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Warum Pro Evolution Soccer 2018 wieder EA’s FIFA schlägt + DEMO

Im Herbst kommt wieder ein neues Pro Evolution Soccer (PES 2018) in die Läden, auch dieses Jahr darf der Fußballhit auf der gamescom nicht fehlen. Hier findet ihr alle Informationen zum neuen PES, das auf der Messe wieder zum Best Sports Game gekürt wird.

Fußballfans können freuen sich wieder auf das beliebte Spiel. Es soll in Europa 2 Tage nach Amerika, am 14. September, erscheinen. Auf die Demo darf man sich sogar schon früher freuen, sie wird schon am 30. August spielbar sein.

Einen kleinen Vorgeschmack bringt der gamescom-Trailer, er zeigt schon dutzende Tricks und die Bewegungen der Spieler wie eine Art Tanz zur Musik. PES 2018 soll es dann für PC (mindestens PS4-Qualität), Xbox und PlayStation geben.

https://www.youtube.com/watch?v=y0FCfnmlEwI

Anspielen, Multiplayermodus

Drei Testspiele auf der Xbox haben Spaß gemacht und das Spiel schon mit nur wenigen Einschränkungen dargestellt. Die präsentierte Version ist eigentlich schon reif für die Veröffentlichung. An der neuen Menüaufteilung gibt es nichts auszusetzen und die Grafik sowie Animationen können auch überzeugen.

Das wahrscheinlich wichtigste neue: man kann PES 2018 endlich wieder zusammen auf einem Bildschirm gegen andere Spieler zocken. Mit dem Kollegen zusammen vor der PlayStation zu hocken, ist das, was auf der alten PlayStation immer am meisten Spaß gemacht hat. Leider ist der Modus in den letzten Jahren fortlaufend ausgestorben. Diesen Rückschritt hat Konami eingesehen und den beliebten Modus mit PES 2018 wieder eingeführt. Im Coop kann man 2v2 oder 3v3 nun auch online gegen andere spielen. Die Verbindung zum Onlinemodus, wieder zusammen als Team gegen ein anderes spielen zu können, verspricht schweißtreibende und lustige Gamingsessions.

Auf dem Stand freut man sich auf den später anstehenden Besuch von Aubameyang und Reus, die für Showmatches zur Gamescom kommen und Autogramme geben werden. Auch sonst spielt die Premium-Partnerschaft mit dem BVB eine wichtige Rolle und wird überall beworben.

Die Entwicklung – was ist neu?

Die Entwicklung dauerte bei PES 2018 drei Jahre. Man arbeite immer zwei Jahre im Voraus an einem neuen Titel. Es ist schwierig, sich in einem Sportspiel drastische Innovationen zu erzielen. Die wichtigsten Überarbeitungen dieses Jahr sind das facial emotion system und das animation system. Man hat sich bemüht, den Spielern Gewicht hinzuzufügen. Der Spieler soll dieses Gewicht in Bewegungen spüren können und so sollen sich Spieler wie Messi herauskristallisieren können. Die Kontrollierbarkeit und physikalische Repräsentierung von Dribblings wurde verbessert und sei nun „super responsive“. Die Torhüter werden immer intelligenter und die Gesichtsausdrücke der Spieler würden nun Emotionen viel besser darstellen. Die Annahmen mit dem Ball mit dem ganzen Körper seien nun flüssiger und es werden häufiger verschiedene Körperbereiche benutzt. Der Anstoß ist nun mit auch mit nur einem Spieler möglich. Außerdem gibt es Verbesserungen bei Eckstoß, Freistoß, Schiedsrichterentscheidungen, der Menüführung, in die nun auch reale Spielerbilder eingebaut werden und auch Zuschauerreaktionen wurden verbessert. Es gibt zudem eine „match presentation“ im Spiel und ein überarbeitetes Tauschsystem, in dem es wieder möglich sein wird, Spieler zwischen Teams zu wechseln. Selbstverständlich ist die Grafik auch dieses Jahr etwas verbessert.

Eine genaue Analyse der Neuheiten findet ihr in diesem Video

eSports

Der eSports-Trend hat auch PES erreicht. In der PES-League und einer neuen Master League gibt es regelmäßig Turniere, in denen sich die besten in einer Mischung aus Co-op und 1v1 miteinander messen können. Man hat letztes Jahr über eine Million Euro investiert, um den Wettkampfsport im Fußballspiel zu fördern.

Die Lizenzen

Für PES 2018 stehen drei deutscher Vereine fest. Dieses Jahr sind BVB, Schalke 04 und RB Leipzig Lizenzpartner. Der Stadionkader konnte von 30 auf 36 erweitert werden. Die Exklusivlizenzen erlauben es, die Innenwelt ausgewählter Stadien und sogar deren Umkleiden ins Spiel einbauen zu können.

So sehen die übrigen europäischen Lizenzen aus:

  • Fra: Fully licensed 1st & 2nd divisions
  • Hol: Fully licensed 1st division
  • Ita: 19/20 Teams licensed in 1st division; 2nd division – real players and names
  • Spa: 1st & 2nd divisions – FC Barcelona, Atletico Madrid, Valencia; 20 teams with real players and names
  • Eng: 1st & 2nd divisions – Arsenal, Liverpool; 20 teams with real players and names
  • Por: 1st division – Benfica, Sporting Lisbon, Porto; 20 teams with real players and names

Alle Lizenzen findet ihr hier in der Übersicht.

myClub Legenden

Unter dem Motto „where legends are made“ führt PES auch dieses Jahr wieder Legenden ein. Erst seit kurzem reiht sich David Beckham in die Liste ein. Von Diego Maradona gibt es beispielsweise von 1982-1984 verschiedene Versionen, die sich im Spiel optisch voneinander unterscheiden.

  • ROMÁRIO (Brasilien)
  • SÓCRATES (Brasilien)
  • SALAS (Chile)
  • ZAMORANO (Chile)
  • OWEN (England)
  • IAN RUSH (Wales)
  • FOWLER (England)
  • RICKEN (Deutschland)
  • RIEDLE (Deutschland)
  • ZORC (Deutschland)
  • HEINRICH (Deutschland)
  • DICKEL (Deutschland)
  • MARADONA (Argentinien)
  • BECKHAM (England)

Vorbestellerboni

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Basic-Tutorials fragt bei den Entwicklern nach:

Man hört immer „FIFA gegen PES“, wer hat dieses Jahr die Nase vorn?

PES sei nach Meinung der Entwickler schon immer das bessere Spiel gewesen, insbesondere im Bereich Gameplay. Hierzulande ist es noch ein Glaubenskampf, fast schon wie zwischen Samsung oder Apple. In Südamerika beispielsweise sieht das anders aus, hier ist die Vorherrschaftsstellung von PES unangefochten. FIFA hatte aber immer einen Vorteil bei den Lizenzen und sich daher im europäischen Markt zunächst besser etabliert. „For PES it has always been the better gameplay, for fifa the licenses, but PES is growing here, they don’t.” Konami hole bei den Lizenzen immer weiter auf und kann dieses Jahr wieder eine stolze Menge an lizensierten Vereinen, Spielern und Stadien auffahren. Das Problem: „our competitor doesn’t only want the licenses, they want to make sure that we can’t get them aswell.” Natürlich hätte man gerne die Bundesliga oder Premier League.

Zwei Tage später folgte die Wahl zum besten Sportspiel der Gamescom. Damit ist es klar, PES kann FIFA dieses Jahr wieder schlagen. Man kann gespannt sein, ob sich das Urteil auch in der breiten Zockermasse durchsetzt.

Im letzten Jahr hieß es noch, man würde sich immer am meisten auf das Gameplay konzentrieren. Nachdem in der Präsentation die Lizenzen die Hauptrolle zu spielen scheinen, frage ich, hat sich diese Philosophie geändert?

Man habe den Eindruck, dass man schon letztes Jahr eine Trendwende eingeleitet hat. Das Gameplay stünde nach wie vor im Vordergrund, aber man möchte so viele Lizenzen haben, wie es eben möglich ist. Die Community legt sehr viel Wert darauf, Spieler und Vereine im Spiel wiederzuerkennen. „Our goal ist to get more and more licenses to close the gaps.“ In der Finanzierung verlagert man die Balance von Entwicklung und Lizenzen nun etwas weiter zu letzterem, was dem Gameplay aber niemals schaden sollte. Wenn wir ehrlich sind, lässt das Gameplay dieses Jahr kaum Wünsche offen und Fußballfans freuen sich bestimmt über den Lizenzzuwachs.

Bei PES gab es in vergangenen Version einige nervige Probleme. Zum Beispiel konnte man vor einigen Jahren mit AMD-Prozessoren nicht gegen Intel auf dem PC spielen. Ein großes Problem ist auch das „quitten“, wie geht Konami damit um?

Man findet es offenbar interessant, dass ich das anspreche. Es heißt, man kenne das Problem und habe in der Entwicklung schon effektive Schritte hiergegen eingeleitet. Beispielsweise ist es im competitive-Bereich gar nicht mehr möglich. Die Strategie ist, das Problem soll „in a retrospective way“, also rückwirkend gelöst werden. Man würde sich seit der letzten Version darum kümmern und Banns aussprechen. Man arbeite daran, mehr Daten zu sammeln. Eine absolute Lösung oder klare Versprechen können mir leider nicht übermittelt werden.

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Marlon

Meine Begeisterung für Gaming und meine Neugierde für Hardware führten mich 2015 zu Basic-Tutorials. Neben eigenen Projekten im Bereich CS:GO entwickelte ich Interesse am Verfassen einiger Beiträge für den Blog. Dieser gibt mir fortan eine Plattform, um unverfälschte Produkttests und News über für mich ansprechende Themen zu verfassen. Ich gebe gerne Hilfestellungen und entwickle eigene Rezensionen.

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