Roborock Mähroboter starten in den Verkauf: RockMow- und RockNeo-Reihe jetzt erhältlich

Philipp Briel
Philipp Briel · 3 Min. Lesezeit
Roborock Mähroboter
Bild: Roborock

Roborock erweitert sein Portfolio und bringt erstmals Mähroboter auf den Markt. Mit der neuen RockMow- und RockNeo-Serie will der Hersteller seine Erfahrung aus dem Saugroboter-Segment in den Garten übertragen. Die Modelle setzen auf moderne Navigationstechnologien, verzichten auf Begrenzungskabel und versprechen eine besonders einfache Inbetriebnahme. Damit adressiert Roborock die steigende Nachfrage nach smarten Gartenlösungen und automatisierter Rasenpflege.

  • Kein Begrenzungskabel nötig dank smarter Navigation (RTK, VSLAM, AI)
  • Modelle für kleine bis sehr große Gärten (bis 5.000 m²)
  • Automatische Hinderniserkennung inklusive Tierschutz
  • Optionales PreciEdge™-Modul für präzisen Kantenschnitt

Roborock Mähroboter: Smarte Navigation ohne Kabel als Kernfeature

Ein zentrales Merkmal der neuen Roborock Mähroboter ist die vollständig kabellose Einrichtung. Statt eines klassischen Begrenzungskabels kommen Technologien wie RTK (Real Time Kinematic), VSLAM und eine KI-gestützte Umgebungserkennung zum Einsatz. Dadurch lassen sich Gärten nach dem Auspacken direkt kartieren, was die Installation deutlich vereinfacht.

Besonders im Alltag zeigt sich der Vorteil dieser Lösung: Anpassungen an der Rasenfläche können flexibel per App vorgenommen werden, ohne physische Änderungen im Garten. Die Systeme erkennen Hindernisse wie Bäume, Möbel oder Tiere zuverlässig und navigieren eigenständig darum herum. Das erhöht nicht nur die Sicherheit, sondern sorgt auch für ein gleichmäßiges Schnittbild.

Roborock Mähroboter
Bild: Roborock

Ergänzt wird das System durch das optionale PreciEdge™-Schneidemodul, das einen nahezu randlosen Schnitt ermöglicht. Mit bis zu 3 cm Abstand zur Rasenkante reduziert sich der Bedarf an manueller Nacharbeit erheblich. Gerade bei komplexen Gartenlayouts ergibt sich daraus ein klarer Mehrwert im Vergleich zu klassischen Modellen.

Drei Modellreihen für unterschiedliche Anforderungen

Die neue Produktpalette gliedert sich in drei Hauptlinien, die verschiedene Einsatzbereiche abdecken. Der Einstieg erfolgt über die RockNeo-Serie, die sich vor allem an kleinere Gärten richtet. Modelle wie der RockNeo Q1 bewältigen Flächen bis zu 1.000 m² und überzeugen durch kompakte Bauweise sowie einfache Bedienung. Steigungen von bis zu 45 % und kleinere Hindernisse stellen kein Problem dar.

Die RockMow S-Serie richtet sich an mittelgroße Gärten mit komplexeren Strukturen. Mit einer maximalen Flächenleistung von bis zu 1.500 m² und einer Breite von nur 70 cm erreicht der Roboter auch schwer zugängliche Bereiche. Das Adaptive Terrain Traversal System sorgt für zuverlässige Navigation auf unebenem Gelände.

Roborock Mähroboter
Bild: Roborock

Das Flaggschiff bildet die RockMow Z-Serie, die speziell für große und anspruchsvolle Flächen konzipiert ist. Der RockMow Z1 meistert bis zu 5.000 m², bewältigt Steigungen von bis zu 80 % und nutzt einen Allradantrieb mit aktiv lenkenden Vorderrädern. In Kombination mit optionaler LiDAR-Unterstützung bleibt die Navigation auch bei schwierigen Lichtverhältnissen oder schlechtem RTK-Empfang präzise.

Preise und Varianten im Überblick

Die Preisstruktur deckt verschiedene Budgets ab und spiegelt die Leistungsfähigkeit der Modelle wider:

  • RockNeo Q-Serie: ab 799 € bis 1.199 € (bis 1.000 m²)
  • RockMow S-Serie: 1.399 € bis 1.599 € (bis 1.500 m²)
  • RockMow Z-Serie: 1.999 € bis 3.499 € (bis 5.000 m², Allrad & LiDAR optional)

Je nach Modell unterscheiden sich Antrieb, Schnitthöhenverstellung (manuell oder per App) sowie maximale Flächenleistung. Besonders die Z-Serie hebt sich durch Allradtechnik und erweiterte Sensorik deutlich vom Wettbewerb ab.

Fazit: Roborock bringt starke Konkurrenz in den Mähroboter-Markt

Mit dem Verkaufsstart der Roborock Mähroboter gelingt dem Hersteller ein überzeugender Einstieg in den Bereich der smarten Gartenpflege. Die Kombination aus kabelloser Einrichtung, intelligenter Navigation und breiter Modellpalette deckt viele Anwendungsfälle ab. Besonders die High-End-Modelle setzen mit Allradantrieb und LiDAR neue Maßstäbe. Alle Modelle sind ab sofort im Handel erhältlich, mit Einstiegspreisen ab 799 Euro bis hin zu 3.499 Euro für die Topvarianten.