Nothing Ear (3a): Günstige 99-Euro-Ohrhörer starten am 7. Juli in vier Farben

Philipp Briel
Philipp Briel · 7 Min. Lesezeit
Nothing Ear (3)
Bild: Nothing

Nothing bringt am 7. Juli 2026 die Nothing Ear (3a) auf den Markt, die günstige Version seiner aktuellen True-Wireless-Ohrhörer. Der Hersteller hat den Termin per Teaser offiziell bestätigt und dabei auch vier Farben gezeigt: Weiß, Schwarz, Gelb und erstmals Pink. Als Preis sind laut einem Leak 99 Euro im Gespräch, exakt so viel wie beim Vorgänger Ear (a) von 2024. Offiziell nennt Nothing zum Preis bisher aber nichts.

Damit fällt der Startschuss zeitgleich mit dem Nothing Phone (4b), beide Produkte teilen sich denselben Livestream. Wir haben zusammengetragen, was bereits gesichert ist und was noch im Reich der Gerüchte steckt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Launch: Dienstag, 7. Juli 2026, um 12:00 Uhr (deutscher Zeit), gemeinsam mit dem Nothing Phone (4b).
  • Farben: Weiß, Schwarz, Gelb und Pink. Das Pink ist neu im Nothing-Sortiment.
  • Preis: 99 Euro laut Leak, offiziell noch nicht bestätigt. Das wäre der gleiche Startpreis wie beim Ear (a).
  • Einordnung: günstiger Ableger der Nothing Ear (3), mit voraussichtlich abgespeckter Ausstattung.
  • Specs: offiziell noch keine Datenblätter. ANC und LDAC gelten aber als wahrscheinlich.

Wenn du gerade auf der Suche nach günstigen Ohrhörern bist, lohnt vorab ein Blick in unsere Übersicht der besten In-Ear-Kopfhörer 2026. Dort ordnen wir ein, was Earbuds in dieser Preisklasse aktuell leisten.

Launch am 7. Juli, gemeinsam mit dem Nothing Phone (4b)

Der Termin steht: Am Dienstag, dem 7. Juli 2026, stellt Nothing die Ear (3a) um 12:00 Uhr deutscher Zeit vor (11:00 Uhr BST). Das bestätigt der Hersteller in einem kurzen Teaser-Video auf X. Der Clip setzt auf ein Sommer-DJ-Motiv mit drehendem Plattenteller und dem Spruch, man date diesen Sommer nur DJs. Die Botschaft ist klar: Nothing positioniert die günstigen Buds als Ausgeh- und Musik-Buds.

Clever gelöst ist die Bündelung mit dem Phone (4b). Nothing bekommt so zwei Enthüllungen aus einem einzigen Event und filmt den Teaser gleich mit dem Smartphone, das im selben Stream verkauft werden soll. Ein Produkt wird zur Werbung für das andere. Wer mag, kann sich auf nothing.tech für Updates zum Start registrieren.

Vier Farben, erstmals mit Pink

Auf der im Video gezeigten Schallplatte stehen die vier Farbvarianten: Weiß, Schwarz, Gelb und Pink. Weiß, Schwarz und Gelb kennt man bereits aus früheren Nothing-Modellen, das knallige Pink ist dagegen neu. Gerade bei einem Einsteiger-Produkt ist das eine nachvollziehbare Strategie. Farbe verkauft, und wo bei den Features vielleicht gespart wird, kann Design den Unterschied machen. Ob das Pink auch in allen Märkten ankommt, verrät Nothing erst am 7. Juli.

99 Euro? Was zum Preis bekannt ist

Die Zahl, die überall kursiert, lautet 99 Euro. Wichtig ist die Einordnung: Diese Preisangabe stammt nicht von Nothing selbst, sondern aus einem Leak des französischen Blogs Dealabs. Nothing hat bislang nur Datum, Uhrzeit und die Farben offiziell gemacht. Der Preis ist also plausibel, aber noch nicht in Stein gemeißelt.

Plausibel deshalb, weil die Ear (a) 2024 zum exakt gleichen Startpreis von 99 Euro kamen. Sollte Nothing den Preis halten, wäre das trotz Inflation und angespannter Lage bei Speicherchips eine Ansage. Zum Vergleich: Die reguläre Nothing Ear (3) startete bei 179 Euro und ist inzwischen ab rund 129 Euro zu haben. Die Ear (3a) wären damit auf dem Papier die klar günstigere Alternative.

Ein Modell mit der Nummer B190 tauchte zudem in einer indonesischen Zertifizierungsdatenbank auf, was die Existenz der Ohrhörer bestätigt. Details zur Technik lieferte der Eintrag allerdings nicht.

Ausstattung: Was die Nothing Ear (3a) können könnten

Offizielle Datenblätter fehlen noch. Ein Blick auf den Vorgänger und das Flaggschiff hilft aber bei der Einschätzung. Die Ear (a) boten schon ANC, LDAC-Unterstützung und 11-mm-Treiber, kabelloses Laden fehlte ihnen aber. Die teurere Ear (3) legt mit adaptivem ANC bis 45 dB, 12-mm-Treibern und dem sogenannten Super Mic im Ladecase nach. Dieses Doppelmikrofon soll Telefonate und Sprachnotizen selbst in lauter Umgebung sauber einfangen.

Genau hier liegt die spannende Frage: Erbt die 3a das Super Mic, oder streicht Nothing es, um den Abstand zum Top-Modell zu wahren? Mehrere Quellen halten eine Streichung für wahrscheinlich, ebenso beim kabellosen Laden. Bestätigt ist davon nichts. Die folgende Tabelle zeigt, wo die Ear (3a) einzuordnen sind. Alle Angaben in der Spalte zur 3a sind Erwartungen, keine bestätigten Werte.

Merkmal Nothing Ear (a), 2024 Nothing Ear (3) Nothing Ear (3a), erwartet
Treiber 11 mm 12 mm noch offen
ANC ja, adaptiv adaptiv, bis 45 dB wahrscheinlich ja
Bluetooth-Codec LDAC (BT 5.3) LDAC (BT 5.4) LDAC wahrscheinlich
Super Mic im Case nein ja offen, evtl. gestrichen
Kabelloses Laden nein ja wahrscheinlich nein
Akku mit Case bis 42,5 h bis 38 h noch offen
UVP zum Start 99 € 179 € 99 € (laut Leak)
Farben u. a. Gelb Schwarz, Weiß Weiß, Schwarz, Gelb, Pink
Vergleich der bekannten Modelle mit den erwarteten Eckdaten der Ear (3a). Quellen: Nothing, Notebookcheck, Basic Tutorials.

Einordnung: mehr als nur neue Farben?

Die Namenslogik verrät die Positionierung. Das kleine „a“ steht bei Nothing für die abgespeckte Preis-Leistungs-Variante. Die Ear (3a) rücken damit zwischen die einfachen Ear (a) und die regulären Ear (3). Für 99 Euro bekämst du dann ein Modell mit ausgewählten Features der aktuellen Generation, ohne den vollen Premium-Aufpreis.

Die eigentliche Frage ist, ob Nothing die Balance hält oder ob am Ende vor allem das Design verkauft. Vier Farben klingen erstmal nach Lifestyle, nicht nach Technik. Wenn ANC, LDAC und ein ordentlicher Treiber an Bord bleiben, wäre der Preis eine echte Kampfansage an Soundcore und Co. Bose oder Sony verlangen in dieser Mittelklasse oft 50 Euro mehr. Sollte Nothing dagegen zu viel streichen, bleibt am Ende ein hübsch lackierter Einsteiger. Der 7. Juli wird es zeigen. Wer nicht so lange warten will, findet mit den CMF by Nothing Buds Pro 2 bereits jetzt eine spannende Alternative aus dem Nothing-Kosmos für unter 100 Euro.

FAQ zu den Nothing Ear (3a)

Wann kommen die Nothing Ear (3a)?
Nothing stellt die Ear (3a) am 7. Juli 2026 um 12:00 Uhr deutscher Zeit offiziell vor, gemeinsam mit dem Nothing Phone (4b).

Was kosten die Nothing Ear (3a)?
Laut einem Leak sollen die Ear (3a) 99 Euro kosten. Nothing hat den Preis offiziell noch nicht bestätigt. Zum Vergleich: Der Vorgänger Ear (a) startete 2024 ebenfalls bei 99 Euro.

In welchen Farben gibt es die Nothing Ear (3a)?
Nothing hat vier Farben bestätigt: Weiß, Schwarz, Gelb und Pink. Das Pink ist neu im Nothing-Sortiment.

Was ist der Unterschied zwischen Ear (3) und Ear (3a)?
Die Ear (3) sind das Flaggschiff mit Super Mic im Ladecase, adaptivem ANC bis 45 dB und kabellosem Laden. Die Ear (3a) sind die günstigere Variante, bei der Nothing voraussichtlich einzelne dieser Features streicht, um den Preis zu senken.

Haben die Nothing Ear (3a) ANC?
Offiziell bestätigt ist es nicht, gilt aber als wahrscheinlich. Schon der Vorgänger Ear (a) bot aktive Geräuschunterdrückung.

Fazit

Die Nothing Ear (3a) sind das nächste Kapitel in Nothings günstiger Audio-Linie, und der Start am 7. Juli rückt näher. Gesichert sind Datum und die vier Farben inklusive dem neuen Pink. Der Preis von 99 Euro klingt attraktiv, ist bis zur Vorstellung aber ein Leak und keine Zusage. Entscheidend wird, wie viel Technik Nothing für diesen Kurs übrig lässt. Bleibt genug von ANC, LDAC und Klang übrig, könnten die Ear (3a) das nächste Preis-Leistungs-Highlight unter 100 Euro werden. Wir schauen sie uns nach dem Launch genauer an und aktualisieren diesen Artikel.

Vorbestellen oder kaufen kannst du die Nothing Ear (3a) erst ab dem Verkaufsstart. Sobald sie gelistet sind, findest du sie über die Amazon-Suche zu den Nothing Ear (3a). Wer nicht warten will und zum Flaggschiff greifen möchte: Die Nothing Ear (3) sind bei Amazon bereits erhältlich.

Quellen: Nothing (X), Nothing