SanDisk hat mit der CZB-Serie ohne große Ankündigung neue USB-C-Sticks auf den Markt gebracht. Der neue SanDisk USB-C Stick kommt in den Größen 64, 128 und 256 GB, liest mit bis zu 250 MB/s und ist für Nutzer gedacht, die Dateien schnell zwischen modernen Geräten ohne klassischen USB-A-Anschluss übertragen wollen. Verkauft wird die Reihe zunächst in den USA und China. Ein Start in Deutschland gilt als wahrscheinlich, einen Termin hat SanDisk aber noch nicht genannt.
Kompakt genug für den Schlüsselbund
Das schwarze Gehäuse misst weniger als 5,1 cm in der Länge und wiegt nur rund 6 Gramm. Praktisch: Eine integrierte Öse nimmt Schlüsselbund oder Trageband auf, sodass der Stick unterwegs immer dabei ist. Der USB-C-Stecker ist beidseitig verwendbar, lästiges Drehen beim Einstecken fällt also weg. Adapter braucht es für aktuelle Notebooks, Tablets und Smartphones mit USB-C ebenfalls nicht.

SanDisk CZB-Serie: die technischen Daten
Unter der Haube arbeitet USB 3.2 Gen 1 mit bis zu 5 Gbit/s Bandbreite. Die sequenzielle Lesegeschwindigkeit von maximal 250 MB/s entspricht dem, was man von klassischen USB-Sticks kennt – gut für Dokumente und Foto-Backups, für die direkte Videobearbeitung auf dem Laufwerk aber zu langsam.
| Merkmal | SanDisk CZB-Serie |
|---|---|
| Kapazitäten | 64, 128 und 256 GB |
| Schnittstelle | USB-C, USB 3.2 Gen 1 (bis 5 Gbit/s) |
| Lesegeschwindigkeit | bis zu 250 MB/s |
| Abmessungen | ca. 4,9 × 2,1 × 1,2 cm |
| Gewicht | rund 6 Gramm |
| Kompatibilität | Windows 10/11, macOS 12 (Monterey) und neuer |
| Garantie | 3 Jahre Herstellergarantie |
| Modellnummern | SDCZB-064G-G46, SDCZB-128G-G46, SDCZB-256G-G46 |
Offiziell nennt SanDisk Windows 10, Windows 11 sowie macOS Monterey oder neuer. Technisch funktionieren die Sticks aber auch mit Linux, Android und älteren Windows- bzw. macOS-Versionen. Über die optionale SanDisk-App lassen sich Backups und die Dateiverwaltung erledigen – ein Ansatz, den der Hersteller schon bei der SanDisk iXpand Base verfolgt hat.
Preise und Verfügbarkeit
In den USA kosten die drei Varianten umgerechnet rund 17 Euro (64 GB), 22 Euro (128 GB) und 38 Euro (256 GB). Für alle Modelle gilt eine dreijährige Garantie. Wann und zu welchem Preis die CZB-Serie in Europa und Deutschland startet, ist noch offen.
Für wen lohnt sich der SanDisk USB-C Stick?
Der Stick ist der klassische Alltagshelfer: Dokumente mitnehmen, Fotos sichern, ein paar größere Dateien zwischen zwei Rechnern schieben. Auch für ein bootfähiges Windows-Medium taugt er – wie das in der Praxis läuft, zeigt unsere Anleitung zum Windows 11 Installationsmedium erstellen. Wer regelmäßig große Datenmengen bewegt oder direkt vom Laufwerk arbeiten will, ist mit einer externen SSD besser bedient; passende SSD-Angebote haben wir separat zusammengestellt. Solange die CZB-Serie hierzulande nicht verfügbar ist, bleibt der bereits erhältliche SanDisk Ultra Dual Drive Go USB Type-C eine solide Alternative mit zusätzlichem USB-A-Stecker.
Fazit
Mit der CZB-Serie schließt SanDisk eine kleine Lücke im Zubehörsortiment: ein günstiger, winziger USB-C Stick für den Alltag, ohne Anspruch auf SSD-Tempo. Für einfache Übertragungen und Backups reicht das locker. Bleibt nur die Frage, wann der Stick den Weg nach Deutschland findet.