Vor wenigen Tagen noch geleakt, jetzt offiziell bestätigt: Mit dem Xiaomi Tag bringt Xiaomi in Kürze einen neuen Bluetooth-Tracker auf den Markt, der durch sein geringes Gewicht und ein robustes Design auffallen soll. Das Modell wurde offiziell präsentiert und könnte bereits in wenigen Tagen in den Handel kommen. Neben ersten Details zu Bauweise und Gewicht sind auch Hinweise zum möglichen Preis aufgetaucht. Damit positioniert sich der Tracker als preiswerte Alternative im wachsenden IoT-Zubehörmarkt.
- Nur 10 Gramm leicht – besonders kompakt und alltagstauglich
- Metallrahmen für Stabilität und einfache Befestigung
- CR2032-Knopfzelle laut Leak als Energiequelle
- UVP wohl bei 18 Euro, Vorstellung am 28. Februar in Barcelona erwartet
Xiaomi Tag: Leichter Bluetooth-Tracker mit Metallrahmen
Der Xiaomi Tag wurde offiziell gezeigt und bestätigt damit frühere Leaks zur Existenz des Geräts. Konkrete technische Spezifikationen sind bislang nur teilweise bekannt. Bestätigt ist jedoch das Gewicht: Mit lediglich 10 Gramm zählt der Tracker zu den besonders leichten Vertretern seiner Klasse. Das prädestiniert ihn für den Einsatz am Schlüsselbund, Rucksack oder Koffer, ohne spürbar zusätzliches Gewicht zu verursachen.
Auffällig ist der sichtbare Metallrahmen, der den eigentlichen Tracker umschließt. Diese Konstruktion dürfte nicht nur die Stabilität erhöhen, sondern erleichtert auch die Befestigung über eine Schlaufe oder einen Ring. Gerade im Alltag, wo Tracker häufig mechanischer Belastung ausgesetzt sind, stellt ein verstärkter Rahmen einen praktischen Vorteil dar.
Funktional erlaubt der Xiaomi Tag – wenig überraschend – das Tracking von Gegenständen. Laut Händler-Leak soll eine CR2032-Knopfzelle zum Einsatz kommen. Diese Batterieform ist in der Branche weit verbreitet und ermöglicht in der Regel Laufzeiten von mehreren Monaten bis zu einem Jahr, abhängig von Nutzungsintensität und Signalintervallen. Die Wahl dieser Energiequelle erscheint daher plausibel und praxisnah.
Preislich wird eine unverbindliche Preisempfehlung von 18 Euro genannt. Offiziell bestätigt ist dieser Wert zwar noch nicht, allerdings würde sich Xiaomi damit klar im Einstiegssegment positionieren. Angesichts vergleichbarer Produkte am Markt ist dieser Preis realistisch und strategisch sinnvoll.
Kompatibilität mit Apple „Wo ist?“ und Google Find Hub
Besonders interessant ist die kolportierte Plattform-Kompatibilität. Dem Leak zufolge soll der Xiaomi Tag sowohl mit Apples „Wo ist?“-Netzwerk als auch mit dem Google Find Hub kompatibel sein. Sollte sich diese Information bestätigen, wäre das ein starkes Argument für Nutzer verschiedener Ökosysteme.
Eine Anbindung an das „Wo ist?“-Netzwerk würde die Nutzung innerhalb des Apple-Universums deutlich vereinfachen. Gleichzeitig ermöglicht die Integration in Googles Find-Hub-System die Ortung über Android-Geräte. Diese plattformübergreifende Strategie würde den Tracker erheblich vielseitiger machen als viele Konkurrenzprodukte, die häufig an ein bestimmtes Ökosystem gebunden sind.
Noch unklar ist hingegen, ob es eine Version mit Ultrabreitband-Chip (UWB) geben wird. Ein solcher Chip würde eine präzise Richtungs- und Distanzbestimmung erlauben, was insbesondere bei der Feinortung in Innenräumen hilfreich ist. Ohne UWB wäre der Xiaomi Tag auf klassische Bluetooth-Ortung angewiesen, was in dieser Preisklasse jedoch nicht ungewöhnlich wäre. In Anbetracht des niedrigen Preispunkts erscheint eine Basisversion ohne UWB technisch und wirtschaftlich plausibel.
10g light. Find what matters in seconds.
Meet first-ever Xiaomi Tag at Xiaomi Launch Early Reveal. pic.twitter.com/Tnb4YPOdXI— Xiaomi (@Xiaomi) February 22, 2026
Die offizielle Vorstellung wird für den 28. Februar in Barcelona erwartet. Ein zeitnaher Verkaufsstart gilt aufgrund vorzeitiger Listungen als wahrscheinlich, auch wenn ein konkretes Datum noch aussteht.
Fazit
Der Xiaomi Tag kombiniert ein leichtes Design mit robuster Metallrahmen-Konstruktion und einem attraktiven Preis. Mit nur 10 Gramm Gewicht und einer möglichen UVP von 18 Euro positioniert sich der Tracker als günstige Lösung für den Alltag. Die erwartete Präsentation am 28. Februar in Barcelona dürfte weitere Details zu Verfügbarkeit und Funktionsumfang liefern. Sollte sich die plattformübergreifende Kompatibilität bestätigen, könnte der Marktstart besonders spannend werden.