Audio Testberichte

OK. OCS 120BT-B Soundbar im Test [Werbung]

Aufbau

Bevor die Soundbar genutzt werden kann, muss sie aufgebaut werden. Da sie aus lediglich zwei Komponenten besteht, die jedoch nicht per Kabel verbunden werden müssen, ist hier nicht mit Schwierigkeiten zu rechnen.

Neben der Soundbar und dem Subwoofer sind eine Fernbedienung und eine Bedienungsanleitung im Lieferumfang enthalten. Die Soundbar selbst kann bei Bedarf problemlos an der Wand montiert werden. Hierzu liegt Montagezubehör bei. Darüber hinaus ist auch das Aufstellen auf ebenen Flächen – beispielsweise direkt vor dem Fernseher – möglich. Nachdem die Soundbar aufgestellt wurde, muss sie sowohl mit dem Ausgabegerät als auch mit dem Stromnetz verbunden werden. Es sollte also darauf geachtet werden, dass sich Steckdosen oder Verlängerungskabel in der Nähe befinden.

Der Subwoofer kann weitgehend flexibel aufgebaut werden, da er weder mit dem Ausgabegerät noch mit der Soundbar kabelgebunden verbunden werden muss. Er muss jedoch via Kabel an das Stromnetz angeschlossen werden, sodass sich der Aufstellort auch hier in der Nähe eines Stromanschlusses befinden sollte.

Letztendlich gelingen Aufstellen und Anschließen absolut problemlos. Tiefere technische Kenntnisse oder intensive Einarbeitung sind nicht nötig. Die reine Intuition reichte im Test vollkommen aus. Da sich in der Nähe des Ausgabegeräts, bei dem es sich in aller Regel um einen Fernseher handeln dürfte, meist ausreichend Steckdosen befinden, stellt auch die separate Stromversorgung der beiden Komponenten kein Problem dar.

Steuerung

Am Subwoofer und an der Soundbar selbst befinden sich keine Regler, mit denen der Sound gesteuert werden kann. Hierfür ist die im Lieferumfang enthaltene Fernbedienung nötig, welche über insgesamt elf Knöpfe verfügt.

Mit der Fernbedienung wird es indes nicht nur möglich, das System ein- oder auszuschalten. Auch die Steuerung der Lautstärke und der Bassintensität sind per Knopfdruck möglich. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Wiedergabequelle per Knopfdruck zu wechseln. Hierfür stet der INPUT-Knopf der Fernbedienung zur Verfügung. Über diesen kann beispielsweise in den Bluetooth-Modus der Soundbar geschaltet werden.

An dieser Stelle sei einmal auf die vielen Möglichkeiten, die die Soundbar bietet, hingewiesen. So verfügt sie neben der Möglichkeit der Bluetooth-Koppelung auch über einen AUX-Eingang. Es ist also möglich, zwei Geräte anzuschließen und per Knopfdruck zwischen diesen zu wechseln. So eignet sich die Soundbar nicht nur als Ausgabemedium des Fernsehers oder PCs, sondern auch als Musikanlage für die Wiedergabe auf dem Handy oder einem anderen Bluetooth-Medium gespeicherter Musik. Der schnelle Wechsel zwischen den beiden Ausgabemedien sollte in der Praxis einen großen Vorteil darstellen.

Die Fernbedienung ist insgesamt sehr einfach zu bedienen und bietet gleichzeitig viele Möglichkeiten. Wir sind mit der Steuerung der Soundbar sehr zufrieden.

Klangqualität

Positiv für die Klangqualität sind vor allem zwei Faktoren: Zum einen ist die Soundbar mit ihrer Länge von 80 Zentimetern vergleichsweise lang und damit ideal für die Stereowiedergabe geeignet. Im Test konnte diese tatsächlich überzeugen. Der Stereo-Sound ist weitaus besser als der, den gewöhnliche integrierte Lautsprecher bieten. Wer die Soundbar also nutzen will, um den Klang eines Fernsehers oder PCs aufzuwerten, ist mit ihr sehr gut beraten und wird vom Stereo-Sound beeindruckt sein.

Darüber hinaus wirken alle Klänge sehr ausgewogen und satt. Weder Höhen, noch Mitten oder Tiefen werden verzerrt oder schwach wiedergegeben. Weiterhin weiß die Soundbar auch bei extremer Lautstärke zu überzeugen. Mit zwei Membranen, die jeweils eine Leistung von 15 Watt bieten, erreicht sie auch bei hoher Lautstärke verzerrungsfreien Klang.

Negativ ist an dieser Stelle auf den Subwoofer hinzuweisen, der insgesamt dennoch überzeugen kann. Er bietet eine Gesamtleistung von 30 Watt und gerät bei extremer Lautstärke schneller an seine Grenzen. Es empfiehlt sich daher, die Bassintensität bei hoher Lautstärke ein wenig zu drosseln.

Insgesamt trägt der Subwoofer jedoch eindeutig zur Aufwertung des Sounds bei. Mit seiner Bassmembran strahlt er direkt nach unten ab, was dafür sorgt, dass tiefere Frequenzen möglich sind. Insgesamt sorgt gerade der Subwoofer also für den großen Unterhaltungswert des Systems – mit ihm wird die Musik- und Filmtonwiedergabe zum wahren Vergnügen.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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