Mit der Modellgeneration M26 tauscht XMG beim NEO 16 den Core Ultra 9 275HX gegen Intels neues Flaggschiff Core Ultra 9 290HX Plus und spendiert dem Gaming-Notebook erstmals ein 240-Hz-OLED-Display. Bei der Grafikkarte bleibt alles beim Alten: GeForce RTX 5090, 5080 oder 5070 Ti stehen weiterhin zur Wahl. Der Einstiegspreis für das XMG NEO 16 liegt bei 3.199 Euro, und bis auf eine später folgende Mini-LED-Variante ist bereits jede Konfiguration auf bestware.com bestellbar.
- Neuer Prozessor: Core Ultra 9 290HX Plus statt Core Ultra 9 275HX, 24 Kerne (8P+16E), höhere Die-to-Die-Frequenz für weniger Systemlatenz
- Erstmals OLED mit 240 Hz (2.560 × 1.600 Pixel, 500/1000 Nits SDR/HDR); IPS-Einstieg jetzt mit 100 % sRGB und DCI-P3; Mini-LED mit G-SYNC folgt im Oktober
- Bis zu 128 GB DDR5-RAM und 16 TB SSD-Speicher, GeForce RTX 5090, 5080 oder 5070 Ti
- Ab 3.199 Euro (inkl. 19 % MwSt.), sofort verfügbar bis auf die Mini-LED-Ausstattung
Core Ultra 9 290HX Plus im gewohnten Aluminium-Gehäuse
Am Gehäuse hat sich nichts getan: Das NEO 16 (M26) übernimmt die fast komplett aus Aluminium gefertigte Hülle des Vorgängers E25, inklusive der abschaltbaren RGB-Lichtleiste an der Front. Maße (356,7 × 259,9 × 27,9 mm) und Gewicht (2,6 kg mit OLED, 2,65 kg mit IPS) bleiben identisch. Wer das Notebook kennt, erkennt es auch als M26 sofort wieder.
Neu ist, was drinsteckt. Statt des Core Ultra 9 275HX arbeitet jetzt der Core Ultra 9 290HX Plus im Gehäuse, Intels aktuelles Topmodell auf Basis der Anfang des Jahres vorgestellten Arrow-Lake-HX-Refresh-Architektur. Der Chip bringt 24 Kerne mit (8 Performance- und 16 Efficient-Cores), unterstützt das Intel Binary Optimization Tool und taktet beim Austausch von Daten zwischen den Dies rund 900 MHz höher als der Core Ultra 9 285HX. Das senkt die Systemlatenz und soll sich vor allem in Spielen bemerkbar machen.
Bei der Grafik bleibt XMG den drei schnellsten Laptop-GPUs von NVIDIA treu: RTX 5090, RTX 5080 und RTX 5070 Ti stehen zur Wahl, mit maximal 175 Watt Grafikleistung bei den ersten beiden und 140 Watt bei der RTX 5070 Ti, jeweils inklusive Dynamic Boost. Dass die Upgrades auf die schnelleren Karten nicht ganz billig sind, liegt auch an Nvidias zuletzt mehrfach angehobenen GPU-Preisen.
Am Kühlsystem hat XMG ebenfalls nichts geändert, und das ist auch gut so. Zwei 80-mm-Lüfter plus ein dritter, 47 mm kleiner Lüfter für den Arbeitsspeicher, Kupfer-Heatpipes und phasenwechselndes Honeywell-PTM7958-Wärmeleitmittel auf CPU und GPU sorgen weiterhin für die Abfuhr der Abwärme, angesaugt über Unterseite und Tastatur, ausgeblasen über zwei rückseitige Öffnungen mit vorgelagerten Kupfer-Kühlkörpern. Unter Volllast durch Prime95 und Furmark meldet XMG 240 Watt Systemleistung mit Luftkühlung und bis zu 300 Watt in Kombination mit der optionalen externen Wasserkühlung XMG OASIS Mk2-V4, die schon vom NEO 16 (E25) bekannt ist.
OLED mit 240 Hz, IPS jetzt mit vollem DCI-P3, Mini-LED folgt im Oktober
Die größte Neuerung betrifft das Display, und zwar gleich in mehrfacher Hinsicht. Zum ersten Mal überhaupt bietet XMG das NEO 16 mit einem OLED-Panel an, das bislang dem FUSION 16 vorbehalten war. Es löst wie alle Varianten mit 2.560 × 1.600 Pixeln auf, schafft 240 Hz, ist HDR-tauglich und kommt auf 500 Nits im SDR- sowie 1000 Nits im HDR-Modus.
Wer stattdessen zur Einstiegskonfiguration mit RTX 5070 Ti greift, kann alternativ ein neues IPS-Panel mit 300 Hz und 500 Nits wählen. Der Unterschied zum Vorgänger: Es deckt nicht mehr nur den sRGB-, sondern auch den DCI-P3-Farbraum zu 100 Prozent ab, eine Eigenschaft, die inzwischen sämtliche Display-Optionen des NEO 16 teilen.
Im Laufe des Oktobers soll außerdem ein Mini-LED-Display nachgereicht werden, das ebenfalls HDR-tauglich ist, im SDR-Modus 750 und im HDR-Modus 1000 Nits erreicht, sich bei Bedarf ohne Local Dimming betreiben lässt und mit 300 Hz auflöst. Als Novum unterstützt genau diese Variante NVIDIA G-SYNC und Advanced Optimus, was automatisch zwischen integrierter und dedizierter Grafikkarte umschaltet.
Die zum Marktstart erhältlichen OLED- und IPS-Panels setzen auf einen MUX-Switch in Kombination mit NVIDIA Optimus und beherrschen im Gegensatz zur E25-Generation Adaptive Sync respektive Variable Refresh Rate über die Intel-iGPU. Beim OLED-Panel funktioniert VRR zwischen 60 und 240 Hz, beim IPS-Panel zwischen 100 und 300 Hz, und wer Akkulaufzeit über Bildwiederholrate stellt, kann jederzeit auf stromsparende 60 Hz umschalten.
Bis zu 128 GB RAM und 16 TB SSD-Speicher
Zwei SO-DIMM-Steckplätze erlauben theoretisch bis zu 128 GB DDR5-Arbeitsspeicher, einschließlich CSO-DIMM-Modulen mit 6400 MT/s. In der Praxis muss man aktuell aber zurückstecken: Wegen der Speicherkrise und der Knappheit an großen DRAM-Modulen lässt sich im Konfigurator auf bestware.com derzeit maximal 2 × 64 GB DDR5-5600 auswählen. Bei der SSD sieht es entspannter aus. Zwei M.2-Steckplätze mit Wärmeleitpads und zusätzlichen Heatshields nehmen zusammen bis zu 16 TB Speicher auf, der primäre Slot ist für die schnellsten verfügbaren Laufwerke über PCI Express 5.0 angebunden.
Anschlüsse, WLAN und externe Monitore
Der Großteil der Anschlüsse sitzt an der Rückseite: Thunderbolt 4 mit integrierter, DP80-fähiger DisplayPort-2.1-Funktion und wahlweise 140 Watt (20 V, 7 A) oder 100 Watt Power Delivery, dazu HDMI 2.1, ein ebenfalls DP80-fähiger Mini DisplayPort 2.1, der Netzteilanschluss sowie die selbstabdichtenden Ports für die optionale XMG OASIS. An den Seiten warten drei USB-A-3.2-Gen-1-Buchsen, ein USB-C-Port mit DisplayPort 1.4a und 100 Watt Power Delivery, ein 2,5-Gigabit-Ethernet-Anschluss, ein SD-Express-Kartenleser in voller Baugröße und eine 2-in-1-Klinkenbuchse für Headset. Im Funknetz ist Wi-Fi 7 mit an Bord, für Videocalls eine Full-HD-Webcam mit physischer Abdeckung und Windows-Hello-Unterstützung.
Wer mehr Bildfläche braucht: Zusätzlich zum internen Display steuert das NEO 16 bis zu vier externe Monitore an. HDMI und Mini DisplayPort hängen dabei an der leistungsstarken NVIDIA-Grafikkarte, während beide USB-C-Anschlüsse über die sparsamere Intel-iGPU laufen.
Akku, Tastatur und Touchpad
Der verschraubte Akku fasst wie beim Vorgänger 99,8 Wh. Je nach gewählter Grafikkarte liegt ein 420-Watt- oder ein 330-Watt-Netzteil bei, wobei die stärkere Variante RTX 5090 und RTX 5080 vorbehalten bleibt. Das Glas-Touchpad mit automatischer Handballenerkennung misst großzügige 123 × 77,5 mm, und die Tastatur bietet frei programmierbare RGB-Einzeltastenbeleuchtung, N-Key-Rollover, Anti-Ghosting sowie konkave Tastenkappen. Abgesetzte Pfeiltasten in voller Größe, ein vollwertiger vierreihiger Nummernblock und eine Fn-Lock-Funktion runden die Eingabe ab.
XMG NEO 16 (M26): Technische Daten im Überblick
| Komponente | Ausstattung |
|---|---|
| Prozessor | Intel Core Ultra 9 290HX Plus (24 Kerne: 8P + 16E) |
| Grafikkarte | GeForce RTX 5090, RTX 5080 oder RTX 5070 Ti (bis 175 W bzw. 140 W) |
| Display | 16 Zoll, 2.560 × 1.600 Pixel; OLED 240 Hz, IPS 300 Hz (100 % sRGB/DCI-P3) oder Mini-LED 300 Hz mit G-Sync (ab Oktober) |
| Arbeitsspeicher | 2 × SO-DIMM, bis 128 GB DDR5 (aktuell konfigurierbar bis 2 × 64 GB DDR5-5600) |
| Speicher | 2 × M.2, bis zu 16 TB, primärer Slot mit PCIe 5.0 |
| Akku/Netzteil | 99,8 Wh; 420-W- oder 330-W-Netzteil je nach GPU |
| Anschlüsse | Thunderbolt 4, HDMI 2.1, Mini DisplayPort 2.1, 3 × USB-A 3.2, USB-C mit DP 1.4a, 2,5-GbE-LAN, SD Express, Wi-Fi 7 |
| Maße/Gewicht | 356,7 × 259,9 × 27,9 mm; 2,6 kg (OLED)/2,65 kg (IPS) |
| Preis | ab 3.199 Euro (inkl. 19 % MwSt.) |
Preise und Verfügbarkeit
Die Basiskonfiguration des frei konfigurierbaren XMG NEO 16 (M26) kostet 3.199 Euro inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer und umfasst den Core Ultra 9 290HX Plus, eine RTX 5070 Ti, 32 GB (2 × 16 GB) DDR5-5600-RAM, eine 1-TB-SSD sowie das 240-Hz-OLED-Display. Ein Upgrade auf die RTX 5080 kostet 625 Euro extra, auf die RTX 5090 sind es 1.295 Euro. Wer bei der RTX 5070 Ti bleibt, kann statt des OLED-Panels auch das 300-Hz-IPS-Display wählen und spart dabei 145 Euro. Mit Ausnahme der Mini-LED-Variante, die voraussichtlich im Oktober nachgereicht wird und erst dann bestellbar ist, sind alle Konfigurationen ab sofort verfügbar.
Passend zum Launch laufen auf bestware.com mehrere Aktionen: Samsung-SSDs sind noch bis zum 14. September im Preis reduziert, und im Rahmen der Intel Gamer Days gibt es zu Laptops und Desktop-PCs mit qualifizierten Intel-CPUs die Spiele „Tomb Raider: Legacy of Atlantis“ und „STAR WARS: Galactic Racer“ dazu. Wenige Stunden nach dem Produktlaunch soll außerdem ein drittes Spiel aus einer weiteren Aktion freischaltbar sein. Wer es nicht auf die M26-Generation abgesehen hat, findet in den aktuell laufenden Gaming Deals 2026 auch einige ältere XMG-Laptops mit Rabatt.
Fazit
Das XMG NEO 16 bekommt mit der M26-Generation im Grunde das gleiche bewährte Gehäuse wie der Vorgänger E25, aber spürbar mehr Prozessorleistung und endlich ein OLED-Panel, das dem Ruf des Laptops gerecht wird. Dass XMG dabei den Einstiegspreis stabil hält und selbst das günstigere IPS-Display jetzt vollen DCI-P3-Umfang mitbringt, macht die Kaufentscheidung nicht einfacher, aber die Auswahl besser. Einzig bei der RAM-Ausstattung bremst aktuell die globale Speicherknappheit die maximale Konfiguration, wer auf 128 GB spekuliert hatte, muss sich vermutlich noch etwas gedulden. Für alle anderen ist das XMG NEO 16 ab sofort auf bestware.com konfigurierbar.
Das NEO 16 steht dabei nicht allein: Erst im Sommer hatte XMG zur Computex 2026 ein ganzes Update-Paket vorgestellt, angeführt vom ersten 18-Zoll-Laptop der Marke seit 15 Jahren. Wer es kompakter und etwas günstiger mag, findet mit dem XMG APEX 16 MAX eine Alternative mit AMD-Unterbau und optionalem Mini-LED-Display.
Quellen: XMG, bestware.com