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Oxyd auf der Gamescom 2019: Klassiker kehrt zurück

Bereits 1990 sorgte dieser Titel für Kopfzerbrechen bei seinen Spielern: Oxyd. Dieses Jahr erhält der Klassiker ein Remake für Steam und Nintendo Switch. Besonders interessant: Die Neuauflage wird von Meinolf Amekudzi, dem Macher des Originals, erschaffen.

Auf der Gamescom hatte ich die Chance, nicht nur das Spiel unter die Lupe zu nehmen, sondern auch mit dem Entwickler ein wenig über sein Spiel zu reden.

Simples Konzept, endlose Möglichkeiten

Oxyd wirkt wie ein ziemlich simples Spiel: Man hat eine Kugel und kleine Pyramiden, in denen sich Steine verschiedener Farben befinden. Mit diesen spielt man Memorie. Berührt man eine Pyramide, öffnet sie sich und gibt Preis, welche Farbe sich in ihr befindet. Öffnet man als nächstes eine Pyramide mit identischer Farbe, so bleiben die beiden offen und man kann sich dem nächsten Paar widmen. Hat sie eine andere Farbe, schließt die erste sich und die Suche geht von Vorne los.

Ein Konzept, das denkbar einfach klingt, aber viele Möglichkeiten mit sich bringt. Diese wurden auch genutzt. Kein Level ist wie das andere und ständig muss man neue Mechaniken lernen. Das ist laut dem Entwickler auch das Ziel von Oxyd: Die Regeln des Spiels zu lernen.

Viel Geduld mit großem Belohnungsfaktor

Beim Anspielen habe ich direkt eins feststellen müssen: Um Oxyd zu spielen benötigt man viel Geduld. Etwas, wovon Spieler heutzutage wohl weniger haben, als es zu Zeiten des originalen Oxyds noch der Fall war, wie der Entwickler beobachtet hat.

Das Spiel erklärt sich auch nicht – wenn es ein neues Element in einem Level gibt, so liegt es am Spieler, herauszufinden, wie dieses genutzt werden muss. Es ist also eine hohe Frusttoleranz notwendig – umso größer ist das Gefühl der Belohnung, wenn man dann ein Level geschafft hat.

Grafisch wurde Oxyd im Gegensatz zum Original ordentlich aufgehübscht. Auch wenn die Optik bei so einem Spiel zweitrangig ist, ich würde tatsächlich so weit gehen, sie als optimal zu bezeichnen. Sie sieht gut aus, ist aber simpel genug, damit sie nicht zu sehr vom eigentlichen Spiel ablenkt.

Fazit

Zwar habe ich das Original nie gespielt, aber die Neuauflage von Oxyd konnte mich sofort in ihren Bann ziehen. Bereits nach wenigen Minuten hatte ich mich schon festgebissen und wollte das Spiel nicht mehr aus der Hand legen.

Oxyd ist in meinen Augen etwas für jeden Rätselfan, sowohl jenen, die das Original gespielt haben, als auch Neueinsteigern.

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Katharina Mundt

Ich bin Katharina Mundt, stamme aus Lübeck und bin seit meiner Kindheit ein riesiger Fan von Videospielen. Mittlerweile bin ich zweiundzwanzig Jahre alt und studiere in meinem Geburtsort.

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