PC-Komponenten

Phanteks Eclipse P350X im Test

Günstiger Midi-Tower mit RGB-Beleuchtung und Hartglas-Seitenpanel

Systembau im Phanteks Eclipse P350X

Das Phanteks Eclipse P350X unterstützt Mainboards bis zum E-ATX-Formfaktor – allerdings mit Einschränkung auf 280 mm Breite. Wir haben ein normales ATX-Mainboard verbaut, das MSI Z370 Gaming Pro Carbon. Als Prozessor einen der8auer Core i7-8700K Advanced Edition mit 5,2 GHz Übertaktung. Als Arbeitsspeicher setzt das System momentan noch auf 32 GB Crucial Ballistix Sport LT Arbeitsspeicher mit 2.400 MHz – dies wird demnächst noch gegen Crucial Ballistix Tactical Tracer RGB RAM mit 3.000 MHz ausgetauscht. Als Grafikkarte kommt eine ASUS GeForce GTX 1080 Ti STRIX zum Einsatz. Für die notwendige Leistung sorgt ein modulares Seasonic Focus+ 80 Plus Platinum Netzteil mit 750 Watt.

Natürlich muss das System auch entsprechend gekühlt werden. Eine be quiet! Silent Loop Komplett-Wasserkühlung mit 240-mm-Radiator weiß den Prozessor zu bändigen. Zusätzlich wollten wir dem Gehäuse eine bessere Belüftung und der Hardware eine bessere Optik verpassen. Deshalb sollten jeweils zwei Noiseblocker NB-eLoop Lüfter mit 120 bzw. 140 mm für die Kühlung sorgen. Die Lüfter sind für ihre Silent-Eigenschaften bekannt und wurden in Deutschland entwickelt. Optisch sollten zusätzlich passende Phanteks Halos Lux Digital Lüfterrahmen in 120 bzw. 140 mm auf den Lüftern montiert werden. Leider ging der Plan aber nicht auf – warum?

Das Phanteks Eclipse P350X ist wirklich recht eng bemessen. Während die Montage der Wasserkühlung in der Front inklusive Noiseblocker eLoop Lüftern und Phanteks Halos Lux Digital Lüfterrahmen kein Problem war, stellte sich die Montage an der Oberseite als schwierig heraus. Sowohl der Kühlkörper als auch ein Lüfterheader waren im Weg. Die Montage der großen 140-mm-Lüfter war nicht möglich – auch ohne die Lüfterrahmen. Deshalb sind auf unseren Fotos des Systems die 120-mm-Lüfter der be quiet! Wasserkühlung zu sehen. Wir hätten an dieser Stelle gerne andere Lüfter gehabt, der Platzmangel lies dies jedoch nicht zu. Mit anderen Mainboards und Lüftern kann das natürlich schon ganz anders aussehen, doch in unserer Konstellation war die Installation der 140-mm-Lüfter nicht möglich.

Abgesehen davon macht es jedoch Spaß im Phanteks Eclipse P350X zu schrauben. Die Oberseite lässt sich abnehmen, um einfach Zugriff zu allem zu haben. Das Mainboardtray besitzt einen Ausschnitt um den Lüfter nachträglich zu tauschen, ohne alles wieder ausbauen zu müssen.

Rechts neben dem Mainboardtray gibt es eine kleine Hervorhebung, die gleichzeitig auch als Durchführung für die Kabel (ohne Gummiumrandungen) dient. Sie erweitert den Platz auf der Rückseite des Mainboardtrays, um eine einfachere Kabelführung zu ermöglichen. Zwei Klettverschlüsse sind hier auch schon vorhanden, mit denen sich die Kabel für ein optimales Kabelmanagement fixieren lassen. Zusätzlich hat Phanteks einige Kabelbinder beigelegt. Viele Halterungen finden sich jedoch nicht auf der Rückseite. Besonders der 4+4-Pin-CPU-Anschluss lies sich nicht besonders sauber verlegen. Der Rest ging jedoch einwandfrei.

Ein beeindruckendes System im handlichen Gehäuse
Ein beeindruckendes System im handlichen Gehäuse

Das Netzteil befindet sich in einem abgetrennten Raum, hier können viele Kabel versteckt werden. Ungewöhnlich ist hier auch die Position des Festplattenkäfigs. Die beiden SSDs lassen sich hinter dem Mainboard montieren – so wie man es kennt. Der Festplattenkäfig befindet sich unterhalb der Netzteilabdeckung – soweit nicht ungewöhnlich. Doch die Festplatten werden von der Vorderseite aus eingeschoben. Hierzu muss die Front zunächst entfernt werden, die durch ein paar Plastikclips gehalten wird.

Natürlich mussten wir auch die RGB-Beleuchtung des Gehäuses ausprobieren. Hierzu haben wir sie an das MSI Z370 Gaming Pro Carbon Mainboard angeschlossen. Und da haben die Probleme begonnen. Die MSI Mystic Light Software ist leider noch sehr unausgereift, weshalb eine sinnvolle Steuerung hierüber kaum möglich ist. Das liegt jedoch nicht an Phanteks, sondern an MSI. Auch die Steuerung der Beleuchtung des Mainboards macht bereits Probleme. Wer wirklich eine Synchronisation mit anderen Produkten anstrebt, sollte hier auf ein Asus-Mainboard setzen. Auch die Aura Sync-Software ist noch nicht perfekt, aber schon weiter fortgeschritten als die von MSI. Auch Gigabyte RGB Fusion ist natürlich kompatibel mit der Beleuchtung. Alternativ bleibt natürlich die Steuerung über den Phanteks Controller, der bei dem Gehäuse bereits integriert ist. Die Beleuchtungssteuerung von Phanteks ist wirklich super und kann auch einfach erweitert werden, bezieht aber nicht Mainboard und Grafikkarte ein. Übrigens: Der Phanteks Digital RGB Controller Hub ist auch einzeln erhältlich, wodurch sich jedes Gehäuse nachrüsten lässt.

Vorherige Seite 1 2 3 4Nächste Seite

Was denkst du über das Thema? Hier geht es zu den Kommentaren!

Phanteks Eclipse P350X schwarz im Preisvergleich


Idealo
€ 66,00
Zu Idealo

Mit dem Kauf über die Links aus unserem Preisvergleich unterstützt du unsere redaktionelle Arbeit, ohne dass du dadurch Mehrkosten hast. Wir danken dir für deine Unterstützung.

Die beliebtesten Gehäuse

Sharkoon TG4 PC-Gehäuse RGB
Preis: € 75,65 Jetzt bei Amazon ansehen! Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
EMPIRE GAMING – Diamond - PC-Gehäuse Gamer- ARGB Mittelgroßer Gehäuseturm ATX – Fassade aus Diamant Plexiglas und Seitentür aus Sicherheitsglas – 4 Ventilatoren 5 Volts LED RGB Adressierbar 120 mm
Preis: € 61,99 Jetzt bei Amazon ansehen! Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Sharkoon TG5 Pro RGB, ATX PC-Gehäuse
Sharkoon TG5 Pro RGB, ATX PC-Gehäuse
von Sharkoon Technologies GmbH
Preis: € 89,83 Jetzt bei Amazon ansehen! Preis inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten

Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

Ähnliche Artikel

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"