PC-Komponenten

Die Pioneer APS-SE20Q SSD im Test

Im März hat Pioneer eine dreifache Variante einer SSD für den internen Gebrauch auf den Markt gebracht – was hierzulande kaum jemand mitbekommen hat. Mitte Oktober soll sich das laut Pioneer aber ändern. Höchste Zeit die APS-SE20Q mal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Zu haben ist die Solid State Drive mit den Kapazitäten 500 GB, 1 TB und 2 TB; uns liegt die Mittlere der drei vor.

Wir haben uns die Pioneer SSD APS-SE20Q genauer angeschaut und sie durch unser Testsystem gejagt, um herauszufinden, ob das japanische Unternehmen die angegebene Leistung auch bringen kann.

Technische Daten

Kapazitäten 500 GB / 1 TB / 2TB
Schnittstelle PCIe Gen3x4 NVMe 1.3
Formfaktor M.2
Lesen/Schreiben 3.400 MB/s / 3.000 MB/s
Flash-Typ NAND
Cache SLC-Cache
Abmessung 22 x 80 mm
Gewicht 10 g
Preise 60,99 € / 109,99 € / 219,99 €

Das verspricht Pioneer

Die APS-SE20Q arbeitet über eine M.2-PCIe-Schnittstelle der dritten Generation mit vier Lanes sowie softwareseitig mit dem NVMe-Protokoll 1.3. Damit verspricht Pioneer eine Lesegeschwindigkeit von bis zu 3.400 MB/s. Die kaugummistreifengroße SSD soll dadurch die idealen Voraussetzungen für das Spielen sowie Übertragen von Videos und Fotos mitbringen.

In Anbetracht der immer rasant steigernden Nachfrage nach High-Speed, ganz gleich welche Hardware-Komponente betreffend, hat Pioneer in seiner APS-SE20Q einen SLC-Cache verbaut. Damit setzt das Unternehmen auf schnelles Lesen und Schreiben, macht sich aber von der SSD-Kapazität abhängig, die aktuell übrig ist. Auf der Habenseite ist jedoch der geringere Stromverbrauch zu nennen. Außerdem nutzt Pioneer in seiner neuesten internen SSD das statische sowie das dynamische Wear-Leveling gleichermaßen. Dies sorgt für eine verlängerte Lebensdauer des NAND-Flash, da das Schreiben und Löschen gleichmäßig auf die Blöcke verteilt wird.

Darüber hinaus wurde die Pioneer APS-SE20Q SSD auch mit dem Error-correcting Code (ECC) versehen, der mögliche Fehler erkennen und zeitgleich korrigieren kann. So werden Daten vor Beschädigung geschützt. Und um eine Überhitzung einzelner Komponenten zu verhindern, drosselt die APS-SE20Q diese im Bedarfsfall.

Zusammengefasst bringt die Pioneer SSD ein ordentliches Paket mit sich. Inwiefern sich die Daten auch in der Praxis bewähren, haben wir anhand unseres Testsystems genau durchleuchtet.

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Simon Lüthje

Ich bin der Gründer dieses Blogs und interessiere mich für alles was mit Technik zu tun hat, bin jedoch auch dem Zocken nicht abgeneigt. Geboren wurde ich in Hamburg, wohne nun jedoch in Berlin.

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