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Open Broadcaster Software – die ersten Schritte zum eigenen Stream (Teil 1)

Wer von euch wollte nicht schon immer seinen eigenen Livestream haben, hatte dafür aber keine Zeit oder einfach keine Lust ein gutes Programm zu suchen und dann noch die richtigen Einstellungen zu finden? Trifft das auf dich zu, bist du hier genau richtig!

In diesem Tutorial verwenden wir die Software „Open Broadcaster Software“ (kurz OBS). Die aktuelle Version von OBS ist aktuell nur für Windows, eine neue Version (genannt OBS MultiPlattform) ist aber in Arbeit und überarbeitet es komplett. Da es aber sicherlich noch dauert bis eine stabile Version veröffentlicht wird, verzichte ich erstmal auf weitere Informationen.

Bevor wir mit dem eigentlichen Tutorial anfangen können, findet ihr hier den Download.

Nachdem ihr OBS heruntergeladen und installiert habt, befindet sich eine 32Bit und eine 64Bit-Version (insofern ihr ein 64Bit-System installiert habt) in eurem Installationsordner. Eine Verknüpfung für beide Versionen wird ebenso im Startmenü angeheftet und eine Verknüpfung zur 32Bit-Version wird auf dem Desktop angelegt. Insofern es euch möglich ist, verwendet, wie ich, die 64Bit-Version.

obs_startscreen

Nach dem Starten befinden wir uns auch gleich in der allgemeinen Oberfläche. Sieht noch ein wenig leer aus? Ich erkläre euch mal die einzelnen Elemente im unteren Bereich (diese werden eigentlich hauptsächlich für das Streamen verwendet).

  • Szenzen: Diese Szenen sind vergleichbar mit denen in einem Film (Intro, Hauptteil, Ende). In diesen Szenen lassen sich verschiedene Quellen unterbringen, unter anderem Spielaufnahmen, Bilder, Texte oder eine Webcam.
    Mit einem Rechtsklick öffnet sich ein Menü, in dem wir schnell und einfach neue Szenen hinzufügen, umbenennen oder duplizieren können.
  • Quellen: In diesem Bereich findet ihr die einzelnen Quellen einer Szene (Bilder, Texte usw.). Wieder lassen sich über einen Rechtsklick verschiedene Änderungen an den Quellen vornehmen. Innerhalb einer Szene lassen sich die Quellen aber noch beliebig bearbeiten. Dazu kommen wir aber später.
  • Mikrofon/Wiedergabe-Lautstärke: Der Name sagt euch eigentlich schon, was sich hier regeln lässt. Nicht nur die Lautstärke vom Mikrofon oder der Wiedergabe lässt sich regeln, auch lassen sich beide Quellen stumm schalten. Bei einer aktiven Übertragung/Aufnahme sieht man außerdem noch eine Übertragung.
  • Einstellungen: Zu diesem Menüpunkt kommen wir später noch.
  • Szene bearbeiten: Läuft eine Aufnahme, die Stream-Vorschau oder der richtige Stream, können wir jetzt unsere Quellen frei bearbeiten – auswählen und verschieben/anpassen. Die aktuell auswählte Quelle ist mit einem roten Rand gekennzeichnet.
  • Globale Quellen: Über diesen Menüpunkt lassen sich Quellen festlegen, die nur einmal initialisiert werden sollen. Bei einem Szenenwechsel sieht man wie sich das Bild komplett ändert, selbst wenn sich nur eine Quelle unterschiedlich ist. Hat man jetzt eine Webcam, die sehr lange zum Initialisieren braucht, verzögert sich auch der Szenenwechsel. Wird diese Webcam als Globale Quelle angelegt, wird sie nur ein einziges Mal initialisiert und bleibt dauerhaft aktiv.
  • Plugins: All eure installierten Plugins habt ihr hier auf einen Blick. Einige lassen sich sogar einstellen.
  • Streaming starten / Aufnahme starten / Replaybuffer starten: Ihr könnt hier auswählen, ob ihr das Streamen oder eine Aufnahme starten wollt.
  • Stream-Vorschau starten: Wollt ihr euren Stream oder eure Aufnahme erstmal konfigurieren, könnt ihr eure Szenen und Quellen vor der eigentlichen Aufnahme mit der Vorschau erst einmal ansehen.
  • Beenden: Welche Funktion hat dieser Button wohl?
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Lukas Heinrichs

Mitgründer von Basic-Tutorials.de und leidenschaftlicher Zocker und zusätzlich noch Redakteur für den Blog, hält mich meistens mein Arbeitsleben von Unmengen an Artikel ab.

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