VW ID. Cross: Elektro-SUV jetzt ab 36.525 Euro verfügbar

Jens Scharfenberg
Jens Scharfenberg · 2 Min. Lesezeit
VW ID. Cross Elektro-SUV 2026 in der Seitenansicht

Volkswagen macht Ernst: Der ID. Cross ist ab sofort bestellbar und tritt damit aus der Ankündigungsphase in den echten Verkaufsstart über. Bereits im April hatten wir über die ersten Eckdaten des kompakten Elektro-SUVs berichtet – jetzt liegen finale Preise, Motorisierungen und Ausstattungsdetails vor.

Bestellstart mit zwei Preisebenen

Zum Marktstart öffnen sich die Bestellbücher zunächst für die vollausgestatteten Versionen Life und Style. Beide kommen serienmäßig mit dem stärksten Motor (211 PS) und der großen 52-kWh-Batterie und starten bei 36.525 Euro. Die günstigere Basisversion Trend mit 116 PS und kleinerem 37-kWh-Akku für 27.995 Euro folgt laut Volkswagen erst kurz nach dem offiziellen Launch.

Drei Motoren, zwei Akkugrößen

Technisch basiert der ID. Cross auf der weiterentwickelten MEB+-Plattform mit einer neuen Motorengeneration. Käufer wählen zwischen 85 kW (116 PS), 99 kW (135 PS) und 155 kW (211 PS). Bei den Batterien stehen 37 kWh oder 52 kWh Nettokapazität zur Verfügung, wobei die große Variante eine WLTP-Reichweite von bis zu 427 Kilometern ermöglicht. Praktisch für Camper und Handwerker: Über die integrierte Vehicle-to-Load-Funktion lassen sich externe Geräte mit bis zu 3,6 kW direkt aus der Fahrzeugbatterie versorgen.

Mehr Platz als der T-Cross

Trotz kompakter Außenlänge von 4,15 Metern bietet der Radstand von 2,6 Metern überraschend viel Raum. Der Kofferraum fasst 475 Liter – 20 Liter mehr als beim T-Cross. Neu für die ID-Familie ist zudem ein 25 Liter großer Frunk unter der Fronthaube, der das Ladekabel aus dem Hauptkofferraum verbannt. Die Anhängelast liegt bei bis zu 1.200 Kilogramm.

Laden und Infotainment

Serienmäßig lädt der ID. Cross mit 11 kW Wechselstrom, eine 22-kW-Option fehlt. An DC-Schnellladesäulen sind bis zu 90 kW (kleiner Akku) beziehungsweise 105 kW (großer Akku) möglich, ein Ladehub von 10 auf 80 Prozent dauert rund 23 bis 24 Minuten. Im Innenraum kommt ein 10,25 Zoll großes Digital Cockpit Pro zum Einsatz, flankiert von einem 12,9-Zoll-Touchscreen mit dem neuen Innovision-System – ähnlich wie beim kürzlich aktualisierten ID.3 setzt VW dabei auf spürbar schnellere Reaktionszeiten. Optional gibt es den Connected Travel Assist, der unter anderem rote Ampeln erkennt und selbstständig bis zum Stillstand abbremst.

Einordnung

Mit dem aggressiven Einstiegspreis positioniert sich VW klar gegen die wachsende Konkurrenz aus Fernost – etwa den BYD Song Ultra EV, der mit einem noch niedrigeren Preis und deutlich mehr Reichweite antritt. Der Bestellstart des ID. Cross fällt zudem in eine Phase, in der Elektroautos in Deutschland ohnehin kräftig zulegen – auch dank der neuen staatlichen Förderung.