Samsung soll beim Galaxy S27 Ultra das Kamera-Design komplett umkrempeln. Statt des bekannten horizontalen Kamerabalkens im Pixel-Stil setzt der Hersteller einem aktuellen Leak zufolge künftig auf ein Kamera-Plateau, wie man es vom iPhone 17 Pro kennt. Quelle der Informationen ist der bekannte Leaker Ice Universe, der am 23. August 2026 eine Skizze des angeblich finalen Designs veröffentlichte. Der Umbau hat allerdings einen Haken: Für die neue Optik verliert das Ultra-Modell offenbar ein Objektiv.
Das Wichtigste in Kürze:
- Neues Design: Kamera-Plateau statt Kamerabalken, angelehnt an den Look des iPhone 17 Pro
- Kamera-Umbau: Das 10-Megapixel-Teleobjektiv fällt weg, aus vier Linsen werden drei
- Akku: Erstmals Silicon-Carbon-Technologie mit rund 5.700 mAh
- Vorteile des Plateaus: mehr Standfestigkeit auf dem Tisch, mehr Platz für Qi2-Magnete
- Release: frühestens Frühjahr 2027, Preis ab rund 1.450 Euro im Gespräch
Kamera-Plateau statt Kamerabalken: Das ist neu am Design
Ice Universe postete seine Zeichnung zunächst auf X und Weibo, ohne sie sofort einem Gerät zuzuordnen. In einem späteren Beitrag bestätigte er dann den Bezug zum Galaxy S27 Ultra und fragte seine Follower, ob ihnen das neue Design gefällt. Aus der Skizze sind inzwischen erste KI-generierte Renderbilder entstanden, die zeigen, wie das fertige Gehäuse aussehen könnte.
I can’t say anything. pic.twitter.com/RmzMoPem12
— Ice Universe (@UniverseIce) August 22, 2026
Auffälligstes Merkmal: Die Kameras sitzen nicht mehr in einem durchgehenden Balken, sondern auf einer erhöhten, ebenen Fläche, ähnlich wie beim iPhone 17 Pro. Gegenüber dem aktuellen Galaxy S26 Ultra soll das gleich zwei praktische Vorteile bringen. Das Handy liegt stabiler auf dem Tisch, weil das Plateau eine größere Auflagefläche bietet als der schmale Balken. Und rund um die Kameras bleibt mehr Platz für Magnete, die magnetisches Qi2-Zubehör wie Ständer oder Powerbanks von selbst ausrichten. Berichten zufolge erwägt Samsung sogar, die Magnete fest im Gehäuse zu verbauen, statt sie über eine Hülle nachzurüsten.
Ob das bei den Fans ankommt, ist eine andere Frage. Die Ähnlichkeit zum iPhone dürfte Samsung absehbar Kritik einbringen, zumal der Hersteller sein Kameradesign in den vergangenen Jahren gerade als Abgrenzung zu Apple vermarktet hat.
Weniger Linsen, mehr Zoom: Die Kamera-Änderungen im Detail
Während sich Ice Universes Leak vor allem auf die äußere Form bezieht, kursieren parallel weitere Insider-Berichte zu den technischen Daten. Demnach verliert das Galaxy S27 Ultra sein 10-Megapixel-Teleobjektiv mit dreifachem Zoom. Aus der bisherigen Quad-Kamera des S26 Ultra würde damit eine Triple-Kamera. Als Ausgleich soll das verbleibende Periskop-Teleobjektiv mit 50 Megapixeln und fünffachem optischen Zoom mehr Aufgaben übernehmen. Zusätzlich soll ein neues Fertigungsverfahren namens Inkjet-Druck das Kameramodul insgesamt dünner machen.
| Kamera | Galaxy S26 Ultra (aktuell) | Galaxy S27 Ultra (Gerücht) |
|---|---|---|
| Hauptkamera | 200 MP | 200 MP |
| Ultraweitwinkel | 50 MP | 50 MP |
| Teleobjektiv (3x) | 10 MP | entfällt |
| Periskop-Tele (5x) | 50 MP | 50 MP |
| Anzahl Objektive | 4 | 3 |
Silicon-Carbon-Akku: erstes Kapazitäts-Upgrade seit Jahren
Beim Akku soll sich mehr tun als beim letzten Modellwechsel. Das Galaxy S27 Ultra bekäme laut Tom’s Guide erstmals eine Silicon-Carbon-Batterie mit rund 5.700 mAh, nachdem die Ultra-Reihe lange bei etwa 5.000 mAh stehengeblieben ist. Damit wäre es das erste echte Kapazitäts-Upgrade seit dem Galaxy S20 Ultra. Samsung hat die Technologie bereits im Galaxy Z Fold 8 verbaut, dort allerdings noch mit 5.000 mAh.
Release, Preis und weitere Ausstattung
Zum Marktstart gibt es noch keine offizielle Ankündigung, Insider rechnen aber mit einem Release im Frühjahr 2027, wahrscheinlich im März, orientiert am Rhythmus der Vorgängermodelle. Beim Preis zeichnet sich ein Aufschlag ab: Weil Qualcomm die Preise für seine Snapdragon-Chips erhöht hat, könnte das S27 Ultra bei einem Startpreis von mindestens 1.450 Euro landen, teurer als die 1.299 US-Dollar des S26 Ultra.
Beim restlichen Datenblatt zeichnen sich bislang folgende Eckdaten ab: ein 6,9 Zoll großes LTPO-OLED-Display mit adaptiver Bildwiederholrate von 1 bis 120 Hz, ein Snapdragon 8 Elite Gen 6 Pro als Chipsatz, 12 bis 16 GB RAM sowie Speicheroptionen von 256 GB bis 1 TB. Bestätigt ist davon noch nichts, alle Angaben stammen aus Gerüchten und können sich bis zur Vorstellung noch ändern.
Wie verlässlich ist der Leak?
Ice Universe zählt zu den Leakern mit einer soliden Trefferquote bei Samsung-Themen, lag aber auch schon daneben. Das aktuelle Design ist zudem nicht die erste Skizze, die zum Galaxy S27 Ultra kursiert: Frühere Leaks zeigten noch eine Variante des bekannten Kamerabalkens. Bis zur offiziellen Vorstellung dürfte sich am Design also noch etwas ändern können, auch wenn Ice Universe seinen aktuellen Entwurf als final bezeichnet..
Häufige Fragen zum Galaxy S27 Ultra
Wann kommt das Samsung Galaxy S27 Ultra?
Nach aktuellem Stand rechnen Insider mit einem Marktstart im Frühjahr 2027, wahrscheinlich im März, analog zum Rhythmus der Vorgängermodelle.
Was kostet das Galaxy S27 Ultra?
Der Startpreis soll bei mindestens 1.450 Euro liegen und damit über dem des Vorgängers, unter anderem weil Qualcomm die Preise für seine Chips erhöht hat.
Bekommt das Galaxy S27 Ultra weniger Kameras?
Ja. Gerüchten zufolge streicht Samsung das 10-Megapixel-Teleobjektiv und setzt künftig auf eine Triple- statt Quad-Kamera mit 200-MP-Hauptsensor, 50-MP-Ultraweitwinkel und 50-MP-Periskop-Tele mit fünffachem Zoom.
Fazit
Beim Galaxy S27 Ultra deutet sich der größte Kamera-Umbau seit Jahren an: weniger Linsen, dafür ein neues Plateau-Design und praktische Vorteile beim Zubehör. Ob Kunden den Wechsel zum iPhone-ähnlichen Look goutieren, wird sich erst nach der Vorstellung zeigen, die frühestens im Frühjahr 2027 ansteht. Bis dahin bleibt genug Zeit, das aktuelle Modell zu nutzen. Wer schon jetzt ein Samsung-Smartphone besitzt und praktische Kniffe sucht, wird zum Beispiel in unserer Anleitung PIN ändern bei Samsung fündig.
