In den vergangenen Tagen häuften sich Berichte von Besitzern des Samsung Galaxy S26 Ultra, deren Displays einen auffälligen Rotstich zeigen. Laut einem Bericht des südkoreanischen Portals News1 hat Samsung die Ursache mittlerweile identifiziert – und Entwarnung gegeben: Ein dauerhafter Hardwaredefekt liegt nicht vor.
Software statt Hardware als Ursache
Die ersten Beschwerden kamen von Nutzern, die ihr Gerät bereits seit drei bis vier Monaten im Einsatz haben. Das schürte Befürchtungen, das OLED-Display könnte dauerhaft eingebrannt sein. Nach Untersuchung betroffener Geräte kommt Samsung jedoch zu einem anderen Schluss: Verantwortlich ist eine neu eingeführte Technologie zur Displayoptimierung, die bei starker Umgebungsbeleuchtung in Kombination mit maximaler Displayhelligkeit fehlerhaft arbeitet. Das Problem lässt sich demnach durch eine Anpassung der Software zur Farbkorrektur beheben, eine Reparatur der Hardware ist nicht notwendig.
Update soll bald für alle verfügbar sein
Aktuell müssen Betroffene noch ein Samsung-Servicezentrum aufsuchen, um die Korrektur aufspielen zu lassen. Für alle, die keinen persönlichen Besuch machen können, will Samsung die Fehlerbehebung in Kürze auch als reguläres Software-Update bereitstellen. Damit dürfte sich der Rotstich schon bald ohne Austausch des Displays beseitigen lassen.