Während derzeit zahlreiche Hersteller humanoide Haushaltsroboter in klassischer Zweibein-Bauform vorstellen, geht der T1 einen ungewöhnlichen Weg: Der persönliche Assistenzroboter kann seine Körperform je nach Situation komplett verändern.
Vom aufrechten Gang zum Vierbeiner
Für Aufgaben, bei denen Reichweite und Geschicklichkeit gefragt sind, bewegt sich der T1 zweibeinig fort. Auf unebenem Terrain nimmt er dagegen eine vierbeinige Haltung ein, die für mehr Stabilität und höheres Tempo sorgen soll. Der Hersteller nennt dieses Konzept „Transformer-Architektur“ und positioniert den T1 damit bewusst abseits der klassischen humanoiden Bauform, die 2026 bei zahlreichen Konkurrenzprodukten dominiert.
Umfangreiche Sensorik und Assistenzfunktionen
Neben der Verwandlungsfähigkeit bringt der T1 eine für moderne Haushaltsroboter mittlerweile übliche, aber dennoch umfangreiche Ausstattung mit. Dazu zählen eine feinfühlige Kraftregelung für Handgriffe und den Umgang mit Gegenständen, ein leiser Betriebsmodus sowie Stimmabdruckerkennung mit Schallquellenortung.
Ein Langzeitgedächtnis und Fremdsprachentraining sollen die Interaktion verbessern, während eine grafische Programmieroberfläche versierten Nutzern erlaubt, das Verhalten des Roboters selbst zu erweitern. Zum Funktionsumfang gehören außerdem autonomes Folgen von Personen, adaptive Navigation über unebene Flächen, der Transport von Gegenständen sowie ein integrierter Bluetooth-Lautsprecher. Bei der verbauten Kamera setzt der Hersteller auf Spielereien wie einen „Hitchcock-Zoom“ und Orbit-Aufnahmen.
Markstart über Erlebnisgeschäfte in China
Laut Unternehmens-CEO ist die unkonventionelle Bauform bewusst gewählt, um den schwer vorhersehbaren Anforderungen im Haushalt besser gerecht zu werden. Aktuell eröffnet der Hersteller Erlebnisgeschäfte in mehreren chinesischen Großstädten, in denen der T1 vor Ort erlebbar sein soll. Noch im Juli wird der Roboter zudem auf der World Artificial Intelligence Conference (WAIC) 2026 in Shanghai präsentiert.
Zum Preis äußert sich das Unternehmen bislang nicht – ein entscheidender Faktor, denn der Wettbewerb um erschwingliche Haushaltsroboter ist angesichts zahlreicher neuer Anbieter derzeit besonders intensiv, wie zuletzt auch Vorstellungen wie der LG CLOiD oder der SwitchBot onero H1 gezeigt haben.
