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„Perception“ im Test – Wenn du das Böse nur hören kannst

Fazit: Ein außergewöhnlicher Horrortitel, der sein Potenzial nicht ganz ausschöpft

Perception zeigt sich als story-fokussiertes Adventure und punktet mit spannenden Ansätzen und einem außergewöhnlichen Design. Die stete Dunkelheit samt gesichtsloser Bedrohung erzeugt einen subtilen Horror, der besonders in den ersten Spielminuten zu fesseln weiß. Leider sind viele gute Ideen nicht bis zum Schluss gedacht, sodass der Titel sein anfängliches Potenzial nicht gänzlich ausschöpft. Dennoch sind die einzelnen Episoden spannend inszeniert und so manche Schwäche wird nicht zuletzt durch das herausragende Sounddesign wieder kompensiert. Alles in allem erweist sich Perception als solider Horrorthriller mit einer sympathischen Protagonistin, welcher zwar zu unterhalten weiß, mit bisherigen Genrevertretern aber nicht wirklich konkurrieren kann.

Pro
Contra
Story
80%
+ düstere Grundstory
+ Geschichte setzt sich aus vielen spannenden Episoden zusammen
– bestimmte Ansätze wurden nicht zu Ende gedacht
Gameplay
80%
+ außergewöhnliches Gameplay durch Blindheit der Protagonistin
+ gut gesetzte Jumpscares
+ gut eingebundene Werkzeuge, wie beispielsweise Smartphone-App
+ angemessener Spielumfang
– teils einfallslose Rätsel
Balance
70%
+ Gegner erscheinen, sobald der Spieler zu laut ist
+ humaner Schwierigkeitsgrad
– keine wirkliche Gefahr durch Gegner
– wenig durchdachtes Checkpoint-System
Steuerung
75%
+ einfache und intuitive Steuerung – teils sich stetig wiederholender Tastenbefehl
Grafik & Sound
85%
+ atmosphärische Soundkulisse
+ Hintergrundgeräusche erzeugen Nervenkitzel
+ gute englische Vertonung
– Design verliert mit der Zeit seinen Reiz
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