Der chinesische Hersteller Rogbid hat mit der VisionW eine neue smarte Brille vorgestellt, die sich vor allem über austauschbare Rahmen und eine KI-Sprachassistenz von der Konkurrenz absetzen will. Anders als etwa die Meta Glasses oder die Rokid Glasses verzichtet die VisionW komplett auf eine Kamera und setzt stattdessen ganz auf Audio- und KI-Funktionen.
Drei Rahmen, ein Konzept
Zentrales Verkaufsargument der VisionW sind die drei unterschiedlichen Rahmendesigns. Der erste Rahmen im Wayfarer-Stil kombiniert eine breite schwarze Fassung mit dunkel getönten Gläsern, die zweite Variante fällt etwas größer aus und besitzt eine Doppelbrücke.

Beim dritten Modell handelt es sich um eine Halbrandfassung im Browline-Stil mit klaren Gläsern. Ob tatsächlich alle drei Rahmen im Lieferumfang enthalten sind, lässt Rogbid in den Produktinformationen allerdings offen – der Name „3-in-1“ deutet zwar darauf hin, eine ausdrückliche Bestätigung fehlt aber.
ChatGPT und Grok als Sprachassistenten
Die VisionW verbindet sich per Bluetooth mit dem Smartphone und ermöglicht darüber Anrufe sowie 3D-Surround-Sound. Für die KI-Funktionen greift die Brille auf ChatGPT, Grok und weitere große Sprachmodelle zurück. Geladen wird der 200-mAh-Akku magnetisch.

Rogbid bewirbt die Brille zudem mit einer Laufzeit von bis zu 39 Tagen, macht dabei aber keine Angabe, ob sich dieser Wert auf den Standby-Betrieb oder die aktive Nutzung bezieht. Als tatsächliche Nutzungsdauer lässt sich die Zahl daher nicht werten.
UV-Schutz statt Kamera
Die Gläser der VisionW sollen sowohl blaues Licht als auch UV-Strahlung filtern. Laut Rogbid besteht der Rahmen aus dem hautverträglichen Kunststoff TR90, wobei die veröffentlichten Abbildungen bei zwei der drei Ausführungen eine Front aus Metall zeigen. Eine Kamera fehlt der Brille komplett, wodurch sich die VisionW klar von kamerabestückten Modellen wie den Ray-Ban-Meta-Brillen abgrenzt und sich stattdessen auf Audio-Feedback und KI-Interaktion konzentriert.
