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OVHcloud Bare-Metal-Server: dedizierte Root Server mit vielen Vorteilen

Aus OVH wird OVHcloud. Das hat der französische Hoster bereits im Oktober 2019 verkündigt. Die neue Webseite ist bereits unter ovhcloud.com erreichbar, ist jedoch noch nicht ganz abgeschlossen. So ist es noch nicht möglich Bestellungen zu tätigen, man wird noch auf ovh.de umgeleitet.

Das soll sich jedoch bald ändern. Neue Angebote wie die Bare-Metal Root Server werden demnächst auf ovhcloud.com verfügbar sein. Hierbei handelt es sich um dedizierte OVHcloud-Server. Auch wenn noch keine genauen Informationen über die Leistung und Bezeichnung der einzelnen Modelle bekannt sind, so lässt sich doch schon erkennen was OVHcloud damit anbieten möchte.

Was ist ein Bare-Metal-Server?

OVHcloud bezeichnet dedizierte Server, die ohne jegliche Software oder Virtualisierungsschicht zur Verfügung gestellt werden, als Bare-Metal-Server. Es handelt sich so gesehen um die blanke Hardware, daher der Name.

Kunden stehen somit alle Ressourcen zur Verfügung, ohne dass sie eingeschränkt werden. Egal ob Prozessorleistung, Arbeits- oder Festplattenspeicher. Alles kann vollständig fürs eigene Projekt genutzt werden, sodass es Performance ohne Einbußen gibt.

Viel Speicherplatz

Standardmäßig sind die Root Server mit 500 GB Speicherplatz ausgestattet, was für die meisten Anwendungen ausreichen dürfte. Sollte dies nicht der Fall sein, kann der Speicherplatz bei Bedarf auch erweitert werden. Auch mehrere Terabyte sind so möglich.

Betriebssystem nach Wahl

Die Bare-Metal-Server können einzeln, oder in einem Cloud-Cluster betrieben werden. Linux und Windows können als Betriebssystem genauso per Klick installiert werden wie die Verwaltungssoftwares Plesk und cPanel.

Der Traffic kann kommen

Egal ob 100 Mbit/s oder noch mehr. Sowohl die Bandbreite als auch das Datenvolumen können einfach selber festgelegt werden. Je nach Serie kann die Bandbreite auch während des Betriebs im OVHcloud Control Panel einfach mit einem Klick erhöht werden. Wenn der Server aufgrund einer laufenden Marketing-Maßnahme mit mehr Traffic belastet wird, ist das also kein Problem.

IPv4 und iPv6

Die Server sind sowohl per IPv4 als auch IPv6 erreichbar. Falls eine Adresse nicht reicht, können bis zu 256 zusätzliche IP-Adressen hinzugefügt werden. So lässt sich ein eigenes IP-Netz auf einem Server aufbauen. Das ist beispielsweise für SEO-Maßnahmen relevant, wenn man ein eigenes PBN (Private Blog Network) aufbauen möchte.

Hohe Verfügbarkeit

Wenn der Server mal nicht erreichbar ist, kostet das Geld. Vor allem bei gut besuchten Diensten können da innerhalb von Minuten tausende Euro verbannt werden. Dessen ist sich auch OVHcloud bewusst, deshalb bietet der Hoster für seine dedizierten Server SLAs (Service Level Agreements) von 99,9 Prozent oder höher an. OVHcloud garantiert so eine extrem hohe Verfügbarkeit. Um das zu gewährleisten wird auf redundante Hardware und Stromversorgung in wichtigen Bereichen gesetzt, aber auch eine ausgereifte Anti-DDoS-Lösung wird geboten.

Für wen eignet sich ein Bare-Metal-Server?

Auf einem Bare-Metal-Server können Kunden selber entscheiden, was sie für Ressourcen und Anwendungen nutzen möchten. Angefangen bei der Hardware, die für die notwendige Performance sorgt, über das Betriebssystem bis zu den eigenen Anwedungen. Ein neuer Bare-Metal-Server von OVHcloud wird innerhalb von 120 Sekunden bereitgestellt, sodass man direkt nach der Bestellung loslegen kann. Die Verwaltung kann selbstständig über das OVHcloud-Control-Panel erfolgen.

Da die Nutzer selber entscheiden können wie sie den Server nutzen, sind den Anwendungsszenarios kaum Grenzen gesetzt. Wir nutzen einen Server beispielsweise als reinen Webserver für unsere Webseite. Auch andere Webseitenformen wie ein Online-Shop wären natürlich denkbar. Oder direkt ein Cloudserver mittels Owncloud ,ein Videokonferenzserver mit Jitsi Meet oder das eigene ERP- und CRM-System. Auch als Gameserver können die Bare-Metal-Server natürlich verwendet werden. Minecraft und Teamspeak installiert und schon kann das Bauen mit Freunden beginnen.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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