OpenAI Speaker: Bloomberg-Leak verrät bewegliche Bauteile, Akku und Kamera

Jens Scharfenberg
Jens Scharfenberg · 2 Min. Lesezeit
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OpenAI will eine Alternative zu anderen Smart Speakern wie dem HomePod bieten (Bild: Apple)

OpenAI arbeitet laut Bloomberg-Bericht zufolge an einem eigenen smarten Lautsprecher, der sich gezielt von etablierten Geräten wie dem Apple HomePod oder dem Amazon Echo Studio absetzen soll. Nachdem bereits im Februar erste Eckdaten zu Preis und Marktstart durchgesickert waren, hat Bloomberg nun weitere Details zusammengetragen, die zwei besondere Merkmale des Geräts in den Fokus rücken.

OpenAI: Bewegliche Bauteile für mehr „Lebendigkeit“

Ungewöhnlich für einen Smart Speaker: Das Gerät soll über motorisierte, bewegliche Teile verfügen. Diese sollen dem Lautsprecher beim Interagieren mit Nutzern einen lebendigeren Charakter verleihen – ein Ansatz, der sich deutlich von den meist starren Gehäusen der Konkurrenz unterscheidet.

Tiefe Personalisierung über ChatGPT

Der integrierte Sprachassistent soll auf ChatGPT basieren und deutlich stärker personalisiert sein als etwa Amazon Alexa. Das Gerät soll seine Nutzer über die Zeit kennenlernen und dabei auch auf persönliche Informationen wie E-Mails zugreifen können. Eine verbaute Kamera sowie weitere Sensoren sollen zusätzlich die Umgebung erfassen.

Tragbar dank Akku

Anders als klassische Smart Speaker, die meist dauerhaft an einem Ort stehen, soll der OpenAI-Lautsprecher dank eingebautem Akku mühelos von Raum zu Raum getragen werden können. Klassische Funktionen wie Musikwiedergabe oder Smart-Home-Steuerung sollen ebenfalls unterstützt werden.

Jony Ive und über 400 Ex-Apple-Ingenieure an Bord

Entwickelt wird das Produkt mit Unterstützung von Apples ehemaligem Design-Chef Jonathan Ive sowie mehr als 400 Ingenieuren, die OpenAI von Apple abgeworben hat. Apple hat darauf bereits mit einer Klage reagiert, die dem Unternehmen vorwirft, mit einem separaten Smartphone-Projekt das iPhone kopieren zu wollen. Ein offizieller Marktstart wird laut früheren Berichten frühestens für 2027 erwartet, zu einem Preis zwischen 200 und 300 US-Dollar.