Meta Quest 3 und Meta Quest 3S werden teurer

Jens Scharfenberg
Jens Scharfenberg · 3 Min. Lesezeit
Meta Quest 3
Bild: Meta

Die Preise für die beliebten VR-Headsets Meta Quest 3 und Meta Quest 3S steigen ab dem 19. April 2026 weltweit an. Meta begründet den Schritt mit gestiegenen Herstellungskosten – insbesondere für Speicherchips –, die sich stärker auf die Produktionskosten auswirken als erwartet. Diese Anpassung betrifft nicht nur Neuware, sondern auch generalüberholte Geräte, während Zubehör vorerst zu den bisherigen Preisen bleibt.
Meta passt die Preise für seine VR-Headsets ab dem 19. April 2026 an.

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Highlights

  • Erhöhung erfolgt weltweit, nicht nur in den USA.
  • Grund sind gestiegene Kosten für Komponenten, vor allem RAM/Speicherchips.
  • Betroffen sind sowohl neue als auch refurbished Geräte.

Warum steigen die Preise?

Meta führt die globale Knappheit und Preissteigerung von Speicherchips an als Hauptursache für die Preisanpassung. Die Nachfrage nach RAM und anderen kritischen Komponenten ist in den letzten Monaten stark gestiegen – nicht zuletzt durch den Ausbau von KI-Rechenzentren –, was die Herstellungskosten für VR-Hardware in die Höhe treibt. Dieser Trend zeigt sich branchenweit bei diversen Tech-Produkten. Bei VR-Geräten wie den Quest-Headsets wirken sich solche Kosten besonders stark aus, da sie auf leistungsfähige integrierte Hardware angewiesen sind. Die Preiserhöhung spiegelt somit nicht nur wirtschaftliche Zwänge wider, sondern auch die Herausforderungen in der globalen Lieferkette.

Wie viel kosten Meta Quest 3 und 3S jetzt?

Die neuen Preise unterscheiden sich je nach Modell und Konfiguration:

Modell Alter Preis Neuer Preis Unterschied
Meta Quest 3S (128 GB) ca. 299 USD ca. 349 USD + 50 USD
Meta Quest 3S (256 GB) ca. 399 USD ca. 449 USD + 50 USD
Meta Quest 3 (512 GB) ca. 499 USD ca. 599 USD + 100 USD

Auch generalüberholte Einheiten werden teurer angeboten, allerdings bleibt Zubehör wie Controller, Kabel oder Akkus bislang von der Erhöhung ausgenommen.

Marktwirkung und Bedeutung

Die Meta Quest-Reihe gilt seit Jahren als einer der preiswertesten Einstiege in VR- und Mixed-Reality-Erlebnisse, mit einer starken Spiele- und App-Bibliothek auf der Plattform. Gerade bei der Quest 3S war das Preis-Leistungs-Verhältnis ein großes Argument für Interessierte, da sie viele Kernfunktionen der teureren Quest 3 teilt.

Mit der Preiserhöhung wird der Einstieg in die VR-Welt nun spürbar teurer, was besonders Preis-Sensitive Käufer betrifft und möglicherweise den Wettbewerb mit günstigeren oder alternativen VR-Optionen anheizt. Gleichzeitig signalisiert der Schritt eine breitere Entwicklung im Elektronikmarkt, in dem steigende Komponentenpreise zunehmend an die Endkunden weitergegeben werden.

Fazit

Meta passt die Preise seiner VR-Headsets an, um auf die gestiegenen Herstellungskosten, vor allem für Speicherchips, zu reagieren. Die Erhöhungen von bis zu rund 100 US-Dollar pro Gerät treten am 19. April 2026 in Kraft und betreffen sowohl neue als auch generalüberholte Modelle, Zubehör bleibt vorerst unverändert im Preis. Für Technik- und VR-Fans bedeutet das eine höhere Einstiegshürde – gleichzeitig bleibt die Quest-Reihe trotz Preisanpassung eine zentrale Plattform im Standalone-VR-Segment.

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