sortiment der Marke. Unter dem Motto „Laifen, Innovation Within Reach“ will das Unternehmen zeigen, dass sich sein technisches Know-how aus dem Haartrockner-Segment auf ein ganzes Ökosystem an Beauty- und Personal-Care-Produkten übertragen lässt. Wir fassen zusammen, was in den drei Neuheiten steckt, was sie technisch unterscheidet und für wen sich ein Blick auf den Laifen-Messestand lohnt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Laifen präsentiert auf der IFA 2026 (Halle 9, Stand 125) sein bislang größtes Produktportfolio
  • Laifen AutoCurl: automatischer Lockenstab mit D-ToF-Sensor, der Haarsträhnen in 0,5 Sekunden erkennt und in 16 Sekunden lockt
  • Glowy Vanity Mirror: Kosmetikspiegel mit Vollspektrum-LED (Ra98), 24-GHz-Radarsensor und Smart-Memory-Funktion
  • Wave Lite: elektrische Einstiegs-Zahnbürste mit Weitwinkel-Oszillation, drei Putzintensitäten, bis zu 50 Tagen Akkulaufzeit und IPX8-Wasserschutz
  • Am Messestand: Styling-Sessions im Salon-Stil, Technologie-Showcase und die interaktive „High-Speed Airflow Challenge“

Laifen AutoCurl: Der Lockenstab mit KI-Sensor

Gleichmäßige Locken zu Hause zu stylen, scheitert im Alltag oft an ungünstigen Winkeln, ungleichmäßig gedrehten Strähnen und der Sorge vor Hitzeschäden. Genau hier setzt der Laifen AutoCurl an: Herzstück des intelligenten Auto-Modus ist ein hochpräziser D-ToF-Sensor (Direct Time-of-Flight) – eine Technologie, die bislang vor allem aus der Robotik bekannt ist, etwa bei intelligenten Saugrobotern, und laut Laifen nun erstmals in einem Lockenstab zum Einsatz kommt. Der Sensor erkennt die Position einer Haarsträhne innerhalb von 0,5 Sekunden und führt sie automatisch in die Heizkammer, sodass sich das Gerät freihändig bedienen lässt.

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Ergänzt wird die Sensorik durch ein firmeneigenes adaptives Servosystem mit PID-Regelungstechnologie, das den Stylingvorgang kontinuierlich überwacht. Registriert das System Widerstand, etwa weil sich eine Strähne verhakt, passt es Geschwindigkeit oder Zug automatisch an oder pausiert kurz – mit dem Ziel, Ziehen und Verheddern zu vermeiden.

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Für die eigentliche Hitzeentwicklung sorgt eine Keramik-Heizkammer mit zwei PTC-Heizelementen, die das Haar laut Laifen von beiden Seiten gleichmäßig umschließt. Nach einer Aufheizzeit von 50 Sekunden bildet sich eine Locke in nur 16 Sekunden. Drei Temperaturstufen (160 °C, 180 °C, 200 °C) lassen sich an unterschiedliche Haartypen anpassen, während 200 Millionen negative Ionen Frizz reduzieren und für mehr Glanz sorgen sollen.

Wer lieber volle Kontrolle über den Look behält, kann zwischen zwei Styling-Modi wählen: Der Auto-Modus übernimmt das Locken komplett freihändig, der manuelle Modus richtet sich an alle, die ihre Locken individuell formen möchten – etwa für weiche Alltagswellen oder definierte Abendlocken. Mit 380 Gramm Gewicht, einer Lautstärke unter 45 dB, Dual-Voltage-Unterstützung für die Reise sowie automatischem Ruhemodus und Abschaltung richtet sich der AutoCurl sowohl an Styling-Einsteiger:innen als auch an erfahrene Nutzer:innen.

Laifen Glowy Vanity Mirror: Studio-Licht für zu Hause

Professionelle Make-up-Artists arbeiten mit präziser Beleuchtung, um Hauttöne korrekt einzuschätzen und Make-up nahtlos zu verblenden. Mit dem Glowy Vanity Mirror will Laifen genau dieses Studio-Erlebnis ins heimische Badezimmer bringen.

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Der Spiegel setzt auf eine Vollspektrum-LED-Beleuchtung mit einer Farbwiedergabetreue von Ra98, die laut Hersteller natürliches Tageslicht nachbildet und selbst feine Details sichtbar macht, die unter gewöhnlicher Innenbeleuchtung oft untergehen – von der passenden Foundation-Nuance bis zum letzten Beauty-Check vor dem Ausgehen.

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Für Komfort im Alltag sorgt ein integrierter 24-GHz-Radarsensor: Er schaltet den Spiegel automatisch ein, sobald sich jemand nähert, und wieder aus, sobald die Person den Bereich verlässt. Eine Smart-Memory-Funktion merkt sich zusätzlich die zuletzt gewählten Einstellungen für Helligkeit und Farbtemperatur.

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Drei Lichtfarben decken unterschiedliche Routinen ab: Warmes Licht (3000 K) für die abendliche Pflege, neutrales Licht (4000 K) für das tägliche Schminken und Weiß (5000 K), das natürliches Tageslicht nachbildet und eine genauere Farbeinschätzung ermöglicht. Sechs Helligkeitsstufen, ein verstellbarer Klappständer und eine 8,5 Zoll große Spiegelfläche mit mindestens 1450 Lux runden das Lichtkonzept ab.

Beim Thema Sicherheit verweist Laifen auf eine zertifizierte RG0-Bewertung (den höchsten Standard für Augensicherheit im täglichen Gebrauch) sowie eine seitliche Beleuchtung, die flimmer- und blendfrei arbeiten soll. Der verbaute 5500-mAh-Akku ermöglicht laut Datenblatt bis zu 11,9 Stunden kabellosen Betrieb bei 64 Prozent Helligkeit; über USB-C ist der Spiegel in 3,7 Stunden vollständig aufgeladen und lässt sich während des Ladevorgangs weiterverwenden.

Laifen Wave Lite: Der smarte Einstieg in die Mundpflege

Mit der Wave Lite rundet Laifen sein IFA-Lineup im Bereich Mundpflege ab. Die elektrische Zahnbürste richtet sich an alle, die von einer klassischen Handzahnbürste auf eine smartere Mundpflege umsteigen möchten, ohne dabei bei der Reinigungsleistung Abstriche zu machen.

Technisch basiert die Wave Lite auf der markentypischen Putztechnologie von Laifen und kombiniert Weitwinkel-Oszillation mit hochfrequenten Schwingungen, um Zähne und Zahnfleisch schonend, aber gründlich zu reinigen.

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Drei Putzintensitäten lassen sich an persönliche Vorlieben anpassen, während eine einzige Akkuladung laut Hersteller bis zu 50 Tage Nutzungsdauer ermöglichen soll. Dank IPX8-Wasserschutz ist die Bürste für den täglichen Einsatz im Badezimmer ausgelegt, der USB-C-Ladeanschluss macht sie zusätzlich reisetauglich.

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Die Wave Lite wird auf der IFA 2026 erstmals gezeigt und ist ab November 2026 bei ausgewählten Händlern sowie auf Amazon erhältlich – als schlankeres, günstigeres Pendant zur bereits verfügbaren Wave Pro, laut Laifen die weltweit erste elektrische Zahnbürste mit kombinierter Oszillations- und Vibrationsfunktion.

Laifen auf der IFA 2026: Messestand und Markenstrategie

Alle drei Neuheiten sind Teil einer größeren Positionierung: Laifen will sich nach eigenen Angaben von einem reinen Haartrockner-Spezialisten zu einer globalen Personal-Care-Technologiemarke entwickeln. „Die IFA 2026 markiert einen spannenden Meilenstein auf dem Weg von Laifen zu einer globalen Marke für Personal-Care-Technologie“, erklärt Romeo Luo, General Manager of International Business von Laifen. „Wir haben uns unseren Ruf durch die Neugestaltung des alltäglichen Haartrockners erarbeitet, und heute wenden wir dasselbe technische Know-how auf jede Kategorie an, in die wir einsteigen.“

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Grundlage dafür ist laut Unternehmen die firmeneigene Motor- und Sensortechnologie, die branchenübergreifend zum Einsatz kommt: Derselbe D-ToF-Sensor, der im AutoCurl für die automatische Haarerkennung sorgt, findet sich demnach auch in den elektrischen Zahnbürsten und Rasierern der Marke wieder.

Am Messestand in Halle 9, Stand 125, können Besucher:innen die neuen Produkte live erleben: geplant sind Styling-Sessions im Salon-Stil mit professionellen Stylist:innen, ein Technologie-Showcase rund um die firmeneigene Motor- und Servotechnologie sowie die interaktive „High-Speed Airflow Challenge“ mit Gewinnspielcharakter. Neben den drei Neuheiten zeigt Laifen auf der Messe außerdem sein bestehendes Portfolio, darunter die Flaggschiff-Haartrockner Neo und Neo Special mit Öl-Diffusionssystem, die kompakteren Modelle der Air-Serie, die bereits erwähnte Zahnbürste Wave Pro sowie die Elektrorasierer P3, P3 Pro und T1 Pro (unser Test).

Für wen eignen sich die neuen Laifen-Produkte?

Der Laifen AutoCurl richtet sich an alle, die Salon-Style-Locken ohne viel Übung erzielen möchten. Von Styling-Einsteiger:innen, die dem Auto-Modus vertrauen, bis zu erfahrenen Nutzer:innen, die im manuellen Modus lieber selbst gestalten. Wer bislang wegen der Angst vor Hitzeschäden oder ungleichmäßigen Ergebnissen auf Lockenstäbe verzichtet hat, findet in der Sensor- und Servotechnik ein zusätzliches Sicherheitsnetz.

Der Glowy Vanity Mirror eignet sich vor allem für alle, die ihre Make-up- oder Hautpflegeroutine unter realistischeren Lichtbedingungen durchführen möchten, als es gewöhnliche Bad- oder Zimmerbeleuchtung erlaubt – etwa um Foundation-Töne präziser abzustimmen oder Hautpflege gleichmäßiger aufzutragen.

Die Wave Lite ist in erster Linie für alle gedacht, die noch keine elektrische Zahnbürste besitzen oder einen unkomplizierten, günstigeren Einstieg in die Laifen-Mundpflege suchen, ohne auf die markentypische Putztechnologie verzichten zu wollen. Wer bereits höhere Ansprüche an Zusatzfunktionen stellt, findet mit der Wave Pro eine leistungsstärkere Alternative im bestehenden Sortiment.

Preis und Verfügbarkeit

Der Laifen AutoCurl kostet 99,99 Euro, der Laifen Glowy Kosmetikspiegel 129,99 Euro. Beide sind ab sofort über die offizielle Laifen-Website sowie bei ausgewählten Händlern wie Amazon erhältlich. Die elektrische Zahnbürste Laifen Wave Lite kostet 49,99 Euro und wird auf der IFA 2026 erstmals gezeigt. Im Handel und bei Amazon ist sie ab November 2026 verfügbar.