Apple erlebt derzeit eine ungewöhnliche Marktentwicklung bei einem seiner neuesten Smartphones: Das iPhone Air, das im September 2025 zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 1.199 Euro gestartet ist, fällt im Preis inzwischen so stark, dass es im freien Handel günstiger angeboten wird als das Standard-iPhone 17 Modell.
Jetzt günstiger als iPhone 17
Laut aktuellen Preisvergleichen kostet die 256-GB-Version des iPhone Air mittlerweile nur noch € 899,00 *. Das entspricht im Vergleich zur ursprünglichen UVP einem Preisverfall von ca. 25 Prozent. Damit ist das ultradünne Smartphone sogar günstiger als das iPhone 17, welches mit einer UVP von 949 Euro startete. Der Marktpreis des Standardmodells ist auf € 948,00 * gesunken und wanderte damit deutlich weniger nach unten.
Warum der Preis so stark fällt
Marktbeobachter sehen den Grund für die Preisentwicklung vor allem in der schwachen Nachfrage nach dem iPhone Air. Obwohl Apple mit dem neuen Modell ein besonders dünnes und leichtes Gerät auffährt, fehlen dem Smartphone im Vergleich zu anderen Flagship-Modellen wichtige Features wie zusätzliche Kameras und ein größerer Akku. Viele Kunden greifen daher lieber zu etablierten iPhones mit klassischer Ausstattung.

In der Folge soll Apple die Produktion des iPhone Air bereits deutlich reduziert haben, da viele Händler ihre Lagerbestände kaum loswerden. Das ist eine Neuheit im Apple-Kosmos. Schließlich konnte man bislang ähnliche Preiskorrekturen bei anderen iPhone-Varianten wie dem iPhone 16e (€ 579,00 *) in diesem Umfang nicht beobachten.
Technische Besonderheiten vs. Nachfrage
Doch ist das überhaupt gerechtfertigt oder wird der Preisverfall des dünnsten iPhones aller Zeiten den Qualitäten des Smartphones nicht gerecht? Das iPhone Air besticht durch seine extrem geringe Bauhöhe von nur 5,6 Millimetern und ein Gewicht von 165 Gramm – damit zählt es zu den dünnsten und leichtesten Smartphones auf dem Markt. Allerdings kommt dieses Design auch mit Kompromissen. So muss man hier einen relativ kleinen 3.149 mAh Akku sowie den Verzicht auf eine zweite Kameralinse hinnehmen. Das steht für viele nicht im Verhältnis zur UVP.
Ausblick auf den Smartphone-Markt
Der Preisverfall zeigt, wie empfindlich Premium-Smartphones auf Kaufzurückhaltung und sich ändernde Konsumentenpräferenzen reagieren. Während etwa das iPhone 17-Flaggschiff weiterhin solide verkauft wird und Apple weiter gute Quartalszahlen meldet, gerät das iPhone Air offiziell unter Druck. Angesichts dieser Entwicklung spekulieren Branchenkenner, dass Apple sein Portfolio in Zukunft noch stärker an der Nachfrage ausrichten könnte – etwa durch frühere Preisnachlässe oder Produkt-Portfolio-Anpassungen, wenn bestimmte Modelle nicht wie erwartet performen.