Apple präsentiert das MacBook Air mit M5 und bringt damit spürbare Leistungs- und Ausstattungs-Upgrades in seine beliebteste Notebook-Reihe. Neben einer schnelleren CPU und GPU rückt vor allem die KI-Performance in den Fokus. Dazu kommen 512 GB Speicher in der Standardkonfiguration, eine schnellere SSD, WLAN 7 sowie Bluetooth 6. Erhältlich ist das neue Modell wieder in 13 und 15 Zoll – mit bekannten Stärken wie lüfterlosem Design, Liquid Retina Display und langer Akkulaufzeit.
- Neuer M5 mit 10-Core CPU, bis zu 10-Core GPU und verbessertem Neural Accelerator
- 512 GB SSD standardmäßig, optional bis zu 4 TB, höhere Lese-/Schreibraten
- WLAN 7 und Bluetooth 6 dank neuem N1-Funkchip
- Bis zu 18 Stunden Akkulaufzeit, zwei Thunderbolt 4 Ports und Unterstützung für zwei externe Displays
MacBook Air mit M5: Deutlich mehr Performance für KI und Kreativ-Workflows
Im Zentrum steht der neue Apple M5. Apple kombiniert eine 10-Core CPU mit einer GPU der nächsten Generation und integriertem Neural Accelerator in jedem Kern. Das Ziel ist klar: höhere Reaktionsgeschwindigkeit im Alltag und mehr Durchsatz bei KI-Workloads. Laut Hersteller arbeitet das MacBook Air mit M5 bei KI-Aufgaben bis zu viermal schneller als ein MacBook Air mit M4 und bis zu 9,5-mal schneller als ein Modell mit M1 – Werte, die insbesondere für On-Device-Modelle und lokale LLM-Anwendungen relevant sind.
Auch klassische Kreativ-Szenarien profitieren. Verbesserte Shader-Kerne und eine Raytracing-Engine der dritten Generation beschleunigen 3D-Rendering in Tools wie Blender oder Bildbearbeitung in Affinity. Hinzu kommt eine Speicherbandbreite von 153 GB/s – rund 28 Prozent mehr als beim M4 – was Multitasking und das Starten speicherintensiver Apps spürbar beschleunigen dürfte.
Ein weiterer praxisnaher Schritt ist die neue Standardausstattung mit 512 GB SSD. Das ist doppelt so viel Speicher wie zuvor. Optional lässt sich das MacBook Air erstmals auf bis zu 4 TB konfigurieren. Die neue SSD-Generation soll zudem deutlich höhere Lese- und Schreibgeschwindigkeiten bieten, was etwa beim Import großer Fotomediatheken oder bei Videoprojekten Zeit spart.
Modernisierte Konnektivität, Display und macOS-Integration
Mit dem eigens entwickelten N1-Chip für drahtlose Netzwerke führt Apple WLAN 7 und Bluetooth 6 im MacBook Air ein. Das verspricht höhere Datenraten, geringere Latenzen und stabilere Verbindungen – insbesondere in dicht belegten WLAN-Umgebungen. Zwei Thunderbolt-4-Anschlüsse ermöglichen den Anschluss von Zubehör und unterstützen bis zu zwei externe Displays. Ergänzt wird das Setup durch MagSafe zum sicheren Laden.
Das Liquid Retina Display bleibt mit 13,6 Zoll beziehungsweise 15,3 Zoll, 500 Nits Helligkeit und Unterstützung für eine Milliarde Farben ein zentrales Argument. Eine 12-MP-Center-Stage-Kamera verbessert Video-Calls, während ein Drei-Mikrofon-Array und Lautsprecher mit 3D-Audio und Dolby Atmos für ein hochwertiges Multimedia-Erlebnis sorgen. Trotz der Leistungssteigerung bleibt das Design lüfterlos, dünn und leicht.
Softwareseitig arbeitet das Notebook mit macOS Tahoe. In Kombination mit Apple Intelligence sollen KI-Funktionen systemweit integriert sein – etwa bei Live-Übersetzungen, Erinnerungen oder Kurzbefehlen. Für Nutzer im Apple-Ökosystem kommen Integrationsfeatures wie Anrufweiterleitung vom iPhone oder synchronisierte Live-Aktivitäten hinzu.
Fazit: Mehr Speicher, mehr Funk, mehr KI
Das MacBook Air mit M5 bringt sinnvolle Upgrades in den Bereichen Performance, Speicher und Konnektivität. Besonders die Verdopplung des Standardspeichers auf 512 GB und die Einführung von WLAN 7 machen das Gerät zukunftssicherer. Vorbestellungen starten am 4. März, verfügbar ist das Notebook ab 11. März. Das 13-Zoll-Modell beginnt bei 1.199 Euro, die 15-Zoll-Variante bei 1.499 Euro (jeweils UVP inkl. MwSt.).