Sonos arbeitet offenbar an einem Nachfolger für seine Over-Ear-Kopfhörer Ace. Laut einem aktuellen Leak sollen die Ace Ultra bereits im September auf den Markt kommen und damit direkt in die Zeit fallen, in der auch Sony seine WH-1000XM6 (Test | € 333,00 *) mit neuen Farbvarianten und einem günstigeren Ableger der XM-Serie weiter ausbaut.
Neue Details zum Design der Ace Ultra
Die aktuellen Sonos Ace kamen im Mai 2024 in Schwarz und Weiß auf den Markt. Nach Angaben des Leakers Roland Quandt, dessen Bilder über WinFuture veröffentlicht wurden, hält Sonos bei den Ace Ultra an genau diesen beiden Farboptionen fest. Auf den durchgesickerten Fotos zeigen sich jedoch mehrere Änderungen gegenüber dem aktuellen Modell.
So fallen beispielsweise die Ohrmuscheln deutlich tiefer aus. Auch der Tragesensor wurde neu positioniert und das Mikrofon-Design hat sich verändert. Die Ace Ultra sollen dickere, aber kürzere kapselförmige Mikrofonöffnungen erhalten.
Diese Anpassungen könnten auf eine verbesserte Geräuschunterdrückung hindeuten, konkrete technische Daten hat Sonos bislang aber nicht bestätigt. Auf einen 3,5-mm-Klinkenanschluss verzichtet der Hersteller weiterhin. Stattdessen sollen wie beim Vorgänger ein Kabel von 3,5-mm-Klinke auf USB-C sowie ein USB-C-Ladekabel im Lieferumfang enthalten sein.
Direkter Konkurrent für Sonys 1000X-Serie
Mit den Ace Ultra dürfte sich Sonos noch klarer gegen die etablierte Konkurrenz aus Japan positionieren. Sony hat mit den WH-1000XM6 sowie zuletzt der Farbvariante Olive Grau gerade erst nachgelegt, zusätzlich soll eine günstigere Neuauflage der WH-1000XM4 im September für 349 Euro folgen.
Auch andere Hersteller wie JBL mischen mit Modellen wie dem Tour One M3 (Test | € 294,99 *) im selben Preissegment kräftig mit, sodass der Markt für Premium-Kopfhörer mit aktiver Geräuschunterdrückung in den kommenden Wochen weiter in Bewegung bleibt.
Zu Preis und exakten technischen Daten der Ace Ultra äußert sich Sonos bislang nicht. Sollte der von Quandt genannte Zeitrahmen zutreffen, dürften offizielle Details aber schon in den kommenden Wochen folgen.
Quellen/Bilder
Roland Quandt via WinFuture

