Razer Kitsune – Ryu Edition: Limitierter Leverless-Fightstick zur EVO 2026

Philipp Briel
Philipp Briel · 4 Min. Lesezeit
Razer Kitsune – Ryu Edition
Bild: Razer

Razer hat zur EVO 2026 in Las Vegas die Razer Kitsune – Ryu Edition vorgestellt: einen limitierten Leverless-Fightstick für PS5 und PC, der den Street-Fighter-6-Recken Ryu auf die Aluminium-Topplate bringt. Technisch bleibt alles beim bewährten Kitsune, optisch gibt es ein neues Schwarz-Weiß-Design mit roten Akzenten. Der Preis liegt bei 339,99 Euro, vorbestellen kann man ab sofort, ausgeliefert wird ab dem 10. Juli 2026.

TL;DR

  • Limitierte Sonderedition des Razer Kitsune mit Ryu-Motiv aus Street Fighter 6
  • Identische Technik zum Standard-Kitsune: optische Switches, Quad-Movement-Layout, Chroma RGB
  • Dye-sublimierte Aluminium-Topplate, Schwarz-Weiß mit roten Akzenten
  • Für PS5 und PC, Anschluss per abnehmbarem USB-C-Kabel
  • UVP 339,99 € (319,99 US$ / 319,99 £), Vorbestellung läuft, Versand ab 10. Juli 2026

Was die Razer Kitsune – Ryu Edition besonders macht

Der Kitsune ist seit 2023 Razers Antwort auf den anhaltenden Leverless-Trend in der Fighting Game Community. Statt klassischem Joystick gibt es vier Richtungstasten – die sogenannte Button-Box-Bauweise, die unter Turnierspielern zunehmend den Arcade-Stick verdrängt. Die Ryu Edition ist nach den Cammy- und Chun-Li-Modellen sowie der Akuma-Variante bereits die nächste Street-Fighter-Hommage in dieser Reihe.

Razer Kitsune – Ryu Edition
Bild: Razer

Der Unterschied ist rein kosmetisch. Die Aluminium-Topplate ist komplett im Dye-Sublimation-Verfahren bedruckt und zeigt den bärtigen Ryu, wie man ihn aus Street Fighter 6 kennt – in Schwarz-Weiß gehalten, mit knallroten Akzenten für sein Stirnband und eine Signatur. Auch die Button-Icons im PlayStation-Schema sind rot eingefärbt. Wer den Standard-Kitsune kennt, weiß: Hardware-seitig ändert sich nichts. Hier zahlt man für die Optik und den Sammlerwert, nicht für mehr Leistung.

Die Technik im Detail

Unter der bedruckten Platte steckt dieselbe Basis wie beim regulären Kitsune. Die wichtigsten Bausteine:

  • Quad-Movement-Button-Layout: Vier Richtungstasten ersetzen den Joystick. Das soll Fehleingaben reduzieren und Bewegungseingaben präziser machen – praktisch beim Buffern von Charge-Moves oder bei komplexen Eingabefolgen.
  • Razer Low-Profile Linear Optical Switches: Optische Schalter mit verkürztem Auslöseweg. Razer wirbt mit geringerer Eingabelatenz als bei mechanischen oder Sanwa-Buttons.
  • Razer Chroma RGB: Anpassbare Beleuchtung mit voreingestellten Effekten, konfigurierbar per Tastenkombination – ganz ohne zusätzliche Software.
  • Tournament Lock Switch: Deaktiviert nicht essenzielle Tasten inklusive Pause-Button, damit im Match keine versehentliche Eingabe das Spiel pausiert.
  • SOCD-Cleaning: Seit dem 2.0-Firmware-Update gibt es vier turnierkonforme SOCD-Modi, die regeln, wie gleichzeitige gegensätzliche Eingaben aufgelöst werden.
  • Abnehmbares USB-C-Kabel mit Kabelsicherung: Reduziert das Kabelchaos beim Transport und verhindert versehentliches Abziehen während des Spiels.

Technische Daten im Überblick

Merkmal Razer Kitsune – Ryu Edition
Typ Leverless All-Button Arcade Controller
Plattformen PlayStation 5, PC (Windows 10)
Switches Razer Low-Profile Linear Optical Switches
Layout Quad-Movement-Button-Layout (4 Richtungstasten)
Beleuchtung Razer Chroma RGB
Topplate Dye-sublimiertes Aluminium, abnehmbar
Anschluss Abnehmbares USB-C-Kabel mit Kabelsicherung
Besonderheiten Tournament Lock Switch, 4 SOCD-Cleaning-Modi
UVP 339,99 € (319,99 US$ / 319,99 £)

Preis und Verfügbarkeit

Die Razer Kitsune – Ryu Edition kostet 339,99 Euro (319,99 US-Dollar bzw. 319,99 Pfund) und ist damit rund 20 Dollar teurer als der Standard-Kitsune. Vorbestellungen laufen ab sofort exklusiv über Razer.com und in RazerStores weltweit. Der Versand beginnt am 10. Juli 2026, im dritten Quartal 2026 soll der Fightstick zusätzlich bei ausgewählten Händlern erhältlich sein.

Hinweis: In der ursprünglichen deutschsprachigen Pressemitteilung war ein Preis von 39,99 € genannt – das ist mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Tippfehler. Mehrere internationale Quellen sowie die offizielle Produktseite nennen übereinstimmend 339,99 € bzw. 319,99 US$.

Einordnung: lohnt sich die Sonderedition?

Wer ohnehin mit einem Kitsune liebäugelt und Street-Fighter-Fan ist, bekommt hier eine schicke Variante ohne technischen Nachteil. Für alle anderen gilt die simple Rechnung: Die Ryu Edition kostet einen kleinen Aufpreis für ein Design, das man nicht mehr ändern kann – die dye-sublimierte Platte lässt sich, anders als die Cammy- und Chun-Li-Skins der Vergangenheit, nicht entfernen. Der Markt für Leverless-Controller ist inzwischen ordentlich gefüllt: Sony hat mit dem FlexStrike einen eigenen Wireless-Fightstick angekündigt, und CORSAIR mischt mit dem Novablade Pro samt Hall-Effect-Schaltern mit. Gegen diese Konkurrenz punktet der Kitsune vor allem mit seinem schlanken Formfaktor und der inzwischen ausgereiften Firmware.

Ein Detail noch: Wer den Stick am Rechner nutzen will, sollte sich vorab kurz mit der Einrichtung beschäftigen – ähnlich wie beim Verbinden eines PS4-Controllers mit dem PC ist Plug-and-Play zwar der Normalfall, kleinere Stolpersteine sind aber nie ganz ausgeschlossen.

Fazit

Die Razer Kitsune – Ryu Edition ist ein klassisches Statement-Piece: technisch unverändert, optisch ein Hingucker für jeden, der Street Fighter und die FGC liebt. Wer den Standard-Kitsune bereits besitzt, braucht das Upgrade nicht. Für Einsteiger, die sowieso einen Leverless-Stick suchen und Ryu-Fan sind, ist es dagegen eine reizvolle, wenn auch limitierte Gelegenheit. Den Aufpreis muss jeder mit seinem Sammlerherz selbst verrechnen.

Weitere Infos gibt es direkt bei Razer.