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Ni no Kuni II: Revenant Kingdom – Neue Spielmodi auf der gamescom 2017 vorgestellt

Nach dem Erfolg des Spiels Ni no Kuni m Jahre 2011 (beziehungsweise 2013, hierzulande) folgt nun im Januar 2018 die Fortsetzung: Ni no Kuni II: Revenant Kingdom für die PS4 und den PC. Für die PS4 Pro soll es sogar einige zusätzliche Spielinhalte geben. Auf der gamescom war es möglich, bereits einen Einblick in das neue RPG aus Japan zu bekommen.

Vorweg möchte ich anmerken: Im Gegensatz zu seinem Vorgänger ist das Studio Ghibli an diesem Spiel nicht beteiligt. Ni no Kuni II wird „nur“ von Level 5 entwickelt, welches bereits bekannt ist für Titel wie Professor Layton, Yokai-Watch und einige Teile der Dragon Quest-Reihe.

Story

Von der Handlung her schließt das Spiel nicht direkt an seinen Vorgänger an. Wir haben neue Protagonisten, ein neues Königreich zu retten und bekannte Charaktere sind zurzeit meilenweit nicht zu sehen. Aber das schließt natürlich nicht aus, das im Laufe des Spieles noch Verbindungen entstehen.
Ni no Kuni II erzählt die Geschichte von Evan, dem Prinz des Königreichs Ding Dong Dell. Als sein Vater bei einem Putsch getötet wird, wird Evan viel zu früh in die Position des Königs erhoben. Auf seinen Schultern liegt nun die Verantwortung dafür, sein Königreich zurückzuerobern. Begleitet wird er hierbei von Roland, der -wie Oliver im ersten Teil- aus einer anderen Welt stammt.
Laut der Aussage der Entwickler soll die Geschichte dieses Teils ernstere Themen als der vorherige ansprechen.

Gameplay

Das Gameplay hat sich im Vergleich zum ersten Teil stark gewandelt. Während wir im ersten Teil noch Monster eingefangen haben, welche wir im Kampf befehligen konnten,  in Ni no Kuni II zwar nicht gänzlich verschwunden, wurde aber auf kleine, bunte Begleiter reduziert, die im Kampf durchgängig dabei sind.
Der Fokus der Steuerung liegt auf unserem Hauptcharakter, welcher mit seinem Schwert souverän die Gegner bekämpft. Außerhalb des Kampfes erkunden wir die Umgebung und interagieren mit NPCs oder Gegenständen.

Königreiche aufbauen im Kingdom Mode

Neben der Hauptstory bietet Ni no Kuni II euch neue Spielmodi. Als erstes wäre der Kingdom Mode Zu erwähnen. Zu Beginn des Spiels besteht Evans Königreich nämlich nur aus einer Burg. Durch das Erledigen von Nebenquests kann man das Königreich vergrößern und ausbauen. Hierfür ist es relevant, welche Berufe, welcher NPC ausübt. Ein Fischer wird logischerweise fischen und euch somit mehr Nahrung einbringen. Laut den Entwicklern soll die Gestaltung des Königreichs so individuell vom statten gehen, dass es vermutlich keine zwei Spieler mit dem gleichen Königreich geben wird.

Das Ausbauen  des Reiches und Organisieren der Arbeitskräfte geschieht in diesem Modus.

Echtzeit Strategie-Action im Skirmish Mode

Je größer das Königreich wird, desto relevanter werden natürlich eure Nachbarn. Diese sind da nämlich nicht unbedingt glücklich drüber und es kommt zu militärischen Auseinandersetzungen. Hier kommen wir zu einem weiteren neuen Spielmodus, genannt “Skirmish”.

An dieser Stelle bekommt Ni no Kuni II hoch strategische Elemente. In Echtzeit steuern wir unsere Truppen um die Angreifer zurück zuschlagen.

Es gibt drei verschiedene Arten von Truppen, welche sich anhand ihrer Waffen unterscheiden, nämlich Schwert, Hammer und Bogen. Nach Schere-Stein-Papier-Logik haben die entsprechenden Typen Nachteile und Vorteile gegenüber einander.

In diesen Modus können eure Charaktere natürlich trotzdem noch ihre Spezialattacken einsetzten und somit massiven Schaden bei den Feinden verursachen.

Fazit

Ni no Kuni II hat das Potential, mindestens so gut, wie sein Vorgänger zu werden, wenn nicht sogar noch besser. Auch wenn Ghibli an diesem Spiel nicht mitgearbeitet hat, der Charme und der Stiel des Studios ist immer noch vorhanden.
Die neuen Spielmodi sorgen für frischen Wind und machen Spaß. Allerdings unterscheidet sich das Gameplay in Ni no Kuni II dadurch natürlich bedeutend zum ersten Teil, weswegen es wichtig ist, sich mit den entsprechenden Erwartungen an das Spiel zu setzten.

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Katharina Mundt

Ich bin Katharina Mundt, stamme aus Lübeck und bin seit meiner Kindheit ein riesiger Fan von Videospielen. Mittlerweile bin ich zweiundzwanzig Jahre alt und studiere in meinem Geburtsort.

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