Einen Tag vor dem offiziellen Galaxy Unpacked sind die Europreise von Samsungs neuen Foldables und Smartwatches erneut geleakt – und sie fallen noch höher aus als erwartet. Der portugiesische Händler PCDiga hatte kurzzeitig eine komplette Übersichtsseite online, auf der das Samsung Galaxy Z Fold 8 ab 2.069 Euro, das Galaxy Z Fold 8 Ultra ab 2.269 Euro und das Galaxy Z Flip 8 ab 1.349 Euro gelistet waren. Aufgespürt hat die Seite Leak-Spezialist Roland Quandt.
Das Wichtigste in Kürze
- Der Händler PCDiga listete alle neuen Modelle vorab – mit Preisen über den zuvor kursierenden UVP-Leaks.
- Grund für die höheren Zahlen ist vor allem die portugiesische Mehrwertsteuer von 23 Prozent (Deutschland: 19 Prozent).
- Das Galaxy Z Fold 8 Ultra kostet in Portugal je nach Speicher 2.269, 2.469 oder 2.869 Euro.
- Die Smartwatches Galaxy Watch 9 (ab 409,90 Euro) und Watch Ultra 2 (749,90 Euro) liegen dagegen kaum über der erwarteten deutschen UVP.
- Die offizielle Vorstellung erfolgt am Mittwoch, den 22. Juli 2026, auf dem Galaxy Unpacked in London.
Samsung Galaxy Z Fold 8 und Z Fold 8 Ultra: Das kosten die neuen Foldables
Spannend wird in diesem Jahr vor allem die Aufteilung der Fold-Reihe. Mit dem Galaxy Z Fold 8 bringt Samsung einen komplett neuen Formfaktor: ein breiteres 7,6-Zoll-Hauptdisplay und ein 5,5-Zoll-Außendisplay. Auf eine Tele-Kamera musst du bei diesem Modell allerdings verzichten. Das Galaxy Z Fold 8 Ultra übernimmt die Rolle des bisherigen Spitzenmodells, bietet ein größeres Falt-Display mit kaum sichtbarem Falz und eben jene Zoom-Kamera. Bei Leistung, Akku und Foto-Qualität sollen die Unterschiede laut den Leaks gering ausfallen.
Beim PCDiga-Leak liegt das Galaxy Z Fold 8 Ultra jeweils rund 200 Euro über dem regulären Fold 8. Die folgende Tabelle zeigt, wie die portugiesischen Preise gegenüber den zuvor von WinFuture genannten, erwarteten deutschen UVPs ausfallen:
| Modell | Speicher | PCDiga (Portugal) | Erwartete DE-UVP |
|---|---|---|---|
| Galaxy Z Flip 8 | 256 GB | 1.349 € | 1.299 € |
| Galaxy Z Flip 8 | 512 GB | 1.549 € | 1.499 € |
| Galaxy Z Fold 8 | 256 GB | 2.069 € | 1.999 € |
| Galaxy Z Fold 8 | 512 GB | 2.269 € | 2.199 € |
| Galaxy Z Fold 8 | 1 TB | 2.669 € | 2.599 € |
| Galaxy Z Fold 8 Ultra | 256 GB | 2.269 € | 2.199 € |
| Galaxy Z Fold 8 Ultra | 512 GB | 2.469 € | 2.399 € |
| Galaxy Z Fold 8 Ultra | 1 TB | 2.869 € | 2.799 € |
Der Aufschlag von rund 50 bis 70 Euro pro Modell erklärt sich fast vollständig über die höhere Mehrwertsteuer in Portugal. Für den deutschen Markt bleiben damit die zuvor durchgesickerten UVPs die realistischere Orientierung. Trotzdem zeigt der Leak deutlich: Samsung dreht die Preisspirale weiter, obwohl der Konzern als Speicherhersteller an der aktuellen Speicherkrise selbst mitverdient.
Galaxy Z Flip 8: Das kompakte Falt-Handy wird ebenfalls teurer
Das Samsung Galaxy Z Flip 8 mit vertikal klappbarem Display steht bei PCDiga mit 256 GB für 1.349 Euro und mit 512 GB für 1.549 Euro in der Liste. Eine 1-TB-Variante gibt es beim Flip erwartungsgemäß nicht. Gegenüber der erwarteten deutschen UVP von 1.299 beziehungsweise 1.499 Euro sind das rund 50 Euro Aufschlag – und im Vergleich zum Vorgänger ein Plus von 100 bis 180 Euro.
Samsung Galaxy Watch 9 und Watch Ultra 2: Preise für die Smartwatches
Bei den Smartwatches fällt der Leak weniger dramatisch aus. Die Samsung Galaxy Watch 9 startet in der 40-Millimeter-Version ohne Modem bei 409,90 Euro, das größere 44-Millimeter-Gehäuse kostet 439,90 Euro. Für ein LTE-Modem werden jeweils rund 50 Euro zusätzlich fällig. Die Galaxy Watch Ultra 2 gibt es ausschließlich als 47-Millimeter-Variante mit LTE für 749,90 Euro.
| Smartwatch | Variante | PCDiga (Portugal) |
|---|---|---|
| Galaxy Watch 9 | 40 mm, ohne Modem | 409,90 € |
| Galaxy Watch 9 | 44 mm, ohne Modem | 439,90 € |
| Galaxy Watch 9 | + LTE-Modem | + ca. 50 € |
| Galaxy Watch Ultra 2 | 47 mm, LTE | 749,90 € |
Interessant: Diese Watch-Preise liegen praktisch auf dem Niveau der erwarteten deutschen UVP (409 bzw. 439 Euro, Ultra 2 für 749 Euro). Die Schlagzeile „noch teurer“ trifft also in erster Linie die Foldables, nicht die Uhren.
Wer ohnehin mit einer robusten Outdoor-Smartwatch liebäugelt, sollte einen Blick auf das Vorgängermodell werfen: Die Galaxy Watch Ultra (2025) ist aktuell schon für rund 399 Euro zu haben – deutlich günstiger als die 749,90 Euro für die neue Ultra 2. Sofern dir die neuesten Features nicht zwingend wichtig sind, kann der Griff zum Vorgänger die klügere Wahl sein.
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Wann werden die Geräte offiziell vorgestellt?
Alle Spekulationen enden am Mittwoch, den 22. Juli 2026. Dann lädt Samsung zum Galaxy Unpacked nach London und stellt die neuen Foldables sowie die Smartwatches offiziell vor. Erst dann stehen auch die verbindlichen deutschen Preise und die genauen technischen Daten fest. Bis dahin bleiben die geleakten Zahlen ein sehr wahrscheinliches, aber eben unbestätigtes Indiz. Erste Details hatten wir bereits im Vorfeld gesammelt: Erste Details zum Galaxy Unpacked 2026 geleakt. Weitere Meldungen findest du in unserem Samsung-Galaxy-Themenbereich.
Häufige Fragen zum Preis-Leak (FAQ)
Was kostet das Samsung Galaxy Z Fold 8?
Laut dem PCDiga-Leak startet das Galaxy Z Fold 8 in Portugal bei 2.069 Euro (256 GB) und reicht bis 2.669 Euro (1 TB). Die erwartete deutsche UVP liegt mit 1.999 bis 2.599 Euro etwas niedriger, da in Portugal 23 Prozent Mehrwertsteuer anfallen.
Wie viel teurer ist das Galaxy Z Fold 8 Ultra?
Das Ultra-Modell kostet in der PCDiga-Listung durchgehend rund 200 Euro mehr als das reguläre Fold 8, also 2.269, 2.469 oder 2.869 Euro je nach Speicher.
Was kostet die Samsung Galaxy Watch 9?
Die Galaxy Watch 9 beginnt bei 409,90 Euro (40 mm, ohne Modem). Das 44-Millimeter-Modell kostet 439,90 Euro, ein LTE-Modem schlägt mit rund 50 Euro extra zu Buche.
Wann findet das Galaxy Unpacked 2026 statt?
Samsung stellt die neuen Geräte am Mittwoch, den 22. Juli 2026, auf dem Galaxy Unpacked in London offiziell vor.
Fazit: Foldables werden zum Luxusgut
Der PCDiga-Leak bestätigt, was sich seit Wochen abzeichnet: Samsungs faltbare Smartphones rücken preislich immer weiter nach oben. Ein Galaxy Z Fold 8 Ultra für fast 2.900 Euro in der Topversion ist kein Massenprodukt mehr, sondern ein Statement. Dass die höheren portugiesischen Preise überwiegend auf die Mehrwertsteuer zurückgehen, relativiert die Aufregung ein Stück weit – die grundsätzliche Tendenz nach oben bleibt aber bestehen. Meiner Meinung nach ist das interessanteste Gerät ausgerechnet das „normale“ Galaxy Z Fold 8 mit seinem neuen, breiteren Format: Es bringt den frischesten Ansatz und kostet spürbar weniger als das Ultra. Ob sich der Aufpreis für die Zoom-Kamera lohnt, wird sich am Mittwoch zeigen. Bis dahin gilt: Abwarten, bis die offiziellen deutschen Preise auf dem Tisch liegen.

