TENNIIX Pro im Überblick: Der KI-Tennisroboter mit AI Vision und Echtzeit-Scoring

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TENNIIX Pro
Bild: TENNIIX

Alleine Tennis zu trainieren, hat einen klaren Vorteil: Du bestimmst selbst, wann und wie oft du auf den Platz gehst. Der Haken an klassischen Ballmaschinen ist meist die Eintönigkeit – sie feeden Bälle nach Schema F, ohne mitzubekommen, was danach auf dem Court passiert. Mit der wachsenden Verbreitung von KI und vernetzter Sporttechnik ändert sich das gerade: Trainingsgeräte liefern nicht mehr nur Bälle, sondern auch Feedback, unterstützen unterschiedliche Trainingsziele und machen Solo-Sessions interaktiver.

TENNIIX überträgt diesen Wandel jetzt auf Racket-Sportarten: Mit dem TENNIIX Pro bringt das Unternehmen nach eigenen Angaben den weltweit ersten KI-vision-gestützten Tennisroboter auf den Markt. Die Kombination aus AI Vision, Echtzeit-Scoring, individuell anpassbarem Training und portabler Hardware soll die klassische Ballmaschine zu einem deutlich smarteren persönlichen Trainingspartner machen. Wir fassen zusammen, was hinter der Technik steckt und für wen sich TENNIIX Pro eignet.

Das Wichtigste in Kürze

  • TENNIIX Pro ist laut Hersteller der weltweit erste KI-vision-gestützte Tennisroboter und soll die klassische Ballmaschine zu einem interaktiven Trainingspartner weiterentwickeln
  • 4K + 1080P Dual-Kamera-AI-Vision-System verfolgt Ballflugbahn und Spielerposition in Echtzeit
  • Challenge Mode bewertet und scort jeden Schlag live, für mehr Herausforderung und Fortschrittsgefühl im Solo-Training
  • Über 1.000 individuell einstellbare Schlagkombinationen per App: Tempo, Spin, Platzierung und Feed-Intervall lassen sich frei kombinieren
  • Integriertes LED-Display zeigt den nächsten Schlagtyp direkt auf dem Court an, ohne ständigen Blick aufs Smartphone
  • Tragbares Armband ermöglicht Sprachsteuerung der Einstellungen, ohne zur Maschine zurücklaufen zu müssen
  • Mit nur 8,5 kg deutlich leichter als viele klassische Ballmaschinen und einfach zu transportieren
  • Ab September 2026 erhalten ausgewählte TENNIIX-Modelle per Software-Update dedizierte Padel-Trainingsfunktionen, inklusive Drills für Glas-Rebound-Training
  • TENNIIX zeigt den Pro live auf der IFA 2026 in Berlin, Halle H15-128, vom 4. bis 8. September 2026
  • Der Roboter soll Trainer:innen und Trainingspartner nicht ersetzen, sondern strukturiertes Training zwischen Trainingsstunden ergänzen

Der Wandel hin zu smarterem Sporttraining

Klassische Tennis-Ballmaschinen sind für repetitive Drills praktisch, wissen aber in der Regel wenig darüber, was passiert, sobald der Ball die Netzkante überquert hat. Genau hier setzt die neue Gerätegeneration an, zu der auch TENNIIX Pro gehört: Statt nur Bälle zu feeden, erfassen KI-gestützte Systeme zunehmend, was auf dem Platz tatsächlich passiert, und liefern darauf basierend Feedback.

TENNIIX Pro
Bild: TENNIIX

TENNIIX Pro verfolgt dabei einen Ansatz, der über das reine Ballfeeding hinausgeht. Das verbaute 4K + 1080P Dual-Kamera-AI-Vision-System verfolgt sowohl die Flugbahn des Balls als auch die Position der spielenden Person in Echtzeit und verschafft dem System damit ein deutlich größeres Bewusstsein für das Geschehen auf dem Court.

AI Vision: Wie TENNIIX Pro Ball und Spieler im Blick behält

Diese visuelle Verfolgung ist die Grundlage für Training, das sich nicht nur auf den nächsten Ball konzentriert, sondern auch Bewegung, Erholung, Positionierung und Schlagvorbereitung mit einbezieht. Vereinfacht gesagt: TENNIIX Pro sieht sowohl den Ball als auch die spielende Person – und schafft damit die Grundlage für ein deutlich reaktionsfähigeres Training als bei klassischen Ballmaschinen ohne visuelle Erfassung.

TENNIIX Pro
Bild: TENNIIX

Individuelles Training wird interaktiv: Challenge Mode und über 1.000 Schlagkombinationen

Die AI Vision ermöglicht es TENNIIX Pro außerdem, während des Trainings unmittelbares Feedback zu liefern. Im Challenge Mode bewertet und scort das System jeden einzelnen Schlag in Echtzeit. Statt nur eine Abfolge von Feeds zu absolvieren, sehen Spieler:innen direkt, wie sie während der Session performen – das sorgt für ein klareres Gefühl von Herausforderung, Interaktion und Fortschritt im Solo-Training.

Darüber hinaus unterstützt TENNIIX Pro über App-Anbindung mehr als 1.000 individuell einstellbare Schlagkombinationen. Tempo, Spin, Platzierung und Feed-Intervall lassen sich frei anpassen, um Drills rund um unterschiedliche Schlagarten, Fußarbeit, Leistungsniveaus und Matchsituationen aufzubauen. Das gibt Spieler:innen mehr Kontrolle über die Gestaltung ihres Trainings, statt jedes Mal dieselbe Routine abspulen zu müssen.

Ziel ist dabei ausdrücklich nicht, Trainer:innen oder Trainingspartner zu ersetzen. Technische Anleitung, taktisches Feedback und menschliche Interaktion bleiben laut TENNIIX wichtig. Stattdessen soll der TENNIIX Pro eine zusätzliche Möglichkeit bieten, strukturiertes Training zwischen Trainingsstunden zu absolvieren oder Sessions einzuschieben, wenn gerade kein passender Trainingspartner verfügbar ist.

Fokus auf dem Court: LED-Display und Sprachsteuerung per Armband

TENNIIX Pro ist zudem so gestaltet, dass Unterbrechungen während des Trainings reduziert werden. Ein integriertes LED-Display zeigt den kommenden Schlagtyp an und liefert Echtzeit-Feedback direkt auf dem Court, sodass wichtige Informationen abrufbar sind, ohne wiederholt aufs Smartphone schauen zu müssen.

Das im Lieferumfang enthaltene tragbare Armband unterstützt zusätzlich Sprachinteraktion in Echtzeit: Einstellungen lassen sich anpassen und Sessions steuern, ohne zurück zur Maschine laufen zu müssen. Zusammen sollen diese Funktionen dafür sorgen, dass sich Spieler:innen weiterhin auf Timing, Bewegung und Ausführung konzentrieren können, während der Trainingsfluss erhalten bleibt.

Leicht genug für unterwegs: 8,5 kg portables Design

Auch die Portabilität spielt beim Design von TENNIIX Pro eine wichtige Rolle. Mit nur 8,5 Kilogramm lässt sich die Maschine deutlich leichter transportieren als viele klassische Tennis-Ballmaschinen. Spieler:innen können sie ohne sperriges Transportequipment oder komplizierten Aufbau von Hand vom Auto zum Court tragen.

TENNIIX Pro
Bild: TENNIIX

Dieses leichtere Design soll eigenständiges Training praktikabler machen: Statt eine Ballmaschinen-Session als etwas zu behandeln, das aufwendige Vorbereitung erfordert, lässt sich TENNIIX Pro flexibel zu unterschiedlichen Plätzen mitnehmen und strukturiertes Training leichter in den Alltag integrieren. Für alle, die mehr Freiheit bei Trainingsort und -zeitpunkt wollen, wird die Portabilität damit Teil des gesamten Trainingserlebnisses statt nur eine technische Spezifikation.

Eine Trainingsplattform für Tennis und Padel

TENNIIX erweitert die Fähigkeiten seiner Hardware zusätzlich über Software: Ab September 2026 unterstützen ausgewählte TENNIIX-Produkte per Software-Upgrade dediziertes Padel-Training, sodass dieselbe Maschine künftig Spieler:innen aus beiden Sportarten bedienen kann.

Die Padel-Funktion ist dabei laut Hersteller keine simple Wiederverwendung bestehender Tennis-Einstellungen. TENNIIX hat eigenen Angaben zufolge gezielt Entwicklungs- und Testressourcen in padel-spezifische Flugbahnen, Platzbedingungen und Trainingsanforderungen investiert. Zu den resultierenden Programmen gehören unter anderem Drills, die speziell für Glas-Rebound-Training konzipiert wurden – eines der charakteristischen Merkmale des Padel-Trainings.

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Für Spieler:innen, die beide Sportarten betreiben, erweitert das Upgrade die Möglichkeiten derselben Hardware, ohne dass eine separate Maschine angeschafft werden muss. Gleichzeitig zeigt es, wie sich vernetzte Trainingsgeräte auch nach dem Kauf über Software-Updates weiterentwickeln lassen.

TENNIIX Pro auf der IFA 2026

Auf der IFA 2026 will TENNIIX zeigen, wie KI, vernetzte Hardware und Software eigenständiges Training in Racket-Sportarten reaktionsfähiger und flexibler machen können. Besucher:innen können vor Ort das 4K + 1080P Dual-Kamera-AI-Vision-System, das Echtzeit-Scoring, das LED-Display, die Sprachsteuerung, die individuell anpassbaren Drills, das 8,5 kg leichte, portable Design sowie die kommende Padel-Trainingsfunktion direkt ausprobieren.

TENNIIX ist auf der Messe Berlin am Stand H15-128 vertreten, und zwar vom 4. bis 8. September 2026. Am 4. September ist der Stand von 12:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, an den Tagen vom 5. bis 8. September jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr.

Für wen eignet sich der TENNIIX Pro?

TENNIIX Pro richtet sich vor allem an Spieler:innen, die regelmäßig eigenständig trainieren möchten, aber nicht auf Feedback und Interaktion verzichten wollen, die sonst nur ein menschlicher Trainingspartner liefern kann. Wer bislang mit klassischen Ballmaschinen trainiert hat und die immer gleichen, eintönigen Feed-Sequenzen leid ist, dürfte vom Challenge Mode und den über 1.000 einstellbaren Schlagkombinationen besonders profitieren.

Auch für Spieler:innen, die häufig zwischen unterschiedlichen Plätzen wechseln oder kein festes Heimcourt haben, macht das geringe Gewicht von 8,5 Kilogramm den TENNIIX Pro interessant. Und wer neben Tennis auch Padel spielt, kann ab September 2026 von der zusätzlichen Padel-Trainingsfunktion profitieren, ohne eine zweite Maschine anschaffen zu müssen.

Wichtig bleibt dabei die Einordnung durch den Hersteller selbst: TENNIIX Pro soll Trainer:innen und Trainingspartner nicht ersetzen, sondern eine zusätzliche Möglichkeit für strukturiertes Training zwischen Trainingsstunden bieten.

Preis und Verfügbarkeit

TENNIIX Pro startet zu einem Preis von 1.599,00 USD direkt beim Hersteller. TENNIIX zeigt den Tennisroboter live auf der IFA 2026 in Berlin (Halle H15-128, 4. bis 8. September 2026); dort dürften weitere Details zu Preis und Markteinführung folgen. Das Padel-Update per Software-Upgrade für ausgewählte TENNIIX-Produkte ist ab September 2026 geplant. Wir aktualisieren diesen Artikel, sobald offizielle Preis- und Verfügbarkeitsinformationen vorliegen.

Fazit

Mit dem TENNIIX Pro bewegt sich die klassische Tennis-Ballmaschine spürbar in Richtung eines KI-gestützten, reaktionsfähigen und interaktiven Trainingspartners. Das 4K + 1080P Dual-Kamera-AI-Vision-System verschafft dem Gerät ein Bewusstsein für Ball und Spieler:in, das klassische Ballmaschinen nicht bieten, während Challenge Mode und über 1.000 einstellbare Schlagkombinationen Solo-Training deutlich abwechslungsreicher machen sollen. LED-Display und Sprachsteuerung per Armband halten Unterbrechungen gering, und mit 8,5 Kilogramm bleibt die Maschine erstaunlich transportabel für ein Gerät dieser Funktionsvielfalt. Dass TENNIIX ab September 2026 zusätzlich dedizierte Padel-Funktionen per Software-Upgrade nachliefert, zeigt zudem, wie sich vernetzte Trainingshardware auch nach dem Kauf weiterentwickeln lässt.

Ob sich die technischen Versprechen. Allen voran die Genauigkeit der KI-Erkennung und des Echtzeit-Scorings – im Praxiseinsatz bestätigen, wird sich zeigen, sobald erste Tests und konkrete Preisangaben vorliegen. Wer sein Solo-Training abwechslungsreicher gestalten möchte und offen für KI-gestützte Trainingsgeräte ist, sollte den TENNIIX Pro und den TENNIIX-Messestand auf der IFA 2026 aber in jedem Fall im Blick behalten.