Mit dem Arctis Nova Pro Omni präsentiert SteelSeries ein neues Flaggschiff-Headset, das Gaming-Audio auf ein neues Niveau heben soll. Zum 25-jährigen Jubiläum setzt der Hersteller auf Hi-Res-Sound, plattformübergreifende Konnektivität und innovative Features wie Multi-Device-Audio und KI-gestützte Geräuschunterdrückung. Das Ziel: ein nahtloses Audioerlebnis für Gaming, Streaming und Unterhaltung – unabhängig vom Gerät.
- Hi-Res Wireless Audio mit bis zu 96 kHz / 24 Bit
- Verbindung mit bis zu fünf Geräten gleichzeitig
- Aktive Geräuschunterdrückung und KI-Mikrofon
- Infinite Power System mit austauschbaren Akkus
SteelSeries Arctis Nova Pro Omni: Fokus auf Hi-Res-Audio und maximale Flexibilität
Das SteelSeries Arctis Nova Pro Omni positioniert sich klar im Premium-Segment und richtet sich an Nutzer, die ein möglichst vielseitiges Audio-Setup suchen. Herzstück sind speziell entwickelte 40-mm-Neodym-Treiber, die einen erweiterten Frequenzbereich von 10 Hz bis 40 kHz abdecken. Damit erfüllt das Headset die Anforderungen für Hi-Res Wireless Audio – ein Feature, das im Gaming-Bereich bislang nur selten vollständig umgesetzt wird.
Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal ist die Multi-Device-Konnektivität. Das Headset kann mit bis zu fünf Geräten gleichzeitig verbunden werden, darunter PC, Konsole, Smartphone oder Handheld. Über die sogenannte OmniPlay-Funktion lassen sich sogar bis zu vier Audioquellen parallel mischen. Diese Funktion wirkt besonders für Streaming-Setups oder Multitasking-Szenarien interessant, etwa wenn Spielsound, Voice-Chat und Musik gleichzeitig genutzt werden.
Ergänzt wird das System durch „Omni-Control“, das eine Echtzeit-Anpassung der Audioeinstellungen ermöglicht. Über die Arctis-App oder die Sonar-Software lassen sich Equalizer, Mikrofon und Klangprofile individuell konfigurieren. Mehr als 200 spielspezifische Presets stehen zur Verfügung, was eine schnelle Anpassung an unterschiedliche Titel erleichtert. Damit schlägt das Headset die Brücke zwischen dem Arctis Nova Elite (unser Test) und dem älteren Arctis Nova Pro Wireless (unser Test).
Die Integration eines OLED-Displays in die Steuerbasis ermöglicht zudem direkte Anpassungen ohne zusätzliche Software. Dieses Feature ist aus früheren High-End-Modellen bekannt und wurde hier sinnvoll weiterentwickelt. Insgesamt ergibt sich ein schlüssiges Gesamtpaket, das sowohl auf Flexibilität als auch auf Benutzerfreundlichkeit ausgelegt ist.
Immersion durch ANC, KI-Mikrofon und unbegrenzte Laufzeit
Neben der Klangqualität spielt die Immersion eine zentrale Rolle beim Arctis Nova Pro Omni. Die aktive Geräuschunterdrückung (ANC) wurde laut Hersteller weiter verbessert und soll bis zu 40 Prozent mehr Umgebungsgeräusche herausfiltern als vergleichbare Modelle. Diese Angabe ist plausibel, da Fortschritte bei Algorithmen und Rechenleistung in diesem Bereich üblich sind, sollte jedoch im Praxiseinsatz variieren.
Das neue ClearCast Pro-Mikrofon setzt zusätzlich auf KI-gestützte Geräuschunterdrückung. Hintergrundgeräusche werden deutlich reduziert, während die Stimme klar im Vordergrund bleibt. Gerade im kompetitiven Gaming oder bei Streams kann dies die Kommunikationsqualität spürbar verbessern.
Ein weiteres Highlight ist das sogenannte Infinite Power System. Hierbei kommen zwei austauschbare Akkus zum Einsatz, die einen unterbrechungsfreien Betrieb ermöglichen. Während ein Akku genutzt wird, kann der andere geladen werden – ein Konzept, das sich bereits in früheren Modellen bewährt hat und für lange Gaming-Sessions besonders praktisch ist.
Die Kombination aus ANC, KI-Mikrofon und flexibler Energieversorgung zeigt, dass SteelSeries das Headset nicht nur als reines Gaming-Zubehör versteht, sondern als umfassende Audio-Lösung für unterschiedliche Nutzungsszenarien.
Fazit
Das SteelSeries Arctis Nova Pro Omni setzt neue Maßstäbe im Bereich Gaming-Audio und kombiniert Hi-Res-Sound mit vielseitiger Konnektivität und modernen Features. Besonders die Möglichkeit, mehrere Audioquellen gleichzeitig zu nutzen, hebt das Headset von der Konkurrenz ab. Mit einer UVP von 399,99 Euro ist es klar im High-End-Segment angesiedelt und ab dem 5. Mai 2026 erhältlich.